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Gödel, Escher, Bach


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Das Buch Gödel Escher Bach: ein Endloses Geflochtenes Band (Originaltitel Gödel Escher Bach: an Eternal Golden Braid 1979) vom Autor Douglas R. Hofstadter wurde zuerst 1979 in den USA veröffentlicht die deutsche Übersetzung erschien erstmalig

Douglas R. Hofstadter betrachtet in diesem die Musik von Johann Sebastian Bach die Bilder von Maurits Cornelis Escher und die Mathematik von Kurt Gödel . Er findet auf geniale Weise in diesen Werken Strukturen und Muster von mathematischer Schönheit die auf eine höhere Wahrheit hinzudeuten

In einem geistreichen Spiel mit Sinnbildern Dialogen begegnet er immerwieder den großen Fragen dem Leben dem Bewußtsein und der künstlichen Intelligenz . Bei dem Versuch diese Fragen zu bedient sich Hofstadter fortwährend der Mathematik und der Informatik (z. B. formuliert er Beispiele aus Logik oder der regulären Sprachen ). Auch das Konzept der Selbstbezüglichkeit oder Rekursion spielt eine entscheidende Rolle. Daneben bemüht jedoch auch griechische Wettläufer oder orientalische Flaschengeister er z. B. ein System von Metaebenen Und um den Leser im Denken darin anzuleiten kombiniert er seine Gedanken kryptografischen Wortspielen amüsanten Kurzgeschichten voller Sinnhaltigkeit und Edelsteinen die nur der schatzsuchende Leser aufstöbert so gleichzeitig zum Entdecker und Philosophen wird. Und während der Leser Seite Seite mit dem Autor immer tiefer in Geheimnisse des menschlichen Denkens vordringt bemerkt er wie Hofstadter seinen Geist regelrecht durchknetet.

Dieses Kunstwerk ist nicht als Unterhaltung gedacht. Der ist vielmehr aufgefordert seinen Geist aus seinen Denkmustern zu befreien und "das ganze Bild oben zu betrachten". Der Lohn für diese ist vielleicht eine höhere Erkenntnis . Diese ist jedoch nicht im Buch sondern erfordert neben grundlegenden Kenntnissen der Mathematik Informatik auch ein mystisches Einfühlungsvermögen.

Das Buch erhielt zahlreiche Auszeichnungen unter den Pulitzer-Preis für General Non-Fiction und den American Award.

Tumbolia

Als Beispiel beschreibt Hofstadter Tumbolia "das Land des toten Schluckaufs und ausgelöschten Glühbirnen. Es ist eine Art Wartesaal dem die schlummernde Software darauf wartet daß Gastgeber Hardware zurückkommt."

Tumbolia ist damit im Bereich künstlicher Intelligenz die Bezeichnung für den nichtexistenten Ort den sich ein künstlich intelligentes Wesen versetzt wenn man sein System außer Betrieb nähme. würde das Wesen diese Zeitspannne überhaupt nicht weil die Zeitspanne außerhalb seiner Wahrnehmung ist.)




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