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Gülle


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Gülle ist ein flüssiger Stall dünger der aus Harn (Jauche) Kot und Wasser besteht. Da die Gülle auf Grünfeldern untergepflügt werden muss kommt es bei ihrer zu starken Geruchs- und möglicherweise auch zu für die Anwohner. Vor allem in den Marschgebieten von Schleswig-Holstein wo fast ausschließlich Grünfelder angelegt werden die Belastung sehr hoch.

Die Auswirkungen auf die Umwelt sind zu vernachlässigen. ( Ammonium Nitrat ) und andere kritische Inhaltsstoffe können in Grundwasser einsickern und/oder durch Abschwemmung in Oberflächengewässer werden so dass sie auch ins Meer Im Sommer 2002 kam es zu einem Fischsterben vor der dänischen Küste und im 2003 zur Algenplage an den deutschen Küsten.

Mit viel Geld werden Kläranlagen gebaut um die Umwelt zu schützen bei der Landwirtschaft wird dies jedoch in Gebieten mit Viehbesatz nicht berücksichtigt da die Gülleausbringung häufig das natürlichen Aufnahmevermögen der Böden bzw. des überlastet und in Folge die Gewässer verschmutzt.

Methoden der Güllebeseitigung

  • Umwandlung in Biogas
    • Dabei bleibt Klärschlamm übrig
  • Kompostierung
  • Trocknung
  • Vermischung mit Trockenstoffen
  • Ausbringung auf den Feldern durch Maschinen die Gülle direkt in den Boden einimpfen

Die Ausbringung von Gülle auf landwirtschaftlichen unterliegt rechtlichen Beschränkungen. Die Länder haben hierzu erlassen. Dort ist genau definiert was Gülle und zu welchen Jahreszeiten die Ausbringung zulässig Die standortunabhängigen Grenzwerte berücksichtigen jedoch weder die im Aufnahmevermögen verschiedener Böden noch die Problematik Abschwemmung in Oberflächengewässer.

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