Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Günter de Bruyn (* 2. November 1926 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller .
Günter de Bruyn nahm von 1943 1945 als Luftwaffenhelfer und Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Er arbeitete nach der Entlassung amerikanischer Kriegsgefangenschaft als Landarbeiter in Hessen. Nach Rückkehr nach Berlin wurde er in Potsdam "Neulehrer" ausgebildet. Bis 1949 war er als Lehrer in einem bei Rathenow in der Mark Brandenburg tätig. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung Bibliothekar und arbeitete er von 1953 bis 1961 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für in Ost-Berlin . Seit 1961 lebt de Bruyn als freier Schriftsteller . Von 1965 bis 1978 war er des Zentralvorstandes des Schriftstellerverbandes der DDR von 1974 bis 1982 im Präsidium PEN -Zentrums der DDR. Im Oktober 1989 lehnte die Annahme eines Nationalpreises der DDR ab. De Bruyn lebt heute bei Beeskow in der Mark Brandenburg und in Berlin. Er ist Mitglied PEN -Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.
Günter de Bruyns Werk besteht zum aus häufig autobiographisch gefärbten realistischen Romanen und Erzählungen die sich kritisch dem Privatleben der Kulturschaffenden in der DDR zum anderen aus Essays zu literaturwissenschaftlichen und historischen Themen insbesondere der preußischen Geschichte. Er ist Herausgeber einer Reihe von Autoren des 18. 19. Jahrhunderts mit Bezug zu Berlin und Mark Brandenburg die unter dem Titel "Märkischer Dichtergarten" Großen Erfolg hatte er den Neunzigerjahren mit beiden Bänden ( Zwischenbilanz und 40 Jahre ) seiner Autobiographie .