Ramin wurde 1910 Thomaner und studierte auf Anraten des Thomasorganisten Karl Straube von 1914 bis 1917 am Konservatorium der Musik in Leipzig.
Im Jahr 1908 wurde Ramin als Nachfolger Straubes der Thomaskantor ernannt worden war Organist an der Thomaskirche in Leipzig. Im Jahr 1920 wurde er Orgellehrer am Konservatorium; 1932 wurde er hier zum Professor ernannt. 1920 wurde er Chordirigent des Leipziger Lehrergesangsvereins Gewandhausorganist.
Ebenso wie sein Lehrer Straube engagierte sich in der deutschen Orgelbewegung. So veröffentlichte 1929 seine Gedanken zur Klärung des Orgelproblems .
Von 1933 bis 1935 leitete Ramin auch den Gewandhauschor 1935 er Leiter des Berliner Philharmonischen Chors.
Am 18. Oktober 1939 wurde Ramin (wieder als Nachfolger von zum Thomaskantor in Leipzig berufen. Dieses Amt er bis zu seinem Tode.
Ramin sah sich als Thomaskantor vor dem Werk seines großen Vorgängers Johann Sebastian Bach verpflichtet. Er war Präsident des Bach-Ausschusses DDR Geschäftsführender Vorstand der Neuen Bachgesellschaft sowie Leiter der Bachwettbewerbe. - Nach 1945 gelang Ramin dem Thomanerchor relativ schnell wieder zu hohem internationalen Ansehen zu verhelfen.