Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 19. April 2014 

General Agreement on Tariffs and Trade


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
GATT ist die Abkürzung für englisch G eneral A greement on T ariffs and T rade (deutsch: Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen). Gegründet 1947 als der Plan für eine internationale auf Drängen der USA nicht realisiert werden Das GATT war damit keine Internationale Organisation ein Vertrag weshalb seine Mitglieder auch als angesprochen wurden. Bis 1994 wurde in mehreren Verhandlungsrunden Zölle und Handelshemmnisse Schritt für Schritt abgebaut. Nachfolger des ist die WTO .

GATT-Runden und die dabei erreichten Zollsenkungen
Runde Jahr Durchschnittliche Zollsenkung in %
Genf 1947 19
Annency 1949 2
Tournay 1950/51 3
Genf 1955/56 2
Dillon-Runde 1961/62 7
Kennedy-Runde 1964-67 35
Tokio-Runde 1973-79 34
Uruguay-Runde 1986-94 40

Entscheidungen wurden nach dem Konsens-Prinzip getroffen Vertragspartei hatte dabei eine Stimme. Sitz des war Genf . Die so genannte Uruguay-Runde endete 1994 mit der Marrakesh-Erklärung mit der die (World Trade Organisation WTO ) gegründet wurde die 1995 ihre Arbeit Dort gelten die GATT-Regeln im Gestalt des Trade Agreement weiter.

Verhandlungsgegenstand waren neben dem Zollabbau auch Abbau von Subventionen Einfuhrbeschränkungen die Liberalisierung des Internationalen Dienstleistungshandel auch: GATS ) und - in der Uruguay-Runde - Eigentumsrechte ( T rade R elated A spects of I ntellectual P roperty Rights TRIPS )

Das GATT ist ein Multilaterales Abkommen. gilt im Grundsatz das Prinzip der Meistbegünstigung : Die Handelsvorteile die eine Vertragspartei einer gewährt gelten auch für alle anderen Vertragsparteien. Widerspruch zum Meistbegünstigungsprinzip steht das Prinzip der (Gegenseitigkeit) das auch in einigen Regeln verankert

Bei Streitigkeiten in Handelsfragen sieht das eine Streitschlichtung vor. Dazu werden zunächst Konsultationen Sind diese erfolglos so kann die jeweils Gruppe im GATT eine Sondergruppe ("Panel") einrichten sich mit der Angelegenheit befasst und einen erlässt. Akzeptiert ein der Vertragsverletzung beschuldigtes Land solche Entscheidung eines Panels nicht so sind klagenden Parteien berechtigt Vergeltungsmaßnahmen durchzuführen z.B. sog. in Höhe des erlittenen wirtschaftlichen Schadens zu

Ausnahmen von den GATT-Prinzipien sind möglich:

  • Beschränkungen des Handels zum Zwecke des von Natur Menschen Tieren Kulturgütern und Naturschätzen zulässig.
  • Freihandelszonen und Zollunionen müssen das Prinzip der Meistbegünstigung gegen nicht anwenden.
  • Entwicklungsländer dürfen bei der Liberalisierung langsamer vorgehen und Industrieländer dürfen ihnen Zollpräferenzen einräumen. Die Länder für dies diese gilt sind in einem Anhang zum GATT-Vertrag
  • Notmaßnahmen bei überhöhten Importen mit ernsthaften für das Inland sind zulässig.

Siehe auch : Portal Vereinte Nationen



Bücher zum Thema General Agreement on Tariffs and Trade

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/GATT.html">General Agreement on Tariffs and Trade </a>