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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Oktober 2014 

Grenzschutzgruppe 9


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Die GSG 9 ( Grenzschutzgruppe 9 ) ist die Anti-Terror-Einheit des deutschen Bundesgrenzschutzes mit Standort in Sankt Augustin -Hangelar.

Heute zählt die GSG 9 zu besten Anti-Terror-Einheiten der Welt. Im Gegensatz zu Sondereinsatzkommandos ( SEK ) der Polizei die für ähnliche Aufgaben wurden und den einzelnen Bundesländern unterstehen ist GSG 9 eine Einheit des Bundes.

Inhaltsverzeichnis

Auslöser Olympia 1972

Die GSG 9 wurde nach dem bei den Olympischen Spielen in München 1972 gegründet. Während der Spiele nahm ein Terrorkommando israelische Sportler als Geiseln . Bei dem misslungenen Zugriff unerfahrener Polizeibeamter alle neun Geiseln und fünf der acht Ulrich Wegener wurde daraufhin von Innenminister Hans-Dietrich Genscher mit der Aufstellung einer schlagkräftigen Anti-Terror-Einheit

Einstellungsvoraussetzungen

GSG-9-Anwärter werden einem harten Auswahlverfahren unterzogen. erstes gibt es ein dreitägiges Auswahltraining bei Leistungsfähigkeit Konzentration Ausdauer Motorik und der Umgang der Waffe getestet werden. In der Regel 5 bis 10% der Bewerber und haben eine sechsmonatige Grundausbildung vor sich. Wer das kommt in eine der vier Einsatzeinheiten Fallschirmjäger Observation oder Sturmtrupp.

Mitarbeiter der GSG 9 sind wie Mitarbeiter der KSK ( Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr) zum Schweigen verpflichtet; so selbst nächste Familienangehörige nicht ob und wo Einsatz stattfindet. Die Mitglieder solcher Einheiten werden der Regel auf ihren Einsatz perfekt vorbereitet.

Einsätze

Der wohl spektakulärste Einsatz der GSG war die gewaltsame Befreiung der Geiseln in von palästinensischen Terroristen von der PFLP (verbündet mit der RAF ) entführten Lufthansa -Maschine Landshut in Mogadischu in der Nacht vom 18. Oktober 1977 (Operation Feuerzauber) bei der drei der Entführer starben. Der bisher einzige Einsatz der fehlgeschlagen ist war die Festnahme des RAF-Terroristen Wolfgang Grams in Bad Kleinen der beim Zugriff unter bis heute Umständen getötet wurde. Bei diesem Einsatz wurde Michael Newrzella erschossen. Er war der erste GSG der im Dienst getötet wurde.

Vermisste Beamte im Irak

Seit dem 10. April 2004 wurden zwei GSG 9-Beamte im Irak vermisst. Die beiden Sicherheitsleute waren für Objekt- und Personenschutz an der deutschen Botschaft in Bagdad zuständig.

Nach ARD -Informationen wurden die Männer in einem Fahrzeug-Konvoi dem Weg vom jordanischen Amman nach Bagdad überfallen. Der Überfall solle in der Nähe von Falludscha ereignet haben. Die deutschen Behörden gehen aus dass die vermissten Deutschen tot sind.

Sprecher der irakischen Rebellen entschuldigen sich für diesen "Unfall" insbesondere den Angehörigen der Beamten. Man sei von Konvoi mit einer US-Spezialeinheit ausgegangen. Weiter sagt der Sprecher das deutsche Flagge auf dem Auto einen Angriff verhindert denn die Deutschen wären keine Feinde im

In einem Untersuchungsbericht der Bundesregierung wurde außerdem festgestellt dass die deutschen bei Überfahren der lokalen Grenze von entgegenkommenden gewarnt worden seien. Aus diesem Grund wurde umfahren und eine Ausweichroute genommen auf der dann zu dem Angriff kam.

Am 1. Mai 2004 mehr als drei Wochen nach dem ist die Leiche eines der beiden vermissten gefunden und identifiziert worden.

Siehe auch

Neben der GSG 9 gibt es deutsche Spezialkommandos die SEKs der Länderpolizeien das KSK der Bundeswehr die ZUZ der Zollverwaltung und die Kampfschwimmer (Verwendungsgruppe der Deutschen Marine .

Weblinks



Bücher zum Thema Grenzschutzgruppe 9

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