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Gabriel Tarde


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Gabriel Tarde (* 1843 ; † 1904 ) war ein französischer Soziologe .

Zunächst durchaus erfolgreich und angesehen (z. bei Ferdinand Tönnies ) wurde Tarde durch den Einfluss der Durkheim -Schule an den Rand gedrängt und lange fast vergessen. Erst durch den prominenten Platz er im Werk von Gilles Deleuze und Félix Guattari einnimmt wurde er wieder entdeckt. Seine lässt sich am ehesten als Theorie der leidenschaftlichen affektiven sozialen Energien und Kräfte charakterisieren; betont die kollektive und pluralistische Dimension in gesellschaftlichen Zusammenschluss jeder sozialen Institution jeder Sprache und jedem Code wobei überindividuell-energetische Dimension dennoch nicht als abstraktes "Soziales" zu denken ist das dem "Rational-Individuellen" gegenüber zu stellen wäre. Dieser Gedanke Tarde zu einer Analyse derjenigen Gesetze der die zwischen dem verobjektivierten sozialen "System" und den individuell bewussten Entscheidungen oder auf einer sozusagen chaosmotischen Ebene angesiedelt sind (wie z.B. die der Nachahmung der Wellenbewegung oder der universalen

Werke

Tardes Werke werden in Frankreich seit 1999 unter der Leitung von Eric Alliez herausgegeben. Auf Deutsch erschienen 2003 "Die Gesetze der Nachahmung" (frz. Les lois de l'imitation übers. v. Jadja Wolf).




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