Das silbrigweiß bis grauweiß glänzende Seltene ist duktil und schmiedbar. Bei Temperaturen oberhalb K wandelt sich die dichteste Kugelpackung in kubisch-raumzentriertes Gefüge um. In trockener Luft ist Gadolinium relativ beständig feuchter Luft bildet es eine nichtschützende lose und abblätternde Oxidschicht aus. Mit Wasser reagiert langsam. In verdünnten Säuren löst es sich Gadolinium hat mit 49000 barn den Einffangquerschnitt für thermische Neutronen aller bekannten Elemente. hohe Abbrandrate (burn-out-rate) schränkt eine Verwendung als in Kernreaktoren stark ein.
Bei Temperaturen unter 1 083K wird supraleitfähig. Als einziges Lanthanid zeigt es ferromagnetische allerdings nur bei Temperaturen unterhalb von 16°C. seines Curie-Punktes nahe der Zimmertemperatur könnte Gadolinium Verwendung für FCKW-freie Kühlgeräte nach dem magnetokalorischen finden.
Gadolinium wird zur Herstellung von Gadolinium-Yttrium-Granat Mikrowellenanwendungen verwendet. Oxysulfide dienen zur Herstellung von Leuchtstoff für nachleuchtende Bildschirme (Radar). Intravenös gespritzte dienen als Kontrastverstärker bei Untersuchungen im Kernspintomographen. wurde zur Herstellung von Magnetblasenspeichern genutzt.
Zusätze von 1% Gadolinium erhöhen die und die Hochtemperatur- und Oxidationsbeständigkeit von Eisen- Chromlegierungen.
Auch in der Herstellung von Compact (CD-ROMs?) findet es Anwendung.
Das erste Element der Yttererden im wurde 1880 spektroskopisch durch Jean Charles Galissard Marignac im Didym und Gadolinit gefunden. 1886 er es als weisses Oxid aus Sarmaskit und nannte es Y aus Sarmaskit. Im Jahr stellte Paul Emile Lecoq de Boisbaudran Gadoliniumoxid her und nannte das neue Element dem Entdecker des Minerals Gadolinit dem finnischen Johan Gadolin Gadolinium.
Natürlich kommt Gadolinium nur in Verbindungen Technisch bedeutsam sind Monazit und Bastnäsit. Die Vorkommen in Ytterby nördlich von Stockholm sind heute erschöpft.
Nach einer aufwändigen Abtrennung der anderen wird das Oxid mit Fluorwasserstoff zum Gadoliniuimfluorid umgesetzt. Anschliessend wird mit unter Bildung von Calciumfluorid zum metallischen Gadolinium Abtrennung verbleibender Calciumreste und Verunreinigungen erfolgen in zusätzlichen Umschmelzung im Vakuum.