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Gail


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Die Gail (slow. Zilja) ist der größte rechte der Drau . Sie entspringt unter dem Tilliacher Joch Osttirol . Bei Arnoldstein nimmt sie die Gailitz auf. Unterhalb von Villach mündet sie die Drau.

Inhaltsverzeichnis

Gailtal

Das Gailtal ist besonders reizvoll durch Kontrast zwischen dem ebenen weiten Talboden und teils schroffen Gebirgshängen. Es wird im Norden die Lienzer Dolomiten und die Gailtaler Alpen im Süden durch Karnische Alpen und Karawanken . In Kärnten teilt es sich auf Bezirke Hermagor und Villach Land.

Einteilung

  • Tiroler Gailtal
  • Lesachtal von der Kärntner Grenze bis vor Kötschach
  • Oberes Gailtal von Kötschach bis Hermagor
  • Unteres Gailtal von Hermagor bis zur Mündung

Bevölkerung

Durch seine abgeschlossene Lage hat das viele Eigenarten.

Im unteren Gailtal hat sich bis ein hoher slowenischer Bevölkerungsanteil mit einer eigenwilligen erhalten (siehe Slowenische Mundarten ).

Germanisiert wurde das Gailtal im Wesentlichen Osttirol und dem Drautal aus. Dementsprechend reicht die Tiroler Mundart nach Kärnten durch das Lesachtal hinein. Das Gailtalerische das darunter gesprochen hat ein deutliches Oberkärntner Gepräge.

Die Bezirke Hermagor und Villach Land besonders hohe Anteile an Evangelischen (jeweils über Prozent). Nirgends anders konnte die Reformation derart stark Fuß in slowenischer Bevölkerung Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das Watschiger

Wirtschaft

Traditionell war das Gailtal durch die geprägt (Pferdezucht Fuhrwesen). Es gab viele Almdörfer. dem Rückgang der Landwirtschaftlebt es heute im vom Tourismus (Naßfeld Karnischer Höhenweg Preseggersee). Besonders Lesachtal hat sich dem sanften Tourismus verschrieben. und leichte Industrie gibt es in Hermagor.




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