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Galápagos-Inseln


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NASA-Satellitenfoto

Die Galápagos-Inseln (offizieller Name Archipiélago de Colón dt. Kolumbusarchipel) sind eine Inselgruppe im Pazifischen Ozean und gehören zu Ecuador . Es gibt 13 große Inseln (Santiago Cruz Floreana San Cristobal Española Genovesa Santa Isabela Fernandina Darwin Roca Redonda Marchena Pinta) Inseln und etwa 40 winzige Inselchen. Etwa Menschen (2001) bewohnen die Inseln.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

  • 1535 - Entdeckung durch die Spanier; danach Fluchtort für Seeräuber
  • 1832 - Annexion durch Ecuador und erste Besiedlung
  • 1835 - Darwins Forschungsreise

Die Inselgruppe wurde zunächst als 'Islas (Verzauberte Inseln) bezeichnet da niemand so weit im Ozean noch Inseln vermutet hätte und Strömungen in und um die Inseln herum den Seefahrern leicht den Eindruck erwecken konnten Inseln selbst änderten immer wieder ihre Lage. im 19. Jahrhundert benannte man die Inseln den dort vorkommenden Riesenschildkröten in 'Galapagos' um.

Naturgeschichte

Die Galápagos-Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die tektonische Platte (Nazca-Platte) auf die Inseln liegen bewegt sich über eine die auch heute noch vulkanische Aktivität auf Reihe der Inseln bewirkt.

Obwohl die Inseln in der Nähe Äquators liegen ist das Klima aufgrund des 20 Grad Celsius relativ kühlen Meerwassers (vom Humboldtstrom und von aufsteigendem Tiefenwasser) eher gemäßigt. nährstoffreiche Tiefenwasser wiederum ist verantwortlich für den um die Insel herum.

Die Galápagos-Inseln kennen eine Regenzeit die mit einem Gipfel im April Januar bis Juni dauert. Das übrige Jahr fast kein Niederschlag.

In so genannten El-Niño -Jahren verändern sich sowohl die Meeresströmungen als die Niederschlagsmengen. Das ausbleibende Tiefenwasser dezimiert alle das Meer angewiesenen Arten während die hohen ein überdurchschnittliches Pflanzenwachstum und einen daraus folgenden auf den Inseln zur Folge haben.

Aufgrund ihrer Entfernung von anderen Landmassen sich die Galápagos-Inseln durch eine Vielzahl endemischer Tier- und Pflanzenarten aus. Leider haben Einführung fremder Arten sowie die Jagd im Jahrhundert viele dieser einzigartigen Tierarten (z. B. riesigen Landschildkröten) fast zum Aussterben gebracht.

Charles Darwin und die Galápagos-Inseln

Die Galápagos-Inseln sind insbesondere durch Charles Darwin bekannt geworden dessen Evolutionstheorie dort eine Reihe von Anstößen erhielt.

Heute bieten die Galápagos-Inseln ein ideales zur Beobachtung der Evolution. Insbesondere die Arbeiten Rosemary and Peter Grant über einige Arten Darwinfinken gelten als bahnbrechend. Auf einigen der Inseln war es ihnen möglich über mehr 20 Jahre hinweg jedes der bis zu Individuen der dort lebenden Finken durch Beringen verfolgen. Entgegen ihrer Erwartungen (und denen der Fachwelt) konnten sie den Einfluss der natürlichen Selektion auf die Finkenpopulationen in diesem kurzen nachweisen.

Literatur

Jonathan Weiner: "Der Schnabel des Finken oder Der Kurze der Evolution" (dt. 1994) (original: The Beak of the Finch: A Story Evolution in Our Time )

Weblinks



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