Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Gallia (Gallien) bezeichneten die Römer den geographischen der überwiegend von Kelten (lat. Galli ) besiedelt war. In modernen geographischen Begriffen entspricht dies im Wesentlichen dem heutigen Frankreich und Norditalien nördlich des Po also dem Gebiet zwischen dem Rhein im Osten den Alpen und dem Mittelmeer im Süden den Pyrenäen und dem Atlantik im Westen und Das Gebiet nördlich des Po gehörte nach Auffassung nicht zu Italien sondern zu Gallien (lat. Gallia cisalpina ).
Gallien wurde seit etwa 700 v. Chr. oder 600 v. Chr. von den Kelten besiedelt wobei die bereits anwesenden Völker megalitischen Kultur unterworfen wurden. Die Iberer nördlich der Pyrenäen und die Ligurer Mittelmeer blieben eigenständig.
Etwa im Jahre 600 v. Chr. gründeten Ionische Griechen an der Mündung Rhone die Stadt Massilia (heute Marseille ). Massilia entwickelte sich zu einer bestimmenden in der Region.
118 v. Chr. wurde die Provinz Gallia transalpina (dt. Gallien jenseits der Alpen) mit in Narbo eingerichtet.
113 v. Chr. begann der Einfall der germanischen Kimbern und Teutonen in das heutige Südfrankreich und Oberitalien. Jahr 105 v. Chr. wurden diese Stämme jedoch durch zwei Heere an der Rhone zurückgeschlagen. Im Jahr 102 v. Chr. besiegte der römische Feldherr Gaius Marius die Teutonen bei Aquae Sextiae. 101 Chr siegte Marius in Oberitalien nahe dem Vercellae (Vercelli) auch über die Kimber.
Im Zug der folgenden Romanisierung wird römische Zivilverwaltung eingesetzt. Als Amtssprache wird das genannte Vulgärlatein etabliert das als Sprachgrundlage des späteren gilt. Es entsteht eine gallisch-römische Kultur. Insbesondere Nimes und Arles finden sich noch heute römische Bauten Periode.
Den in diesen Provinzen lebenden keltischen wurde unter Julius Cäsar etwa 50 v. Chr. die römische Staatsbürgerschaft gewährt. Andere Quellen die Gewährung auf 69 n. Chr.