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Ganzsache


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Postkarte aus dem Königreich Bayern Michel-Nr. P44/1 am 27. April 1895 in Nürnberg eingegangen 28. April 1895 in München.

Ganzsachen sind mit vorauszubezahlenden Wertzeichen (= Wertstempel) Formulare wie z.B. Postkarten Umschläge Streifbänder Kartenbriefe Postanweisungen aber auch Telefon-Billets die Internationalen Antwortscheine. Darüber hinaus kommen folgende seltener vor: Faltbriefe (bei Versand per Luftpost Aerogramme) Telegrammblätter und Paketkarten. Eine Ganzsache ist ein Postwertzeichen wie eine Briefmarke und somit eine Gebührenquittung für die der postüblichen Dienstleistungen.

Entwickelt wurden die ersten Ganzsachen bereits vor der Einführung der Briefmarken im 19. (vgl. die "Cavallini" von Sardinien 1819/20).

Für den Käufer liegt der Vorteil der Kombination von Postkarte/Briefumschlag und passender Frankatur einem Produkt. Bei normaler Verwendung (z.B. Postkarte wie vorfrankfiert ins Inland versandt) sind keine Briefmarken nötig.

Ein weiterer Vorteil liegt oft in günstigeren Preis der Ganzsache gegenüber dem Einzelkauf Postkarte/Briefumschlag und Briefmarken. Viele Postverwaltungen (Deutschland bis geben die Ganzsache zum Preis der aufgedruckten ab.

In der Philatelie sind Ganzsachen ein beliebtes Sammelobjekt insbesondere echt gelaufene Ganzsachen aus dem täglichen Leben. erzählen mehr über sich als eine gestempelte Unter anderem sind zu sehen der Absendeort Absender Adressat in früheren Jahrzehnten teilweise auch Ankunftsstempel.




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