Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Ganztodtheorie ist eine vor allem unter protestantischen Theologen den 20. Jahrhunderts populäre Interpretation des christlichen Auferstehungsglaubens die im Gegensatz zum Glauben an Unsterblichkeit der Seele wie ihn etwa die katholische Kirche vertritt annimmt dass im Tod der ganze Mensch - Leib und Seele - stirbt. Auferstehung wird damit wie Neuschöpfung des ganzen Menschen verstanden.
Aus der Sicht von Vertretern der sprechen u.a. folgende Argumente für sie:
Die biblische Anthropologie kennt keine Trennung Leib und Seele diese ist eine griechische Vorstellung.
Der Glaube an die Unsterblichkeit der ist nicht biblisch begründet.
Im Zentrum der christlichen Hoffnung wie sie in der Bibel bezeugt steht die Aufferstehung nicht eine Hoffnung auf Unsterblichkeit der Seele.
Der ganze Mensch hat gesündigt die Strafe - der Tod - also auch den ganzen Menschen.
Der Glaube an die Unsterblichkeit der baut auf eine Eigenschaft der menschlichen Natur Unsterblichkeit seiner Seele) statt allein auf Christus .
Kritiker der Ganztodtheorie ziehen die Gültigkeit Argumente in Zweifel und führen u.a. folgende gegen die Ganztodtheorie an:
Die Bibel bezeugt im Alten wie im Neuen Testament einen Zwischenzustand der Verstorbenen vor der des Leibes insbesondere auch ein Sein mit Gott für von ihm Erwählte.
Die Ganztodtheorie erklärt nur sehr unbefriedigend personale Identität der Verstorbenen und Auferstanden.
Die Ganztodtheorie steht im Widerspruch zur Hoffnung christlicher Gläubiger für ihre Verstorbenen.