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Gasinnendruck-Spritzgießen


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Das Gasinnendruck-Spritzgießen (kurz GID ) ist prinzipiell ein normales Spritzgießen mit dem Unterschied dass gegen Ende Werkzeugfüllphase nach definierter Teilfüllung der Kavität ein Gas (in der Regel Stickstoff ) injiziert wird.

Das Gas verdrängt die Schmelze übernimmt Drücken bis maximal 300 bar die Restfüllung. Schmelzeverdrängung entstehen Hohlräume. Das Injizieren kann durch Maschinendüse und damit durch das Angusssystem oder eine separate Injektionsnadel direkt in das Formteil der Kavität erfolgen. Eine weitere Variante ist vollständige Füllung der Kavität mit Schmelze und Ausblasen von Schmelze in eine Nebenkavität oder Zurückblasen in den Schneckenzylinder.

Auf diese Weise lassen sich partiell insgesamt dickwandige Teile ohne Einfallstellen mit guter wirtschaftlich herstellen. Es werden kürzere Zykluszeiten mit Material bei oftmals reduzierter Schließkraft erreicht. Die Hohlraumbildung die bereits bei der Formteilkonstruktion berücksichtigt muss erhöht die Steifigkeit der Formteile und interessante Designvariationen gegenüber dem normalen Spritzgießen . Die Verarbeitungsmöglichkeiten erstrecken sich nicht nur thermoplastische Formmassen. Das Verfahren ist für nahezu Formmassen mit Quellflussverhalten anwendbar. Dies trifft auf meisten Thermoplaste eine große Anzahl Duroplaste und auch viele Elastomere zu.

Als ergänzendes Verfahren gibt auch das Wasserinnendruck-Spritzgießen (WID).




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