Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 12. November 2019 

Gebirgszug


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Unter Gebirgszug versteht man eine Folge hoher Berg- Gipfel oder eine zusammenhängende Bergkette innerhalb eines größeren Gebirges .

Ihre kettenförmige Anordnung ist eine Folge der gemeinsamen durch gebirgsbildende Kräfte und hängt oft mit Störungszonen der Erdkruste zusammen die zwischen einzelnen Bergketten in Nähe größerer Flusstäler verlaufen.

Gebirgszüge haben im Wesentlichen ein einheitliches geologisches Alter können aber aus mehreren Gesteinsarten bestehen. Manchmal besitzen sie Teile aus angelagerten Gesteinen z.B. Kalk von Korallenriffen ( Dachstein Leithagebirge Westerwald ).

Den Übergang von einer Bergkette zur bildet meist ein durch Straßen erschlossener Pass oder Sattel -- z.B. der Brenner zwischen den Tiroler Gebirgszügen der Zillertaler - und der Ötztaler Alpen. Zwischen den Bergen oder Berggruppen einer Kette sind die merklich höher und werden regional verschieden benannt Joch Scharte Lucke usw.)

Durch Erosion bilden Gebirgszüge oft sehr charakteristische Formen - je nach Gestein Schichtung Hangneigung Gewässertypen und Geologie . Bekannt sind z.B. die Schuttkegel und Berge der Dolomiten in den südlichen Kalkalpen von Ost- und Südtirol die aus dem kalkähnlichen Dolomit bestehen. Im Gegensatz dazu bilden sich Flysch oder Schiefer sanfte Bergformen weil das Gestein weniger ist.

Siehe auch: Gebirgsbildung Hochgebirge Plattentektonik Tektonik Vulkanismus



Bücher zum Thema Gebirgszug

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gebirgszug.html">Gebirgszug </a>