Insofern sich Gedanken aus Denkoperationen also Akten ergeben finden sie die Aufmerksamkeit der Denkpsychologie ; insofern sie sich auf Sachverhalte richten befasst sich die Logik mit ihnen.
Der Gedanke bzw. die Aussage "Morgen es regnen" kann auf verschiedene Weise zustande sein:
Jemand hat eine meteorologische Prognose erstellt.
Jemand ist wetterfühlig.
Jemand hat ein Orakel befragt.
Jemand tippt einfach mal ins Blaue hinein.
Für einen Ratsuchenden ist es gewiss einigem Wert zu erfahren wie sein Auskunftgeber auf Gedanken gekommen ist den er ihm mitgeteilt Davon wird er nämlich dessen Glaubwürdigkeit abhängig Ob allerdings die Aussage nicht nur glaubwürdig auch gültig sprich: wahr ist erfährt er nicht auf diesem sondern nur dadurch dass er sie am morgigen Geschehen überprüft also daran ob es dann tatsächlich regnet. Unter Umständen muss sich dann der Meteorologe dem Kaffeesatzleser geschlagen geben.
Bei einem Gedanken ist also zwischen Genesis und seiner Geltung zu unterscheiden. Beides kann interessant sein sind annehmbare Perspektiven - aber es ist eben zweierlei. man diese Differenz dann setzt man die oder andere Hinsicht absolut . Derart einseitige Positionen sind:
Kein Gedanke ist immun gegen seine Kommunikation und es genügt bereits ihn an Stelle und in falschem Einverständnis zu sagen seine Wahrheit zu unterhöhlen.