Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Gegen die Wand ist der vierte Spielfilm des deutschen Regisseurs Fatih Akin . Der Film schildert die Liebesgeschichte einer Türkin die eine Scheinehe mit einem älteren Landsmann eingeht um den Moralvorstellungen ihrer Eltern entkommen.
Der Film spielt zunächst in Hamburg. ein 40jähriger Deutsch-Türke fährt zu Beginn des alkoholisiert gegen eine Wand. Während der Zeit Krankenhaus lernt er Sibel kennen die wegen Suizidversuches dort ist. Sibel ein junge Türkin gegen ihr traditionelles türkisches Elternhaus. Sie möchte Leben leben sagt „Ich will leben ich tanzen ich will ficken. Und nicht nur einem Typen.“ Um diese Unabhängigkeit von ihrem Vater und ihrem dominaten Bruder zu erlangen sie nur noch die Möglichkeit eine Scheinehe Cahit der seine türkische Muttersprache „weggeworfen“ hat jede Frage nach seiner mysteriösen Vergangenheit sensibel und sein Geld mit dem Aufsammeln von in einem alternativen Club verdient willigt nach Zögern ein. Zunächst sieht er unbeteiligt zu Sibel nach der Hochzeit und dem Einzug ihm ein unbeschwertes und zügelloses Leben führt. nach und nach wird ihm klar dass für Sibel mehr empfindet dass er sie Seine Zuneigung geht so weit dass er früheren One-Night-Stand Sibels der über sie herzieht Affekt tötet. In der Folge wird Sibel sich nun selbst in Cahit verliebt hat ihrer Familie verstoßen verspricht Cahit auf ihn warten“ und zieht zu ihrer Cousine nach Dort stürzt sie zunächst vollkommen ab und in ihrer Trauer auf. Als Cahit sie nach seiner Haftentlassung aufsuchen will hat sie Leben geordnet geheirat und eine Tochter geboren. zwei gemeinsamen Tagen trennen sich die Wege Sibel und Cahit da Sibel Cahit nicht seinen Heimatort Mersin folgen kann (oder will).
Der Film verarbeitet zwei große Themen Da ist zunächst die Frage nach der des Türken der seit dreißig Jahren in lebt und der Türkin die in Deutschland und umgeben von einer weltoffenen deutschen Gesellschaft türkisch erzogen wurde. „Selten spürte man im einen derartigen Lebenshunger: In seinem preisgekrönten Film die Wand‘ entwirft der Hamburger Regisseur Fatih virtuos und kompromisslos das hochemotionale Drama zweier auf der Suche nach Identität.“ (Oliver Hüttmann Spiegel Online .)
Das zweite Thema ist die Liebesgeschichte Cahit und Sibel die reich an Gefühlen Wirrungen an Missverständnissen und falschen Vorstellungen ist. Göttler schreibt dazu in der Süddeutschen Zeitung 10. April 2004 und auf sueddeutsche.de : „Wahnsinnige Liebe ist das Thema dieses Und Selbstzerstörung. Und: Liebe = Selbstzerstörung. Fatih denkt an Kurt Cobain und Jim Morrison Meister der poetischen Selbstzerstörung. Die Gleichung funktioniert wird uns suggeriert nur noch bei den den Fremden den Türken. Also nimmt der uns mit auf einen Trip in diese dort ist archaisches Leben – Blut Schweiß Tränen – endet eine Szene gern im Exzess.“
Und in der Tat ist Selbstzerstörung was beide Themen verbindet. Selbstzerstörung durch maßlosen durch die Amokfahrt gegen eine Wand durch („Längs schneiden nicht quer.“) und durch Gewalt andere. Selbstzerstörung als Rebellion gegen und zum aus der vorgegebenen Identität Selbstzerstörung aus Liebe.
Die Lösung die der Film anbietet: Rückkehr in die Türkei. Cahit verändert sich die Liebe zu Sibel zusehends und diese lässt ihn die Zeit im Gefängnis überstehen abstinent werden. Und Sibel? Sie erlebt in den Höhepunkt ihrer Selbstzerstörung bevor sie ihr ordnet. Warum sie ihr Leben ordnet bleibt Film schuldig. Ob die Rückkehr in die eine aktzeptable Lösung für Sibel und Cihat muss jeder Zuschauer selbst entscheiden. Der Film sich dazu aus. Aber es ist die für die beide Charaktere die nötige Kraft
Akin gelingt es die Geschichte durch intensive Bildsprache sehr realisitsch zu erzählen. Sie von einem Soundtrack begleitet der ihren Kontrast Depeche Mode gegen türkisches Volkslied.
Nach dem Gewinn des Goldenen Bären und dem Bekanntwerden der Porno-Vergangenheit der Sibel Kekilli konzentrierte sich die Diskussion in Boulevardblätter zunächst darauf. Die Tatsache dass „Gegen Wand“ der erste erfolgreiche deutsche Film im um den Goldenen Bären seit Jahren war in den Hintergrund. Michael Althen schreibt dazu faz.net : „Ein Goldener Bär eine schmähliche Kampagne wird man sehen was das alles bringt kann womöglich erleben wie der Film all Erwartungen spielend unterläuft. Denn die kuriose Liebesgeschichte gescheiterter Selbstmörder besitzt nicht nur eine verstörende durch die Unbedingtheit mit der sie erzählt sondern auch eine überraschende Zärtlichkeit für ihre Figuren denen der Sinn eigentlich nach ganz viel direkteren Gefühlen steht.“ Aber vielleicht ist Film doch ein bisschen wie ein Porno wegen seiner freizügigen Szenen sondern weil die Hauptfiguren Sibel und Cahit dem Publikum einen faszinierenden und begeisternden „Seelenporno“ präsentieren ihre Gefühle egozentrisch leben und zeigen.