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Geheimer Rat


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[Dieser Artikel basiert auf dem Artikel aus Meyers Konversationslexikon von 1888-90.]

Geheimer Rat in den deutschen Monarchien früher ein von Räten (Geheimes Ratskollegium Geheimes Konseil Geheimes Geheimer Staatsrat) das unmittelbar unter dem Fürsten und meist unter dessen Vorsitz über die Landesangelegenheiten namentlich über den Erlaß von Verordnungen faßte. Mit der Entwickelung des Konstitutionalismus und Mitwirkung der Volksvertretung bei den Akten der verlor der Geheime Rat seine Bedeutung; doch sich eine solche Körperschaft als begutachtendes Kollegium wichtige Fragen der Gesetzgebung in manchen Verfassungen so der Staatsrat in Preußen. In Württemberg führt dies noch jetzt den Namen G. R. u. den Ministern nehmen an seinen Beratungen noch ordeutliche u. außerordentliche Mitglieder die vom Königernannt teil. - Als Titel kam der Ausdruck R. (Geheimrat) zuerst für die Mitglieder des Ratskollegiums in Aufnahme. Gegenwärtig wird der Titel: Geheimer Rat als Auszeichnung an höchste Beamte Derselbe ist in der Regel mit dem Exzellenz verbunden. Im übrigen ist G. R. Titel der obersten Beamten namentlicher Ministerialdirektoren der Räte in den Ministerien der ersten Räte den Kollegien etc. In der Regel ist Titel dann mit einem Zusatz aus dem Ressort hervorgeht in welchem der betreffende Rat ist verbunden z. B. Geheimer Regierungsrat Geheimer Geheimer Justizrat etc. Auch als bloßer Titel daß damit eine amtliche Funktion verbunden ist der Titel G. R. zur Auszeichnung verliehen der Geheime Kommerzienrat an hervorragende Kaufleute und der Geheime Ökonomierat an verdiente Landwirte etc. die Subalternbeamten wie Kanzlei- Rechnungsräte erhalten in nach längerer Dienstzeit den Titel G. R.




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