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Gehorsam


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Das Wort Gehorsam leitet sich (ähnlich wie Gehorchen ) von Gehör horchen Hinhören ab und kann von einer rein Handlung bis zu einer inneren Haltung reichen.
Gehorsam bedeutet Anerkennung einer Autorität und die daraus folgende Handlungsweise. Die ist meistens eine Person oder eine Gemeinschaft kann aber auch eine überzeugende Idee oder z.B. das eigene Gewissen sein.

  1. Militärischer Gehorsam: ein teilweise erzwungenes Befolgen von Befehlen und Anordnungen. Das Nichtbefolgen (Ungehorsam) zieht häufig Sanktionen nach sich bedeutet oft ein Risiko für die Sicherheit anderer kann aber Einzelfällen auch geboten sein.
    Die Extremfälle sind blinder oder Kadavergehorsam bzw. Befehlsverweigerung aus rechtlichen oder ethischen Gründen. Das Spannungsverhältnis Befehl versus Gehorsam Schiller literarisch in seinem Drama "Der Prinz Homburg" verarbeitet.
  2. Gehorchen als Sich einfügen oder aus Solidarität - z.B. eines kleinen Kindes gegenüber Eltern oder gegenüber einer Gemeinschaft.
  3. Gehorsam als Selbstdisziplin. Dahinter steht eine die den Sinn von Anordnungen bzw. das zugrunde liegende Sozialgefüge positiv sieht.
  4. Freiwilliger Gehorsam - gegenüber Normen die als gut anerkannt sind (z.B. Zehn Gebote ) oder gegenüber dem eigenen Gewissen . Damit verwandt ist
  5. Gehorsam in Ordens - und anderen Gemeinschaften - als freiwillige im Sinne der " evangelischen Räte " (Armut Gehorsam Keuschheit).


Siehe auch: Erziehung Gewissensbisse Maria-Theresien-Orden Ordnung Ordensregel Zucht Zuhören



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