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Geißelskorpione


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Geißelskorpione
Systematik
Stammgruppe : Urmünder (Protostomia)
Überstamm : Häutungstiere (Ecdysozoa)
Stamm : Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm : Kieferklauenträger (Chelicerata)
Klasse : Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung : Geißelskorpione (Uropygi)
Unterordnungen
  • Thelyphonida
  • Schizomida

Die Geißelskorpione (Uropygi) sind eine Ordnung der Kieferklauenträger und zugleich der Spinnentiere (Arachnida). Weltweit sind etwa 180 Arten die zwei sehr unterschiedlichen Unterordnungen zugeordnet werden Die Zwerggeißelskorpione (Schizomoida) erreichen Körperlängen von maximal mm demgegenüber sind die Vertreter der Thelyphonida 75 mm lang (ohne Schwanzanhang). Die Tiere die Tropen und Subtropen.

Inhaltsverzeichnis

Bau der Geißelskorpione

Der Körperbau der Geißelskorpione erinnert an der Skorpione der schwanzartige Endteil des Hinterleibes besteht nur aus 3 Segmenten und endet in gegliederten Schwanzanhang ( Flagellum ). Wie bei den Skorpionen sind auch die Pedipalpen zu mächtigen Fangbeinen umgestaltet und mit Schere versehen. Auffällig ist das erste Laufbeinpaar wie bei den Geißelspinnen zu langen Tastorganen mit vermehrter Anzahl Beinglieder angelegt ist. Entsprechend laufen die Tiere nur 3 Beinpaaren wie die Sechsfüßer . Die Kieferklauen ( Cheliceren ) sind zweigliedrig und werden zum Zerreißen Beute eingesetzt.

Beiderseits des Flagellums münden große Wehrdrüsen denen die Tiere ein Wehrsekret versprühen können. der Beweglichkeit des Hinterleibs kommt es als Strahl heraus. Bei der Art Mastigoproctus giganteus besteht es aus 84 % Essigsäure 5 % Caprylsäure und 11 % Wasser. Diese Tiere das Sekret bis zu 80 cm weit und es brennt in den Augen und den Schleimhäuten wenn man davon getroffen wird.

Fortpflanzung und Entwicklung

Wie bei den Skorpionen wird auch den Geißelskorpionen das Weibchen vom Männchen über vorher abgelegtes Spermienpaket ( Spermatophore ) gezogen. Dabei ergreift allerdings das Weibchen den Hinterleib (bei den Thelyphonida) oder das verdickte Flagellum (bei den Schizomida) des Männchens läßt sich über das Spermienpaket ziehen. Die der Thelyphonida helfen oft noch mit ihren umgestalteten Pedipalpen nach indem sie das Spermienpaket förmlich die weibliche Geschlechtsöffnung stopfen und dann aufreißen.

In einer unterirdischen Brutkammer legt das die Eier in einen speziell konstruierten Brutsack sie am Hinterleib mit sich trägt. Die nymphen halten sich nach dem Schlüpfen mit an den Beinen am Hinterleib der Mutter danach lassen sie los. Es folgen vier Häutungen bis die Tiere geschlechtsreif sind (bei Mastigoproctus zwei bis vier Jahre). Jede Häutung in einer eigens dafür gegrabenen Höhle statt der die Tiere mehrere Monate bleiben.

Systematik der Geißelskorpione

Die Geißelskorpione werden wie bereits erwähnt zwei morphologisch sehr unterschiedliche Unterordnungen aufgeteilt die Thelyphonida und Schizomida (auch Zwerggeißelskorpione) bezeichnet werden.

Thelyphonida

Bei den Thelyphonida bedeckt eine ungegliederte den gesamten Vorderkörper. Diese Tiere sind im zu den Vertretern der Schizomida sehr groß maximal 75 mm Körperlänge. Die Pedipalpen sind extrem groß und mit Dornen einer großen Schere bewehrt. Das Flagellum ist und vielgliedrig. Die Vertreter dieser Gruppe leben in den Regenwäldern der indopazifschen Region und Region eine Art lebt in Afrika. Mastigoproctus giganteus lebt lebt vor allem in den Staaten der USA

Zwerggeißelskorpione (Schizomida)

Diese Tiere sind mit maximal 18 Körperlänge sehr klein. Sie leben vor allem Boden und in Höhlen . Die Vorderkörpersegmente besitzen jeweils eigene Rückenplatten sind die Tiere augenlos. Die Pedipalpen sind und ohne Schere das Flagellum kurz und Männchen knopfartig verdickt. Die Zwerggeißelskorpione sind in tropischen Regionen der Erde heimisch.




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