Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Geisha (jap. 芸者 übersetzt Künstler ) ist eine japanische Unterhaltungskünstlerin die traditionelle japanische Künste darbietet. Begriff setzt sich zusammen aus den Kanji 芸 ( gei Kunst ) und 者 ( sha Person ).
Der Geisha-Beruf hat seine Ursprünge in taikomochi oder hōkan (am ehesten vergleichbar mit Alleinunterhaltern bei und wurde ursprünglich nur von Männern ausgeübt. ersten Geisha-Frauen wurden noch onna geisha (女芸者 weiblicher Geisha ) genannt. Die Blütezeit der Geishas war 18. und 19. Jahrhundert in der heutigen Zeit geht ihre stetig zurück.
In Kyōto dem Zentrum der japanischen Geisha-Kultur gibt mehrere so genannte hanamachi ("Reich der Blumen und Weiden"). In Stadtteilen leben Geishas nach alter Tradition in okiyas (weiblichen Großfamilien) zusammen.
Die harte Grundausbildung einer maiko (Geisha-Schülerin) ist ab dem Alter von zehn Jahren möglich und dauert drei Jahre. dieser Zeit lernt sie die Grundlagen der japanischen Künste wie Kalligraphie (künstlerisches Schönschreiben) Ikebana (Blumensteckkunst) und das Spiel auf mehreren Musikinstrumenten z. B. Shamisen Hayashiflöte und Tsuzumitrommel. Eine Geisha muss geübt in Konversation und eine perfekte Sängerin und Gastgeberin sein und die Teezeremonie beherrschen. Die hohen Kosten für die werden von den Besitzerinnen der ochiyas (japanische Teehäuser) übernommen und müssen von Geishas später zurückgezahlt werden. Viele Geishas üben Beruf bis ins hohe Alter aus.
Die traditionelle "Berufskleidung" der Geishas sind Seidenkimonos Holzsandalen und schwarze Perücken mit kunstvollen Die Gesichter werden zwar häufig weiß geschminkt die Lippen dunkelrot bemalt dies ist jedoch Pflicht.
Im Gegensatz zu weit verbreiteten Vorurteilen Geishas keine Prostituierten sondern hoch bezahlte und hoch angesehene Möglicherweise leitet sich dieser Irrglaube von der nicht mehr praktizierten mizuage -Zeremonie ab bei der Geishas aus freiem Willen ihre Jungfräulichkeit dem meistbietenden Kunden opfern dazu aber nicht verpflichtet waren. Erotik spielt bei der Unterhaltung der meist Gäste zwar eine große Rolle (Japaner empfinden bereits als erotisch wenn bei der Geisha Nacken unbedeckt ist oder wenn beim Einschenken Tees ein Stück des Unterarms sichtbar wird) Angebote werden jedoch immer zurückgewiesen. Eine gute würde nie ihren Ruf gefährden indem sie an Männer verkauft.