Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Geislinger Steige ist ein alter Handelsweg über die Schwäbische Alb Sie liegt zwischen Geislingen an der Steige und Amstetten (Württemberg). Unter der Geislinger Steige versteht man:
Die Rampe ist 5 6 km und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 112 Das Neigungsverhältnis beträgt 1:44 5. Die Geislinger gilt als erste Gebirgsbahn Deutschlands.
Mit dem Gesetz "Gesetz betreffend den von Eisenbahnen" wurde 1843 der Bau der Stuttgart - Friedrichshafen die im bekannten Volkslied besungene Schwäbische Eisenbahn beschlossen. Das erste Teilstück wurde 1845 Cannstatt und Untertürkheim eröffnet.
Mit dem Bau der Eisenbahnrampe wurden Michael Knoll und Oberbaurat Karl Etzel betraut.
Der Baubeginn war 1847 . Die Eröffnung fand 1850 statt. Beschäftigt wurden ca. 3.000 Arbeiter.
Eng verbunden mit dem Bau der ist die Firma WMF (Württembergische Metallwarenfabrik) Geislingen der Steige.
Die Geislinger Steige ist bis heute der wichtigsten Eisenbahnstrecken Deutschlands. Der Betrieb war für die Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E.) eine Herausforderung. Jeder Zug auch Orient-Express musste nachgeschoben werden. Für die bereitstehenden stand ein Bahnbetriebswerk mit den notwendigen Behandlungsanlagen zur Verfügung.
Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 70 km/h. Um Nadelöhr Geislinger Steige zu beseitigen ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart - Ulm geplant. Die Entwicklung abzuwarten.