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Geisteswissenschaften


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Die Geisteswissenschaften sind die Wissenschaften die sich mit kulturellen oder geistigen Phänomenen befassen. Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert von Wilhelm Dilthey geprägt. Entgegen einigen (zu Klassifikationsproblemen führenden) bezeichnet dabei der Ausdruck Geist nicht den individuellen Geist einer Person den sog. objektiven Geist im Sinne Hegels der sich in überindividuellen (kollektiven) Phänomenen dem Recht oder dem Staat manifestiert.

In diesem Sinne ist die geläufige der Wissenschaften in Geistes- und Naturwissenschaften nicht vollständig. jede Wissenschaft die keine Naturwissenschaft ist ist eine Geisteswissenschaft. Die Philosophie die Mathematik die Theologie oder die Rechtswissenschaft etwa gehören streng genommen zu keiner beiden Gruppen. Auch die Abgrenzung zwischen Geistes- Sozialwissenschaften ist problematisch.

In bestimmter Hinsicht sind alle Wissenschaften denn jede Wissenschaft ist und erfordert geistige Disziplin - so wie in anderer Hinsicht Wissenschaften Naturwissenschaften sind; denn jeder mögliche Gegenstand Wissenschaft steht zumindest mit Natur in Beziehung.

Zu den Geisteswissenschaften im engeren Sinn u.a.:

Literatur

  • Florian Keisinger u.a. (Hrsg.): Wozu Geisteswissenschaften? Argumente für eine überfällige Debatte Frankfurt am 2003.

Andere Wissenschaftsgebiete:




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