Mit Geiz (mittelhochd. gīte : Gier Habgier) bezeichnet man das zwanghafte übertriebene Sparen meist von Geld . In der Umgangssprache bezeichnet man auch die das was sie haben nicht teilen geizig . Es ist eine der aus der Überlieferung bekannten sieben Todsünden wobei dies die populäre Kategorisierung ist von der theologischen abweicht.
Geiz kommt mit dem Erwerbstrieb darin überein er auf die Vermehrung mit der Sparsamkeit daß er auf die Erhaltung des Besitzes ist unterscheidet sich aber von beiden dadurch jenes Streben nicht wie bei diesen Mittel wie bei der Habsucht die Vermehrung und bei der Sparsucht die Erhaltung des Besitzes Zweck ist daher er wie jene auch Erwerbsmittel nicht scheut und wie diese auf Befriedigung auch notwendiger Bedürfnisse Verzicht leistet. Geringerer von Geiz ist die Kargheit die sich das unentbehrliche Maß von Genüssen beschränkt und Knickerei wird wenn sie auch wirkliche Bedürfnisse zur Knauserei aber wenn sie darauf ausgeht auf kleinliche Weise in dem ihnen Gebührenden beeinträchtigen oder zu beschädigen. Der höchste Grad Geizes wo derselbe das Ehrgefühl des Menschen ertötet und eine niedrige und verächtliche Gesinnungs- Handlungsweise zuwege gebracht hat heißt schmutziger Geiz Filzigkeit und der ihm Verfallene Geizhals. Eine des Geizes (als Knauserei) hat Molière in berühmten Lustspiel L'avare" gegeben.
Bei einigen Pflanzen zum Beispiel Tomaten bezeichnet man mit Geiz einen Seitentrieb seitlich aus dem Blattansatz an der Sprossachse Um hohen Ertrag zu erzielen muss man