Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Gelnhausen die Barbarossa-Stadt ist eine Stadt im Main-Kinzig-Kreis im Osten von Hessen . Sie liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda .
Gegründet wurde Gelnhausen im Jahr 1170 Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) was ihr den Namen Barbarossa-Stadt einbrachte. Ort für diese Gründung diente eine verkehrsgünstig Stelle an der sich die Via Regia die Handelsstraße von Frankfurt am Main nach Leipzig mit einigen anderen kreuzte. Friedrich gründete Stadt indem er drei Dörfer an dieser zur Reichsstadt Gelnhausen zusammenfasste.
Kaiserliche Handelsprivilegien wie Z.B. eine Zollbefreiung rasch zu einer Ansiedlung von Kaufleuten. Das diesem Zusammehang verliehene Stapelrecht trug sein übriges dazu bei dass Handel in Gelnhausen recht schnell florierte.
Bis zum Dreißigjährigen Krieg behielt Gelnhausen den Status als reiche Allerdings machten mehrmalige Plünderungen durch Söldnertruppen aus eine nahezu unbewohnbare Stadt.
Von den Folgen des Krieges hat Gelnhausen erst Mitte des 19. Jahrhunderts wieder erholt. In dieser Zeit siedelt sich die in der Stadt an und sorgt für wirtschaftlichen Aufschwung.
Auch nach dem Verlust der Kreisstadtrechte Jahre 1974 ist Gelnhausen heute ein regionales im Kinzigtal.
Die Kaiserpfalz (auch "Barbarossaburg" genannt) war bereits 10 nach Stadtgründung Schauplatz eines wichtigen Reichstages. Heinrich dem Löwen wurde auf diesem Reichstag 1180 in Abwesenheit der Prozess gemacht und Länder wurden neu aufgeteilt.
Der Hexenturm ist ein original erhaltener aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Erbaut er während der Hussitenkriege um die Stadt Angriffe der so genannten Taboriten (einer radikalen von Hussiten) zu schützen. Deren Bewaffnung umfasste auch kleinere Belagerungsgeschütze. Da diese auf Wagen Trosses fest montiert waren stellten sie eine dieser Form unbekannte Gefahr dar.
Die Marienkirche ist die ehemalige katholische Gelnhausens. Sie stammt vermutlich aus dem späten Jahrhundert und wird 1223 das erst Mal erwähnt. Diese Erwähnung ist in einem Schutzbrief Papstes Honorius III. für das Kloster Selbold. dieser Urkunde die 1238 durch eine weitere wird sichert der Papst den Chorherren des Selbold die Patronatsrechte über die Marienkirche zu.
Die Marienkirche verblieb bis zur Auflösung Klosters im Jahre 1543 in dessen Besitz.
Der Ursprung von St. Peter liegt frühen 13. Jahrhundert. Die Kirche war als von den reichen Bürgern Gelnhausens geplant worden. brachte die Stadt in Konflikt mit dem Selbold das zu diesem Zeitpunkt das Patronatsrecht alle Kirchen in Gelnhausen innehatte. Der Streit bis hin zum Papst Gregor IX. der im Sinne des Klosters entschied.
Im 13. bis 15. Jahrhundert wurde Kirche in der Funktion als Trau- Tauf- Beerdigungskirche urkundlich erwähnt.
Nach der Reformation ging die Kirche das Eigentum der Stadt über. In den Jahren verfiel die Kirche immer weiter. 1830 das Kirchengebäude an einen Kaufmann. Nach Abbruch zweiten Kirchturmes wurde in der Kirche eine eingerichtet.
Im Jahr 1920 kaufte die Katholische Gelnhausen die Kirche und ließ sie in folgenden 18 Jahren notdürftig restaurieren. Eine komplette erfolgte erst in den Jahren 1982/83.
Die Synagoge in Gelnhausen hat in Bestehen eine rege An- und Umbautätigkeit erfahren sich Teile von ihr nur bis an Anfang des 17. Jahrhunderts zurückdatieren lassen.
Sie ist seit dem Jahr 1986 Ort kultureller Begegnung in Gelnhausen.
Der Johann-Jacob-Christoph von Grimmelshausen-Preis ist ein mit 10.000 Euro dotierter Er wird an Autoren verliehen deren Werk "innerhalb der letzten sechs Jahre" in bemerkenswerter mit der Zeitgeschichte beschäftigt hat. Dieser Preis in jedem ungeraden Jahr am 15. September abwechselnd in Gelnhausen und in Renchen