Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Gemälde


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Ein Gemälde (von mittelhochdeutsch gemælde althochdeutsch gimâlidi) ist ein auf einen Träger Leinwand o.ä.) aufgebrachtes Bild. Die ältere Verwendung Wortes ist dabei allgemeiner als die heutige. sind mit Gemälde bis ins frühe 16. Jahrhundert Darstellungen mit Malen also auch auf Münzen und Kupferstichen gemeint.

Erst mit der Entwicklung (s. Gebrüder van Eyck ) und der raschen Verbreitung der Ölmalerei 15. und 16.Jahrhundert entwickelt sich auch die vom Gemälde als eines mit malerischen Techniken Bildes - das nunmehr als Kunstwerk angeschaut wird.

Generell setzen die malerischen Techniken die Gemälde verwandt werden drei Komponenten voraus:

  • den meist mit Kreide grundierten Bildträger (aus sehr lange gelagertem Holz Leinwand Papier oder seltener Glas und Metall);
  • den Farbstoff ( Pigment die bis ins 19.Jahrhundert aus Naturstoffen Pflanzen Halbedelsteinen Erden gewonnen werden)
  • und ein Bindemittel ( Terpentinöl Knochenleim o.ä.) das einen dauerhaften Farbauftrag

Mit dem Aufkommen preiswerter synthetischer Farben industriell gefertigter Bildträger im 19.Jahrhundert vollzieht sich eine Revolution der künstlerischer Techniken (vgl. die des Impressionismus' ).

Standen diese bislang in einer handwerklichen die im Kern in das 15.Jahrhundert zurückreichte nun die Photographie ihr übriges die Aufgaben des Mediums neu zu bestimmen. Entsprechend wird im deutschen anstelle von Gemälde zunehmend der Begriff Malerei verwendet. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet daher vor allem Kunstwerke der Neuzeit .




Bücher zum Thema Gemälde

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gem%E4lde.html">Gemälde </a>