Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Gemeindeordnung ist die Verfassung der Gemeinden.
In fast allen Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland existieren als Ausfluss der Selbsterwaltungsgarantie des 28 Abs. 2 Satz 1 GG und der Landesverfassungen Gemeindeordnungen die Aufbau Struktur Zuständigkeit Rechte Pflichten der kommunalen Organe wie Verwaltung Gemeindevertretung (Stadtverordnetenversammlung) Gemeindevorstand ( Magistrat ) Bürgermeister ( Oberbürgermeister ) Ortsbeirat Ausländerbeirat usw. regeln. Die Gemeindeordnung ist die Basis der kommunalen Finanzwirtschaft und regelt staatliche Aufsicht über die Gemeinden.
In der Bundesrepublik Deutschland waren ursprünglich verschiedene Typen von Gemeindeverfassungen vorhanden:
Magistratsverfassung
Norddeutsche Ratsverfassung
Bürgermeisterverfassung
Süddeutsche Ratsverfassung
Die Unterschiede der Verfassungstypen in den Bundesländern sind bedingt durch die dortigen Besatzungsmächte in den Ländern zum Teil (außer in amerikanisch besetzten Gebieten - hier galt weitestgehend Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 (DGO) fort) dem Krieg ihre Vorstellungen von kommunalen Strukturen haben. Aus diesem Grunde hat Bremerhaven eine während das Umland unter britischer Verwaltung stand die dortige Doppelspitze eingeführt wurde.
Die Bezeichnungen und Bedeutungen der kommunalen variieren entsprechend in den einzelnen Bundesländern deutlich. finden sich Unterschiede abhängig davon ob es (nur) um eine Gemeinde oder eine Stadt