Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Gender Studies beschäftigen sich mit den Beziehungen der untereinander. Geschlecht wird in diesem Zusammenhang als soziokulturelle von Sexualität ( Gender ) verstanden nicht als biologisches Geschlecht.
Die Gender Studies entwickelten sich aus den Women's Studies ca. 1970 Einzug an einigen US-amerikanischen Universitäten hielten. Women's Studies beschäftigten sich allein mit der Betrachtung von Frauen in einer von Männern Gesellschaft - dies allerdings zum ersten Mal feministischer Sicht. Unter anderem Virginia Woolf sah ein Defizit in dem Umstand bisher zwar viel über Frauen geforscht worden allerdings immer nur von männlichen Wissenschaftlern und Die Women's Studies sollten nun weibliche Lebenserfahrung und kultureller Realität als Grundlage der Wissenschaft Der Unterschied zwischen der männlichen Sicht auf und der weiblich erfahrenen Realität sollte erörtert und die männlich dominierten Theorien sollten revidiert Einerseits sollte gezeigt werden dass Männer und gleich und damit gleichberechtigt seien andererseits wurde beharrt dass es eine eigene "Frauenkultur" gäbe. der Unvereinbarkeit dieser beiden Ansätze stießen die Studies an ihre eigenen Grenzen. Aus diesem entwickelten sich ca. 1975 die Gender Studies . Vorerst sollten die Unterschiede und Beziehungen biologischem und sozio-kulturellem Geschlecht untersucht werden. Das stand also im Mittelpunkt. Mitte der 80er entstand auch im deutschsprachigen Raum die Geschlechterforschung als eigene Disziplin.
Die vorherrschende Grundlage aller theoretischen Überlegungen dass durch das biologische Geschlecht auch eine soziale Trennung der Geschlechter erfolgt wird in Gender Studies aufgehoben. Man geht vielmehr davon aus Geschlecht konstruiert wird durch soziale und kulturelle Es besteht also kein kausaler Zusammenhang zwischen biologischen Geschlecht und der Rolle in der Während das biologische Geschlecht in der Regel ist Gender dementsprechend variabel und veränderbar. Die Vielfalt Bedeutungen von "männlich" und "weiblich" wird hervorgehoben im gleichen Moment werden bestimmte Vorstellungen vom Wesen der Geschlechter von Idealen von Männlichkeit Weiblichkeit. Als Folge dieser Überlegungen steht die Beziehung der Geschlechter. Da diese nicht als oder statische Ordnung angesehen werden kann wird als Repräsentation kultureller Regelsysteme gedeutet. Dabei ist der Aspekt der von Geschlecht wichtig; der Wert der innerhalb Kultur einem Geschlecht zugeordnet wird wirkt sich auf das Verständnis vom soziokulturellen Geschlecht innerhalb gesellschaftlichen Systems aus. Ein Schwerpunkt ist es die Mechanismen die hinter diesen Auf- bzw. von Geschlechtern stehen aufzudecken. Im Gegensatz zu Women's Studies ist es möglich auch Differenzen zu durch die sich Frauen voneinander unterschieden insbesondere dem Gesichtspunkt von gesellschaftlichen Minderheiten.
Bereits 1991 wies Judith Butler auf das Problem der Trennung von und sozial konstruiertem Geschlecht hin. Es besteht Widerspruch in der Tatsache dass Gender zwar als konstruiert angesehen wird biologisches (sex) und die Sexualität hingegen als naturgegeben werden. Das Verständnis und die Bewertung von Geschlecht unterliegen ebenso dem Verständnis des sozialen Diese Wechselwirkung wurde lange Zeit in den Gender Studies nicht berücksichtigt und wird eher als Kritik denn als notwendige Ergänzung des Faches
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