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General


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General bezeichnet im Militär den höchsten Dienstgrad der höchsten Dienstgradgruppe der Offiziere bei Heer und Luftwaffe

Bei den meisten Armeen wird der Dienstgrad auf den Schulterstücken durch goldene Sterne angezeigt. In den NATO-Staaten trägt er vier Sterne. In der wird er nach der Bundesbesoldungsordnung B 10 Nachgeordnet sind die Dienstgrade Generalleutnant (3 Sterne 9) Generalmajor (2 Sterne B 7) und (1 Stern B 6). Die vergleichbaren Dienstgrade der Marine heißen Vizeadmiral Konteradmiral und Flottillenadmiral Sanitätsdienst werden sie als General-/Admiraloberstabsarzt General-/Admiralstabsarzt und (B6) bezeichnet. Der dem General entsprechende Rang der Marine heißt Admiral.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

General ist eine im späteren Mittelalter aufkommende aber eher selten verwendete Abkürzung für alle mit General- zusammengesetzten Titel. Frankreich und Spanien nimmt die Benennung gerade militärischen Titeln im 15. Jahrhundert zu. Seit dem 16. Jahrhundert ist es eine fast ausschließlich militärische

Deutsche Armeen kannten seit dem 19. folgende Generaldienstgrade:

- Generalmajor - Generalleutnant - General Infanterie General der Kavallerie General der Artillerie der Wehrmacht auch: General der Flieger (Lw) der Pioniere General der Fernmeldetruppe General der General der Panzertruppe - Generaloberst - nur Kriegsfall: Generalfeldmarschall

Diese Reihenfolge wurde mit der Aufstellung Bundeswehr zugunsten der Vereinheitlichung im NATO-Rahmen abgeändert

Deutschland

Bei der deutschen Bundeswehr gibt es vier Generalsdienstgrade:


Ein Brigadegeneral kann im deutschen Heer u.a. eine Brigade führen (wenn er denn befördert wurde sind die Regel!)) ein Generalmajor bspw. eine Division (Militär) ein Generalleutnant ein multinationales Korps . Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer für Generale z.B. im Ministerium oder in verschiedenen Kommandobehörden Ämtern und Der (Viersterne-) Generals-Rang bleibt in der nationalen Hierarchie dem Generalinspekteur der Bundeswehr vorbehalten. Weitere Vier-Sterne-Generalsdienstposten können von Offizieren der Bundeswehr im multinationalen Bereich ( NATO ) wahrgenommen werden. Beispiel hierfür ist General Harald Kujat als Vorsitzender des Militärausschusses der NATO .

Alle Generalsränge werden unabhängig von ihrem Grad mit General oder - im Sanitätsdienst - Generalarzt angesprochen.

Zum General wird man nicht wirklich befördert sondern Deutschland) durch den Bundespräsidenten ernannt soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt (Art. 60 Abs. 1 GG). Die Soldatenlaufbahnverordnung regelt die Ernennung zum Brigadegeneral und die eventuell folgenden Beförderungen bis zum 4-Sterne-General nur allgemein.

    • § 5 (4) SLV: "Eine Beförderung ist nicht zulässig vor Ablauf eines seit der Einstellung oder der letzten Beförderung [...] soweit in dieser Verordnung keine Frist bestimmt ist es sei denn dass bisherige Dienstgrad nicht regelmässig durchlaufen zu werden brauchte."
Da jedoch die Beförderung zum Oberst im allgemeinen mit als "mindestens 15 Offizier gewesen sein" - §25 (3) SLV geregelt ist und wenn man im besten annimmt daß man mit 18 Jahren als Offiziersanwärter beginnt mit 21 Jahren Leutnant und mit 36 Jahren Oberst wird so könnte man theoretisch mit Jahren Brigadegeneral werden.

Schweiz

Die entsprechenden Dienstgrade lauten:

  • Brigadier
  • Divisionär
  • Korpskommandant
  • General (Oberbefehlshaber der Armee nur in

Österreich

Österreich hat Ende 2002 seine Generalsstruktur und dem deutschen System angepaßt:

alt:

  • Brigadier
  • Divisionär
  • Korpskommandant
  • General

neu:

  • Brigadier
  • Generalmajor
  • Generalleutnant
  • General

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