Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Genetik oder Vererbungslehre ist ein Teilgebiet der Biologie und sich mit dem Aufbau und der Funktion Genen ("Erbanlagen") sowie mit deren Vererbung . Die klassische Genetik interessiert sich dafür welchen Kombinationen die Gene nach Kreuzungsexperimenten bei Nachkommen vorkommen und welche Auswirkungen dies für Ausprägung bestimmter phänotypischer Merkmale hat. Die Molekulargenetik untersucht wie in Form von Desoxyribonukleinsäure (DNA) vorhandene genetische Information zur Eiweißsynthese genutzt wird wie diese Information verdoppelt (Replikation) oder wie sich molekularbiologische Erkenntnisse im Rahmen gentechnologischer Verfahren nutzen lassen.
1865 entdeckte der Mönch Gregor Mendel einige grundlegende Gesetze bei der Verteilung der Erbanalgen auf Nachkommen die heute als Mendelsche Gesetze (oder Mendelsche Regeln) bekannt sind. Er Erbsen miteinander gekreuzt und mittels statistischer Analyse mathematische Gesetzmäßigkeiten beobachtet. Hieraus konnte er und dominante Gene bei den Erbsen identifizieren. ergab sich das Konzept des Allels . Mendels Werk blieb aber unbeachtet und erst Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt.
1913 Thomas Hunt Morgan führt Kreuzungsversuche mit der Taufliege Drosophila melanogaster durch. Aus den Versuchsergebnissen leitet er ab die zeigen dass Chromosomen aus linear Genen aufgebaut sind.
1927 Physikalische Veränderungen in Genen werden als Mutationen bezeichnet