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DNA-Test


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Ein DNA-Test ist eine forensische Methode entwickelt im 20. Jahrhundert bei die DNA einer unbekannten Probe mit der DNA wird die eindeutig einer Person zugeordnet werden Letztere bekommt man gewöhnlich aus einem Haar durch einem Mundabstrich.

In einem Labor werden die langen mittels eines Enzyms zu Fragmenten zerlegt diese werden auf Membran durch eine Trennmethode ( Chromatographie Gelelektrophorese ) voneinander getrennt. Durch eine Röntgenkamera wird ein Bild auf einen Film Der entwickelte Film enthält ein Bandenmuster das Probe entspricht. Es ist der so genannte genetische Fingerabdruck . Passen die Streifen beider Proben innerhalb Genzen zu einander werden sie als übereinstimmend

Die Methode findet sowohl bei Strafverfahren als auch bei Vaterschaftsfragen eine wichtige

Um eine Probe bzw. das Ergebnis zu interpretieren werden folgende Schlüsse gezogen die aber auch Fehlschlüsse sein können. Ein ungültiger Schluss an Stelle der Kette macht alle nachfolgenden ungültig.

  1. falsche Übereinstimmung durch falsch positive Testergebnisse
  2. bei einer zufälligen Übereinstimmung muss der Verdächtigte der Urheber der Spur sein
  3. Das biologische Material kann von jemand anderem worden sein
  4. Das biologische Material muss nicht zum Tatzeitpunkt worden sein

 ---------- ---------- ---------- ---------- ---------- |berichtete| | |Urheber | |am Tatort | |schuldig |Überein- | -> |Überein- | -> | -> |anwesend | -> | | | | 1 |stimmung | 2 | | | | 4 | | ---------- ---------- ---------- ---------- | | ^ ^ | | | Urhebertrugschluss | | | `-------------------------------------------------------------------´ des Anklägers  

Der Trugschluss des Anklägers (Gigerenzer 2002) besteht in der falschen (!) Annahme:

 P(unschuld|Übereinstimmung)  sei  P(Übereinstimmung)  

So wird auch oft in den berichtet: da beide Proben mit einer Wahrscheinlichkeit von Million zufällig übereinstimmen ist auch die Wahrscheinlichkeit Unschuld 1:1 Million oder die Wahrscheinlichkeit der 1 Million:1. Dies ist ein Fehlschluss und falsch (s.a. bedingte Wahrscheinlichkeit )

Beispiel

Das Labor vergleicht zwei DNA-Proben die Verdächtigen und die am Tatort gefunden. Es Proben mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:1 Million übereinstimmen". Es sagt aber nichts weiter als man unter einer Millionen Menschen einen mit solchen Zufallsübereinstimmung (!) findet.

Der Täterkreis kann aufgrund von Indizien wahrscheinlicher Aufenthalt in der Nähe) auf 10 Menschen eingschränkt werden es gibt also 10 mit einer zufälligen Übereinstimmung. Die Wahrscheinlichkeit dass Verdächtige der Urheber der Spur ist 1:10 und nicht etwa 1 ( [1] )

siehe auch: DNA-Sequenzanalyse Polymerase-Kettenreaktion

Quelle

  • Koehler J. J. Chia A. & Lindsey S. (1995). The Random Match Probability (RMP) in DNA Irrelevant and Prejudicial? Jurimetrics Journal. 35 201-219.

  • Gerd Gigerenzer: Das Einmaleins der Skepsis . Über den richtigen Umgang mit Zahlen Risiken. (2002) ISBN 3827000793

Weblinks




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