Die Proteinbiosynthese ist ein wesentlicher Teil der Genexpression. Eukaryoten können aus derselben DNA-Sequenz durch alternatives Splicing mehrere verschiedene Proteine entstehen. Daneben spielt die Frage welche Gene wann und in Kontext aktiviert oder deaktiviert werden (Genregulation eine Rolle. Zudem können auch Stoffwechselprozesse nachträglich (z.B. durch Abbau oder Modifikation) die Proteine einwirken.
Generell kann die Regulation der Genexpression verschiedenen Stufen des Realisierungsprozesses vom Gen zum führen:
Die bekannten Metaphasechromosomen sind auch in der Interphase des Zellzyklus als zusammenhängende Einheiten (Chromosomen-Territorien/´chromosomal vorhanden. An deren Oberfläche gelegene Gene sind die Komponenten des Transkriptionsapparates in besonderem Maße d.h. ablesbar.
Transkription : Besonders für dieser Ebene wurden zahlreiche beschrieben welche die Genexpression beeinflussen.
Steuerung der Transkription durch Anlagerung / Entfernung Nucleosomen dies wiederum infolge der Modifikation der Histone
Steroidhormone binden sich an passende Rezeptoren die Bindungsstellen für bestimmte DNA-Sequenzen haben und dadurch Transkription bestimmter DNA-Sequenzen ermöglichen oder verhindern
Leucinreissverschlussmoleküle ( leucine zipper proteins ) vermitteln die Wirkung von cAMP ( cyclisches Adenosinmonophosphat ) als Aktivator für die Transkription
Aufbau von Stoffgradienten im Zuge der Ontogenese die einerseits Transportvorgänge und damit die von Merkmalen beeinflussen können andererseits auch wieder die Transkription zurückwirken können
Dabei können - besonders bei Eukaryonten die genannten Prinzipien miteinander in Wechselwirkung treten so - im Zusammenspiel von Genetik und Epigenetik noch komplexere Regulationsmechanismen bilden.