Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die vier Genfer Abkommen von 1949 wurden unter dem Eindruck des 2. Weltkrieges geschlossen. Sie lösten die bisherigen Genfer Konventionen ab:
1948 wurden 70 Regierungen zur Konferenz eingeladen. Regierungen folgten dieser Einladung. 12 weitere Regierungen internationale Organisationen darunter die Vereinten Nationen nahmen als Beobachter teil das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und die Liga der Rotkreuz-Gesellschaften wurden Beschluss der Konferenz als Experten geladen.
Da die neuen Abkommen im Gegensatz den Konventionen von 1929 sehr viel ausführlicher unterzeichneten viele Regierungen nur mit Vorbehalten. Dabei z.B. die sozialistischen bzw. stalinistischen Staaten Vorbehalte die Anerkennbarkeit einer Schutzmacht und in Fragen Kriegsgefangenen während einige englischsprachige Staaten Vorbehalte gegenüber Regelung aus IV./Art. 68 Abs. 2 hatten der die Verhängung der Todesstrafe an die im besetzten Gebiet vor der Besetzung anknüpft. (Land A (Todesstrafe unrechtmäßig) wird von Land besetzt. B kann im besetzten Gebiet keine zum Tode verurteilen außer eigenen Staatsangehörigen und die keinem Vertragsstaat angehören.)