Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Genpool bezeichnet die Gesamtheit aller Variationen ( Allele ) der Gene einer Population und ist ein Begriff der Populationsgenetik . Die Population hat alle diese Allele Verfügung um sich ihrer Umwelt optimal anzupassen.
Existiert für ein bestimmtes Gen nur Allel in der gesamten Population so ist Population für diesen Genort monomorph. Existieren mehrere/viele Versionen des Gens in der Population so sie für dieses Gen polymorph.
Haben die betrachteten Lebewesen mehr als Chromosomensatz kann die Gesamtzahl der Allele im größer sein als die Anzahl der Organismen. ist die Anzahl der Allele allerdings geringer. Fall starker Inzucht kommt es oft zu monomorphen Populationen nur einer Version eines Gens in der Population.
Ein Maß für den Umfang des einer Population ist die effektive Populationsgröße abgekürzt "Ne".
Eine menschliche Population mit ihrem diploiden Chromosomensatz hat also maximal doppelt so Allele eines Gens wie Individuen d.h.: Ne 2 * N (der eigentlichen Populationsgröße). Ausgenommen die Geschlechtschromosomen .
Die Allele einer Population sollten idealer nach dem Hardy-Weinberg-Gesetz verteilt sein.
Ein größerer Genpool mit vielen unterschiedlichen einzelner Gene führt dazu dass sich eine einer veränderten Umwelt besser anpassen kann. Die kann sich sehr viel schneller solchen Veränderungen wenn die entsprechenden Allele schon vorhanden sind wenn sie erst durch Mutation neu entstehen müssten. Umgekehrt kann es Vorteil sein in einer immer gleichbleibenden Umwelt möglichst kleinen Genpool zu besitzen damit nicht Zufall zu viele ungünstige Allel-Kombinationen entstehen.
Durch Zucht speziell durch Inzucht können unerwünschte Gene aus dem Genpool werden. Durch einkreuzen von nicht zu der gehörenden Individuen kann die Größe des Genpools werden.