Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Geodäsie (griechisch γη = Erde δαιζω = ich teile) ist eine Geowissenschaft die sich mit der Vermessung der Erdoberfläche und ihrer Objekte sowie dem Erdschwerefeld beschäftigt. Sie wird deshalb auch Vermessungskunde oder Vermessungswesen genannt.
Ihren Ursprung hat die Geodäsie in der Notwendigkeit Land aufzuteilen und Eigentumsgrenzen zu definieren. Die Geschichte der Geodäsie reicht bis in das alte Ägypten zurück.
Ebenfalls der höheren Geodäsie zuzuordnen ist der Bereich der Landesvermessung .
Die so genannte Niedere Geodäsie widmet sich vor allem der Aufnahme Lageplänen für Bauplanung und Dokumentation und der Katastervermessung.
Wenn im Laufe der Zeit sich Eigentumsverhältnisse der Grundstücke verkompliziert haben (durch Teilung beim Kauf Verkauf oder der Vererbung) dann wird eine genannte Bodenordnung notwendig. Ein wichtiges Instrument der Bodenordnung die Flurbereinigung (in Österreich Melioration).
Die Ingenieurgeodäsie nimmt eine Zwischenstellung zwischen höherer und niederer Geodäsie ein.
Bei der Erfüllung geodätischer Aufgaben im und auch Übertagebergbau spricht man von Markscheidewesen Bergvermessung.
Ebenfalls ein der Geodäsie Spezialgebiet ist die Seevermessung.
Vermessungskunde und Grundlagen der Statistik für das / Bertold Witte u. Hubert Schmidt Wittwer Stgt. 2000 4. Aufl. / Erstaufl. / ISBN 3-87919-272-3
Lehrbuch Vermessung-Grundwissen / Bettina Schütze Andreas Engler Harald ISBN 3-936203-00-8
Auswertung geodätischer Überwachungsmessungen / Walther Welsch Otto Heunecke u. Kuhlmann / In Handbuch Ingenieurgeodäsie / Michael Möser Gerhard Müller Harald und Hans Werner (Hrsg.) Wichmann 2000 / ISBN 3-87907-295-7