Trakl kam bei Ausbruch des 1. Weltkrieges als Militärapotheker an die Front. Er die Schlacht bei Gródek mit und erlitt Nervenzusammenbruch . Am 3. November 1914 starb er Militärhospital in Krakau (wo sich heute eine befindet) an einer Überdosis Kokain . Ob es ein Unglück oder eine war ist bis heute ungeklärt. Da Trakls von Schwermut Trauer und der Suche nach geprägt ist erscheint eine Selbsttötung als nicht abwegig.
Trakl veröffentlichte erste Gedichte schon 1908 1909 aber in seiner Bedeutung erkannt wurde erst von Ludwig von Ficker in dessen Brenner er 1911 ein einzelnes Gedicht und 1912 bis 1915 (zuletzt postum) regelmäßig veröffentlichen 1913 erschien im Kurt Wolff Verlag die »Gedichte« 1915 postum aber noch von Trakl zusammengestellt der Zyklus »Sebastian im Traum«. Nur andere Gedichte und Prosaarbeiten Trakls wurden zu Lebzeiten veröffentlicht einige davon in der Fackel von Karl Kraus der Trakl sehr schätzte. Neben einer Sammlung von Gedichten aus dem Jahr 1909 die Trakl keinen Verleger hatte finden können die er später verwarf finden sich im ein reicher Schatz von unveröffentlichten Gedichten alternative veröffentlichter Gedichte sowie einige wenige Gedichts- und und Aphorismen.
Im Werk Trakls überwiegen die Stimmung die Farben des Herbstes dunkle Bilder des und der Nacht des Sterbens des Todes des Vergehens. Zwar sind die Gedichte reich biblisch-religiösen Bezügen und vielen eignet eine kontemplative zur Transzendenz doch nur selten bricht das der Erlösung durch das Dunkel:
Georg Trakl: Das dichterische Werk München 1972 ("Diese Taschenausgabe enthält das dichterische Werk Trakls in der Textfassung und der historische.kritischen Ausgabe zu ausgewählten Gesichten den Apparat und eine Zeittafel.")