Georg Voigt gilt neben Jacob Burckhardt als einer der Begründer der modernen Voigts Ansatz ist aber sehr von dem Burckhardt verschieden. Burckhardt kommt von einem kunstgeschichtlichen mit dem Ziel den Zustand der gesamten Renaissance zu beleuchten. Er bleibt damit in Italien . Voigt geht es aber um den und die Bedeutung des Humanismus der von Italien aus sich in ganz Europa ausbreitet. Für ihn bedeutet der Humanismus Wesentliche wovon sich dieses Zeitalter der Renaissance Mittelalter unterscheidet. Es geht dabei um die des Menschen durch ein sich Zurückbesinnen auf Antike (besonders Cicero ) als ein "sich Selbst" der aus korporativen mittelalterlichen Verband heraustritt. Er verwendet als den Begriff Humanismus 1859 zur Beschreibung einer historischen Epoche. Voigt einen universalhistorischen Verständnis ähnlich dem von Leopold von Ranke geht dabei eher quellenkundlich-philologisch vor. Er zu der umfassenden Erkenntnis daß das wiedergewonnene der Gelehrten in Italien am Altertum zur verschollenener griechischer und lateinischer Altertümer führte. Bedeutend auch seine Arbeiten zu Kurfürst Moritz von Sachsen und zum Schmalkaldischen Krieg. In diesen setzt Voigt als erster die Forderung von Wilhelm Maurenbrecher nach einer vorurteilsfreien Bewertung des Kurfürsten Moritz von Sachsen um. Er folgt wie Maurenbrecher nicht bisherigen Tendenz diesen zu werten in seiner zu Kaiser Karl V. bis 1547 im Schmalkaldischen Krieg daß die Kurfürstenwürde einbrachte um dann mit dem Passauer Vertrag 1552 im Bund mit den Protestanten den zur Anerkennung der Protestanten zu zwingen. So Moritz oft als "Judas von Meissen" genannt. Gewicht wird bei Maurenbrecher und darin ihm bei Voigt gelegt auf die politischen Bedingungen das Handeln von Moritz bestimmten. Freilich anerkennen dabei daß Moritz auch ein eigenes Machtstreben