Berkeleys wichtigster Beitrag zur Philosophie ist radikaler subjektiver Idealismus der in dem Schlagwort esse est percipi (vel percipere) ("Sein heißt Wahrgenommenwerden [oder Wahrnehmen]") zusammengefasst kann.
Zu seinen Hauptwerken gehören der Treatise Concerning the Principles of Human Knowledge (1710) und die Three Dialogues between Hylas and Philonous (1713)
Berkeley ist einer der drei Väter englischen Aufklärung und einer der großen Vertreter Empirismus . Die beiden anderen Vertreter sind John Locke (1632-1704) und David Hume (1711-1776).
Der Grundgedanke Berkeleys kommt auch im esse est percipi zum Ausdruck. Danach ist das Sein Sache gleichbedeutend mit ihrem Wahrgenommenwerden. Für Berkeley nur Wahrnehmungen und wahrnehmende Subjekte existent. Eine von der menschlichen Wahrnehmung für sich bestehende Außenwelt hält er für Widerspruch in sich weil diese weder erkennbar aufweisbar oder qualitativ beschreibbar ist. Solche "leeren" haben nach Berkeley in der Philosphie nichts suchen.
In der Philosophie Berkeleys hat man eine Parallele zur wesentlich älteren Lehre des erblickt. Berkeley entwickelte seine Philosophie jedoch ohne des Buddhismus. Und indem er die Substanz Geistes der Seele und des Ich als anerkannte steht er in deutlichem Gegensatz zur Auffassung welche auch die letztgenannten Faktoren als verwirft.