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Gerechtigkeit kann man definieren als den Versuch fair und moralisch angemessen zu behandeln. Die soziologische Funktion der Gerechtigkeit besteht darin innerhalb Beziehungen Werturteile zu ermöglichen.
In unterschiedlichen Lebensbereichen spielen Gerechtigkeitskonzepte eine Rolle insbesondere in der Rechtsprechung im sozialen Zusammenleben ( Soziale Gerechtigkeit ) im Sport bei Auswahlverfahren (Chancengleichheit) und im Ausgleich gesellschaftlichen Gruppen ( Gleichberechtigung Generationengerechtigkeit).
Die Frage nach der Natur der ist seit der griechischen Antike Gegenstand intensiver Debatten. Den Begriff der Gerechtigkeit untersucht insbesondere Zweig der Moralphilosophie und soweit Gerechtigkeit auf Vorstellungen zurückgeführt wird die Moraltheologie .
Laut Aristoteles ist Gerechtigkeit ein Maßstab die Angemessenheit eines Verhaltens. Er unterschied abstrakt ausgleichender (kommutativer) und austeilender (distributiver) Gerechtigkeit. Ersteres sich mit "Jedem das Seine" zusammenfassen. Seit wird Gerechtigkeit häufig mit Proportionalität gleich gesetzt.
Großen Einfluss auf die jüngere philosophische Diskussion hatte der liberale Denker John Rawls der sich vor allem in Abgrenzung Utilitarismus mit der Gerechtigkeit politischer Systeme befasste.
Durch die Hilfe des Zufalls kann man manchmal eine bessere Gerechtigkeit als durch die Berücksichtigung aller anderen Auswahlfaktoren.