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Gerhard Schröder (CDU)


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Gerhard Schröder (*  11. September 1910 in Saarbrücken †  31. Dezember 1989 in Kampen auf Sylt ) war ein deutscher Politiker ( CDU ).

Nach dem Abitur 1929 begann er ein Studium der Rechtswissenschaft welches er 1932 mit dem ersten und 1936 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. 1933 promovierte er zum Dr. jur. Nach Promotion war er zunächst Assistent an der Fakultät an der Universität Bonn . 1934 wurde er Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Berlin. 1936 dann wurde er Anwaltsassessor. Es folgte 1939 die Kriegsteilnahme und eine Kriegsgefangenschaft.

Schröder trat am 1. April 1933 die NSDAP ein. Er war auch Mitglied der SA . 1941 verließ er die NSDAP wieder aufgrund seiner Heirat mit einer Halbjüdin und Begegnungen mit Mitgliedern der Bekennenden Kirche .

1945 gehörte Schröder zu den Mitbegründern der CDU . Von 1967 bis 1973 war er Stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei.

Nach Kriegsende wurde er zunächst Beamter Innenministerium von Nordrhein-Westfalen . Ab 1947 arbeitete er als Rechtsanwalt und als Abteilungsleiter bei der "North Iron and Steel Control".

1949 wurde er in den ersten Deutschen Bundestag gewählt. Hier wurde er 1952 Stellvertretender Vorsitzender der CDU / CSU - Fraktion .

1953 wurde Schröder von Bundeskanzler Konrad Adenauer in das Amt der Bundesministers des berufen. Er erwarb sich bald den Ruf Law-and-Order-Politikers unter anderem setzte er das Verbot KPD durch. Allerdings scheiterte er vor Gericht dem Versuch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes zu verbieten und sein Entwurf für frühe Version der späteren Notstandsgesetze fand keine Mehrheit.

Nach dem Ausscheiden von Heinrich von Brentano aus der Bundesregierung wurde er 1961 dessen Nachfolger im Amt des Außenministers . Dieser Zeitpunkt markiert das Ende der Kanzlerdemokratie Adenauers. Das Amt behielt er auch Bundeskanzler Ludwig Erhard . Schröder galt während dieser Zeit als d.h. als jemand der für die Orientierung deutschen Außenpolitik an den USA eintrat im Gegensatz zu dem "Gaullisten" für den die Beziehungen zu Frankreich wichtiger waren. Es wird angenommen dass zeitweilig in Schröder seinen Nachfolger als Kanzler ihm jedoch aufgrund dieses Konflikts seine Unterstützung

Als bei der Bildung der Großen die SPD das Amt des Außenministers für ihren Willy Brandt beanspruchte wurde Schröder 1966 im Kabinett von Kurt Georg Kiesinger als Nachfolger von Kai-Uwe von Hassel Verteidigungsminister .

1969 verlor er die Wahl zum Bundespräsidenten gegen Gustav Heinemann von der SPD (s. Bundespräsidentenwahl 1969 ).

Mit dem Ende der Großen Koalition selben Jahr schied auch Schröder aus der aus. Sein Nachfolger wurde Helmut Schmidt SPD .

Stattdessen war er dann bis zu Ausscheiden aus dem Bundestag 1980 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses.

Siehe auch: Gerhard Schröder (SPD)

Literatur

  • Torsten Oppelland: Gerhard Schröder (1910-1989). Politik zwischen Staat Partei Konfession Droste Verlag Düsseldorf 2002
  • Bernhard Löffler: Rezension des Buchs von Oppelland in: sehepunkte (2003) Nr. 6 [15.06.2003]
  • Martin Menke: Rezension (auf Englisch) des Buchs von Opelland H-Net Reviews März 2004
  • Franz Eibl: Politik der Bewegung. Gerhard Schröder als Außenminister . Studien zur Zeitgeschichte Band 60 Oldenbourg München 2001 ISBN 3486565508

Weblinks


Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland :
Theodor Blank | Franz-Josef Strauß | Kai-Uwe von Hassel | Gerhard Schröder (CDU) | Helmut Schmidt | Georg Leber | Hans Apel | Manfred Wörner | Rupert Scholz | Gerhard Stoltenberg | Volker Rühe | Rudolf Scharping | Peter Struck

Innenminister der Bundesrepublik Deutschland :
Gustav Heinemann | Robert Lehr | Gerhard Schröder (CDU) | Hermann Höcherl | Paul Lücke | Ernst Benda | Hans-Dietrich Genscher | Werner Maihofer | Gerhart Baum | Jürgen Schmude | Friedrich Zimmermann | Wolfgang Schäuble | Rudolf Seiters | Manfred Kanther | Otto Schily

Außenminister der Bundesrepublik Deutschland :
Konrad Adenauer | Heinrich von Brentano | Gerhard Schröder (CDU) | Willy Brandt | Walter Scheel | Hans-Dietrich Genscher | Helmut Schmidt | Hans-Dietrich Genscher | Klaus Kinkel | Joschka Fischer



Bücher zum Thema Gerhard Schröder (CDU)

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