Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt dem Kurort im Harz weiteres siehe: Gernrode (Begriffsklärung) .
Stiftskirche Gernrode. Abbildung aus "Deutsche Kultur des in Bild und Wort" von Dr. Paul Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig
Gernrode Stadt und Luftkurort im Herzogtum Anhalt Kreis Ballenstedt 215 m ü. M. Fuß des Stubenbergs und an der Linie der Preußischen Staatsbahn mit Zündhölzer und Gewehrfabrikation und (1885) 2.533 evangelischen Einwohnern.
Gernrode war eine von Markgraf Gero 960 gestiftete reichsfürstliche Frauenabtei (ursprünglich Benediktiner-Nonnenkloster) die 1610 eingezogen ward.
Die noch vorhandene Stifts- oder Cyriakikirche dem Grabmal Geros) ist als ein vollkommenes des ältesten romanischen Baustils architektonisch merkwürdig und 1858-74 mit Kostenauswand von 400.000 Mk. restauriert worden. Der Teil dieser Kirche deren Bau bereits unter Heinrich I. begonnen aber erst nach dessen Tod 937 vollendet wurde ist noch heute als Krypta vorhanden an welche im 12. Jahrhundert ein bedeutender Erweiterungsbau und im südlichen die merkwürdige Heilige Grab-Kapelle angefügt wurden.
Die Stadt (Stadtrecht seit 1539 ) feierte 1961 1000jähriges Bestehen. Sie gehört zum Landkreis Quedlinburg in Sachsen-Anhalt und ist staatlich anerkannter Kur- und Erholungsort . Sie ist verwaltungsmäßig in die Verwaltungsgemeinschaft ( 1 ) integriert deren Sitz Gernrode ist.
Gernrode ist Ausgangspunkt der Selketalbahn die über eine technisch und touristisch Trasse den Harz bis in den Raum Stiege und Hasselfelde erschließt und als älteste Schmalspurbahn des Harzes gilt.