Im Alter von 26 Jahren hatte eine erste Vision in der sie sich von Christus in seine besondere Nachfolge gerufen sah. mystische Erlebnisse vertieften in den folgenden Jahren Christusbeziehung. Als Mystikerin ist sie zusammen mit von Magdeburg und Mechthild von Hackeborn die im Kloster Helfta lebten eine Zentralfigur der Frauenmystik. Trotz ihrer tiefen mystischen Spiritualität lebte sie nicht zurückgezogen sondern war die Menschen ihrer Umgebung eine gesuchte Ratgeberin Seelsorgerin.
Ihre Visionen und ihre Spiritualität hielt in mehreren Schriften fest; Gertruds Hauptwerke sind Legatus divinae pietatis ("Gesandter der göttlichen Liebe") und die Exercitia spiritualia ("Geistliche Übungen").