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Geschichte Österreichs


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Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Das Gebiet der heutigen Republik Österreich ist bereits seit der Altsteinzeit von Menschen besiedelt. Eines der bekanntesten aus dieser Zeit ist die im Jahre 1908 im Zuge von Ausgrabungen in der Wachau entdeckte Venus von Willendorf . Dieses Steinkunstwerk das rund 25.000 Jahre ist zeigt eine Frau mit sehr großen und wird deshalb gemeinhin als Fruchtbarkeitssymbol gedeutet.

Später in der sogannten Hallstattzeit lassen sich abermals viele Spuren menschlicher entdecken z. B. die Ausgrabungen in Hallstatt oder das vermutliche Hügelgrab in Großmugl. Als Träger dieser Kultur man die halblegendären Illyrer an.

Später in der La Tène-Zeit wurde das Gebiet dann von den Kelten besiedelt von denen ebenfalls noch einige Oppida (befestigte Höhensiedlungen) erhalten sind. Auch das bekannte Staatsgebilde auf österreichischem Boden das Regnum Noricum aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. war keltischen Ursprungs.

Römisches Reich

Im Zuge der Sicherung der Donaugrenze Limes durch Augustus wurde auch das heutige südlich der Donau erobert und dem Imperium einverleibt. Dabei drei römische Provinzen Anteil am heutigen Staatsgebiet Österreichs: Raetia Noricum und Pannonien . Die Hauptstadt letzterer Carnuntum bildete zugleich die bedeutendste römische Ansiedlung dem Gebiet des heutigen Österreich.

Völkerwanderung und Fränkisches Reich

Im Lauf der Völkerwanderung kam es zu einem Durchzug aller Völkerschaften durch österreichisches Gebiet. Die Donaugrenze wurde von den Römern etwa um 500 aufgegeben. In dieser Zeit erwarb sich Heilige Severin einige Verdienste um die Aufrechterhaltung sozialen Beziehungen. Im Osten hielten sich die Langobarden bis zu ihrem Zug nach Italien . Vom Westen her drangen die Baiern in den Alpenraum vor während die Slawen sich im Südostenalpenraum etablierten. Mit dem der Awaren in den 560 -er Jahren reißen für längere Zeit die ab.

Im Zuge der Völkerwanderung kam es auch zur Entwicklung der die im europäischen Raum vom Lateinischen sehr sind. So entstand ein Ober- Mittel- und Raum. Im Zuge der ersten Lautverschiebung um 200 v. Chr. bis 500 n. Chr. befand sich die deutsche Sprache schon in ihrer Kinderstube. Die Baiern dabei die Entwicklungen mit die zum Hochdeutschen führen sollten.

Die Mark im Osten

Schon zur Zeit Karl des Großen existierte eine Grenzmark gegen die Awaren diese wurde durch die Ungarneinfälle vernichtet. Nach drei Schlachten von Pressburg im Sommer 907 wurde die Grenze des Ostfrankenreiches bis die Enns zurückgenommen. Erst 955 mit der Schlacht auf dem Lechfeld wurden die Ungarn sesshaft und der noch besiedelte Raum zwischen Enns und Leitha frei für weitere Kolonisation. In der Hälfte des 10. Jahrhunderts entstand so erneut eine dem Herzog Bayern innerhalb des Heiligen Römischen Reiches unterstellte Markgrafschaft östlich der Enns die marchia orientalis (Mark im Osten) genannt wurde. 976 wird Liutpold aus dem Geschlecht der Babenberger mit dieser Mark belehnt und 996 taucht bereits die urkundliche Ersterwähnung des Österreich (in der Form Ostarrichi ) auf. Daneben ist auch noch sehr die Form Osterland gebräuchlich - die Einwohner dieses Landes der Ostermann und die Osterfrau . Die Babenberger trieben eine zielbewusste Rodungs- und Kolonisierungspolitik errichten (in Zusammenarbeit mit anderen Geschlechtern etwa Kuenringern ) eine gefestigte Landesherrschaft. Die Residenz befand anfangs in Pöchlarn später in Melk . Markgraf Leopold III. gelang es sich ins Kaiserhaus einzusippen wurde wegen seiner Klostergründungen (vor allem Klosterneuburg ) heilig gesprochen.

Das Herzogtum Österreich

Im Zuge des Konfliktes zwischen den Staufern und den Welfen kam 1139 das Herzogtum Bayern an die Babenberger. Friedrich I. diesen Streit beenden wollte gab er Welfen das Herzogtum Bayern zurück - als wurde mit dem Privilegium Minus eine eigene Herzogswürde für Österreich kreiert. Herzog war Heinrich Jasomirgott der auch 1146 Wien zur Residenzstadt erhob. Mit der Georgenberger Handfeste 1186 fiel der Besitz der Traungauer Grafen Steyr an die Babenberger - die (eben benannte) Steiermark die auch den zentralen Teil Oberösterreichs umfasste.

Mit Leopold VI. erreichte das hochmittelalterliche Österreich einen kulturellen - unter ihm wurde auch die revolutionäre der Gotik in Österreich eingeführt. Mit seinem Sohn Friedrich II. starb 1246 die männliche Linie der Babenberger aus; den vielen Nachfolgekandidaten konnte sich der König Böhmen Ottokar Přemysl durchsetzen der 1256 von den Ständen ins Land gerufen war um die Wirren zu beenden. Seine war aber dennoch darauf ausgerichtet den Adel und das städtische Bürgertum zu fördern weswegen er den Wienern tief in die Habsburger -Zeit in guter Erinnerung blieb. Sein Griff der Kaisermacht wurde von Rudolf von Habsburg begegnet der ihn 1278 in der Schlacht auf dem Marchfeld besiegte. Die Habsburger konnten sich daraufhin Herzöge von Österreich und der Steiermark etablieren.

Rudolf I. von Habsburg war ab König des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation ("HRR") wurde 1274 von Papst Gregor X. anerkannt jedoch aus diversen Gründen nie Kaiser gekrönt.

1335 konnten die Habsburger die Grafen von Görz in Kärnten und Krain beerben und 1363 fiel auch Tirol von Margarete Maultasch an Herzog Rudolf IV. . Dieser Rudolf IV. war der umtriebigste des Spätmittelalters: er setzte vielerlei Maßnamen die allem die Bedeutung der Stadt Wien heben sollten. Er ließ das Privilegium Maius fälschen das Österreich zum Erzherzogtum erhob und ihm innerhalb des Heiligen Reiches Deutscher Nation eine Anzahl von Privilegien Anerkannt wurde dies erst von Friedrich III. der selbst Habsburger war.

1379 wurde in Neuberg an der Mürz die habsburgische Herrschaft geteilt; fast das 15. Jahrhundert ist eine Phase wirrer Erbteilungen und die die politische und wirtschaftliche Bedeutung des natürlich völlig untergruben. Dies wurde durch Friedrich V. (+ 1493 ) mit einem sehr einfachen Rezept beendet: überlebt alle seine Gegner. Schon Albrecht II. war als Erbe der Luxemburger zum Römischen König gewählt worden - Position ging an Friedrich über der 1452 sogar zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurde und sich fortan Friedrich III. nannte.

Der Aufstieg Österreichs zur Großmacht

Die glanzlose aber zähe Politik Friedrichs hinterließ eine gefestigte Herrschaft deren Bedeutung durch überraschenden Coup schlagartig erhöht wurde: der Heirat 1477 ) seines Sohnes Maximilian mit Maria der Erbin des burgundischen Länderkomplexes zwischen Deutschland und Frankreich . In dieser Zeit entstand der berühmte Bella gerant alii - tu felix austria (Kriege mögen andere führen - Du Österreich heirate). Da dessen Sohn Philipp der Schöne gleichfalls durch eine Heirat überraschend zum von Spanien (mit seinen frisch eroberten Kolonien) werden standen die Habsburger kurz davor nach der Weltmacht zu Diese wurde von Karl V. knapp aber spektakulär verfehlt.

Schon 1520 wurden die österreichischen Länder vom Kaiser seinen Bruder Ferdinand I. übergeben der die ersten Anfänge zentraler etablierte. 1526 nach der unglücklichen Schlacht von Mohács erbte Ferdinand nicht nur die Königreiche Ungarn und Böhmen (mit den Nebenländern Mähren Schlesien und Lausitz ) sondern auch die Bedrohung durch das Osmanische Reich gegen das Ungarn vorher ein Schutzschild war.

Nachdem es schon seit dem späten 15. Jahrhundert zu Einfällen von türkischen Marodeuren gekommen wurde Wien 1529 von der regulären Streitmacht der belagert - nur die Tatsache dass sie spät im Jahr auftauchten konnte die Stadt retten. In der Folge kam es zu fast 200-jährigen permanenten Kleinkrieg zwischen kaiserlichen und türkischen Truppen der durch Phasen regulären Krieges unterbrochen wurde.

Auch die Religionsspaltung wurde damals zum In den österreichischen Ländern (mit Ausnahme Tirols) die Bevölkerung fast geschlossen zum Protestantismus über. Rekatholisierung setzte erst gegen 1600 ein dafür aber mit umso größerer und Gewalttätigkeit. In diesem Prozess taten sich Jesuiten und der Kardinal Melchior Khlesl der Kanzler von Kaiser Matthias hervor. Ein führender Betreiber dieser Politik vor allem aber Ferdinand II. von dem der Ausspruch stammt er lieber eine Wüste regieren als ein Land Ketzer.

Durch diese Politik wurden die österreichischen auch in den Dreißigjährigen Krieg verwickelt bei dem es eine Zeit so aussah als könnten die Habsburger das Römische Reich Deutscher Nation in eine absolute Monarchie verwandeln - am Ende dieses sahen sie sich jedoch auf die österreichischen böhmischen Länder zurückgeworfen so dass sie gezwungen aus ihnen ein sinnvolles Staatsgebilde zu machen. in den 1680er Jahren gab es ökonomische Theoretiker wie von Hörnigk oder Johann von Justi die diese Richtung drängten.

Nachdem die Osmanen 1683 Wien ein zweites Mal erfolglos belagert hatten gelang in den darauf endlich der Befreiungsschlag. Mit Hilfe von Feldherren wie Karl von Lothringen und Prinz Eugen von Savoyen konnten die Osmanen in den Friedensschlüssen von Karlowitz ( 1699 ) und Passarowitz ( 1718 ) bis hinter Belgrad zurückgeworfen werden.

Dies ermöglichte nun ein beispielloses Aufblühen Barockkultur die eine spezifisch österreichische Ausformung entwickelte das Land zutiefst prägte.

18. und frühes 19. Jahrhundert

Nach dem Aussterben der Hauptlinie der 1699 kämpften die österreichischen Habsburger mit Ludwig XIV. um das Spanische Erbe. Er wurde allem von Joseph I. mit Verve und Erfolg geführt - seinem Tod brach jedoch alles zusammen wie Kartenhaus . Sein Bruder Karl war der letzte lebende Habsburger: er ein Weltreich geerbt was die anderen Mächte verhindern wollten. Immerhin kamen mit dem Frieden Utrecht 1713 aus der Erbmasse alle europäischen Nebenlande Spaniens (Belgien Neapel die Lombardei ) an Österreich das auf diese Weise größte territoriale Ausdehnung erreichte.

Im selben Jahr wurde auch die Pragmatische Sanktion erlassen das erste Gesetz das für Länder der Habsburger-Monarchie gleichermaßen galt. Unter anderem es auch die weibliche Erbfolge vor was als prophetisch herausstellte da der 1740 verstorbene Karl VI. nur eine Tochter hinterließ: die 1719 geborene Maria Theresia . Da die Habsburger nun im Mannesstamm waren wurde sie mit ihrem Ehemann Franz Stephan von Lothringen die Begründerin einer neuen Dynastie dem Habsburg-Lothringen .

Dieses Erbe konnte sie im Österreichischen Erbfolgekrieg im großen und ganzen verteidigen - Schlesien fiel an Preußen und konnte trotz vieler verbissener Bemühungen zweier weiterer Kriege nicht wiedergewonnen werden.

Die Regierung Maria Theresias ( 1740 - 1780 ) vor allem aber ihres Sohnes Joseph II. ( 1780-1790 ) war geprägt von einer Reformpolitik die und Verwaltung auf eine modernere Grundlage stellen Den Reformen Josephs II. haftete allerdings ein und gelegentlich auch schrullig-despotischer Charakter an so viele nach seinem Tod wieder zurückgenommen werden Trotzdem gilt er als wichtiger Aufklärer und entscheidender Wegbereiter der bürgerlichen Gesellschaft.

Diese aufklärerischen Ansätze wurden nach dem der Französischen Revolution schnell eingefroren: Josephs Neffe Franz II. trieb eine geradezu starrköpfige Reaktionspolitik die vor allem mit dem Namen des Staatskanzlers Metternich verbunden ist. Diese politische Stagnation sollte gesamte erste Hälfte des 19. Jahrhunderts andauern.

Nach der Französischen Revolution wurde Österreich in die Napoleonischen Kriege verwickelt die erst 1815 mit dem Wiener Kongress beendet werden konnten. Die Kaiserkrönung Napoleons 1804 wurde von Franz II. mit der des Kaisertums Österreich beantwortet. Zuvor war er von Napoleon worden die Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation niederzulegen das damit aufhörte zu existieren. selbst wurde nun als Franz I. Kaiser von Österreich .

1815 trat Österreich dem neu gegründeten Deutschen Bund bei.

Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die ersten Ansätze des Nationalismus wobei die Nationalismen der verschiedenen Nationalitäten gegeneinander arbeiteten und so vom Kaiserhaus gegeneinander werden konnten. Diese Uneinigkeit der Nationalitäten rettete in der Revolution von 1848 das Kaisertum vor dem Auseinanderfallen.

Die demokratischen Errungenschaften wurden schnell wieder doch kam auch der Neoabsolutismus des neuen Kaisers Franz Joseph nach den Niederlagen in Italien 1859 an sein Ende. Die italienische Einigungsbewegung einen Nationalstaat aus disparaten Länderfetzen und übte die Nationalitäten der Monarchie daher eine starke aus. Gelegentlich wird gesagt Giuseppe Garibaldi habe an die österreichische Monarchie eine gelegt.

Unmittelbare Ergebnisse der Niederlagen in Italien Verfassungsexperimente: das Oktoberdiplom 1859 und das Februarpatent 1861 . Die Niederlage von Königgrätz im deutsch-deutschen Krieg gegen Preußen führte Auflösung des Deutschen Bundes . Nachdem Preußen den Nordeutschen Bund unter Ausschluss Österreichs gegründet hatte leitete weitere Verfassungsreform die Gründung der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie.

Österreich-Ungarn (K.u.K.-Monarchie Donaumonarchie)

Am 8. Juni 1867 wurde Kaiser Franz Josephs I. von in Budapest zusätzlich zum Apostolischen König von Ungarn gekrönt. Im 19. Jahrhundert begann der Nationalismus seinen Siegeszug durch die Länder der Habsburgermonarchie . Zur Abschwächung des ungarischen Nationalismus gedacht der Ausgleich von 1867 die Spannungen mehr als er sie Dieser Ausgleich schuf nun die Situation dass Ungarn als zweites "Herrenvolk" neben die Deutschösterreicher Die Polen in Galizien waren noch einigermaßen privilegiert ansonsten fühlten jedoch die slawischen Nationalitäten (insbesondere die Tschechen) ihre Gleichberechtigung geprellt. Vor allem in Böhmen und Mähren nahmen die Differenzen an Schärfe immer zu - der Mährische Ausgleich 1911 nahm dem Konflikt zwar einiges an konnte aber keine Wirkung mehr entfalten. Gegen des 19. Jahrhunderts waren die Differenzen zwischen einzelnen Volksgruppen der Donaumonarchie bereits so stark dass es nicht zu übersehen war. Aufgrund der dadurch hervorgerufenen des Staates ging diese Periode als die des "Fortfrettens und Fortwurschtelns" (wienerische Ausdrücke: "mühsam in die österreichische Geschichtsschreibung ein.

In dieser Zeit vor allem um 1900 erlebte Österreich aber eine kulturelle Blütezeit unter anderem mit dem Namen Sigmund Freud verbunden war dessen Psychoanalyse auf Wissenschaft und Kunst ungemein befruchtend gewirkt hatte.

Am 26. Juni 1914 entluden sich die aufgestauten nationalen Gefühle dem Attentat von Sarajevo auf den Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand durch den serbischen Nationalisten Gavrilo Princip . Das daraufhin von Österreich-Ungarn an Serbien gestellte Ultimatum löste die europaweit bestehenden und Beistandspakte aus und führte so zum Ersten Weltkrieg .

Die 1. Republik

Nach Ende des Krieges 1918 zerfiel die Donaumonarchie in eine Vielzahl Staaten. Die Dynastie der Habsburger wurde nach 6 Jahrhunderten aus dem gejagt und ein kleiner Rest blieb zunächst dem Namen " Deutsch-Österreich " bestehen. Ursprünglich hatte der Staat alle Gebiete der Monarchie beansprucht doch wurde das von den Siegermächten vorgegeben. Immerhin konnte Deutsch-Westungarn gewonnen werden. Da die Siegermächte nicht wussten wohin mit diesem Gebiet (und der einer Aufteilung zwischen der Tschechoslowakei und Jugoslawien nicht einmal von diesen Staaten selbst genommen wurde) gab man es an Österreich in der Hoffnung einen Keil zwischen zwei zu treiben die an einer Revision der potentiell interessiert waren. Für die Einwohner der Ödenburg (Sopron) kam es zu einer Volksabstimmung ihre künftige Staatszugehörigkeit die für Ungarn ausging. Volksabstimmungen in Süd kärnten das von Jugoslawien beansprucht wurde ging eindeutig für Österreich aus.

Deutsch-Österreich verstand sich als ein Teil gesamtdeutschen Nation. Quer durch alle politischen Lager damals die Auffassung dass dieser Reststaat - der ungarischen Agrar- und der böhmischen Industriegebiete nicht alleine lebensfähig sei. Der Anschluss an Deutsche Reich wurde allerdings durch den Vertrag von St. Germain verboten. Selbst der Name "Deutsch-Österreich" wurde den Alliierten verboten und musste in "Republik geändert werden.

Die Verfassung vom September 1920 hat (mit einer entscheidenden Novelle zur des Bundespräsidenten 1929 ) hat in Österreich bis heute Gültigkeit. Die Wirtschaft des Staates lag nach Kriegsende den Umständen (Kriegsfolgen Gebietsverluste) entsprechend darnieder. Die damit zusammenhängende Hyperinflation konnte erst Anfang 1924 durch eine Währungsreform (Einführung des Schilling ab 1. Januar statt der Krone ) beendet werde; Voraussetzung war eine Anleihe Völkerbundes . Erst danach begann ein zaghafter wirtschaftlicher der jedoch lediglich ein Zwischenhoch Mitte der 1920er Jahre darstellte und mit der Weltwirtschaftskrise 1929 ein jähes Ende fand.

Mit den Unruhen der unmittelbaren Nachkriegszeit den wirtschaftlichen Problemen ging eine immer schärfere Polarisierung einher: Hauptgegner waren einerseits der regierende christlichsoziale Bund (der Zentrumspartei im Deutschen Reich vergleichbar) und die der Stadt Wien regierenden Sozialdemokraten . Gegner dieser beiden waren wiederum die Nationalsozialisten die die Vereinigung der "Ostmark" mit "Reich" anstrebten und außerhalb Wiens eine große hatten. Außerdem spielten paramilitärische Einheiten eine Rolle die Heimwehr auf rechten Seite des politischen Spektrums klare Parteibindung) und der Republikanische Schutzbund auf der linken Seite. Die politischen in Österreich waren groß und eskalierten schließlich 1927 . Im Burgenland in Schattendorf wurden Schutzbundleute Die Täterschaft konnte nicht einwandfrei festgestellt werden. ein Gericht die mutmaßlichen Täter daher freisprach eine empörte Menge von Schutzbundsymphatisanten den Justizpalast zündete ihn an. Der Schutzbund hatte bei Demonstration Ordnerfunktion. Die Polizei löste die Demonstration Waffengewalt auf dabei gab es dutzende Tote. diese Ereignisse wurde die Sozialdemokratie entscheidend geschwächt.

Austrofaschismus und Ständestaat

Anfang der 30er Jahre überzogen dann die Staaten Europas. Auch Österreich blieb davon verschont. Die Heimwehr vertrat eher faschistische Ideen nach dem Italiens. Der Republikanische Schutzbund vertrat dagegen eher Ideologien nach dem Vorbild der Sowjetunion.

In 1933 schaltete der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß das Parlament aus und begann mit der Errichtung Diktatur eines autoritären Ständestaats nach faschistischem Vorbild. Er verbot alle bis auf die Vaterländischen Front und ließ politische Gegner verhaften. Auch österreichischen Nationalsozialisten wurden verboten wodurch die Selbstständigkeit noch einmal bekräftigt wurde. Bei einer Hausdurchsuchung Linz kam es am 12. Februar 1934 zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Sozialdemokraten der Heimwehr bzw. dem Bundesheer die sich zu Bürgerkrieg ausweiteten. Am Ende waren die Sozialdemokraten mundtot und es begann die Diktatur Dollfuß'.

Am 25. Juli 1934 kam es zu einem nationalsozialistischen Putschversuch der so genannte Juliputsch. 154 als und Polizisten verkleidete österreichische SS-Leute stürmten das und erschossen Dollfuß. Anschließend verbreiteten sie die dieser habe die Regierungsgeschäfte an seinen Nachfolger Rintelen übergeben. Dies war aber das Zeichen einen nationalsozialistischen Aufstand in ganz Österreich der nach wenigen Tagen von der Polizei niedergeschlagen konnte. Danach übernahm Kurt Schuschnigg die Regierungsmacht.

Unterstützung bekam Schuschnigg von Mussolinis Italien das Österreich wie auch Ungarn sich binden wollte und so gegen das Reich auszuspielen versuchte. Drohend marschierten italienische Truppen Brenner auf worauf der Diktator des Deutschen Adolf Hitler jeden Einfluss auf die Vorgänge seinem Geburtsland Österreich energisch bestritt.

Schuschniggs Diktatur orientierte sich zwar an Selbstständigkeit Österreichs bekam aber immer mehr Gegner der italienische Diktator Benito Mussolini zunehmend in Abhängigkeit zum Deutschen Reich und daher immer weniger in der Lage seine auf die Selbständigkeit Österreichs ausgerichtete Politik 1937 wurde die Achse Rom-Berlin geschmiedet. Die in Österreich konnten dem inneren und äußeren und wirtschaftlichen Druck immer weniger entgegensetzten. Die großdeutschen Ideen bekamen zusehends mehr an Gewicht. Menschen erhofften sich eine wirtschaftlich bessere Zukunft das Land weiterhin unter hoher Arbeitslosigkeit in Wirtschaftskrise litt. So bekamen die (weiterhin illegalen) Nationalsozialisten Zulauf und einen größeren Rückhalt bei Bürgern.

Zeit des Nationalsozialismus ("Drittes Reich" und "Großdeutsches Reich")

Am 12. Februar 1938 schließlich zitierte der aus Österreich stammende des Deutschen Reichs Adolf Hitler den Diktator kleinen Österreich Kurt Schuschnigg zu einem gemeinsamen auf den Obersalzberg in Bayern. Hitler drohte seinem Landsmann mit dem Einmarsch der reichsdeutschen Truppen sollte das Parteiverbot für die österreichischen Nationalsozialisten nicht aufheben und ihnen die volle Agitationsfreiheit gewähren an der Regierung beteiligen und ihnen das und damit die Kontrolle über die Polizei Schuschnigg beugte sich der Drohung und glaubte die Selbstständigkeit Österreichs gesichert zu haben.

Als Schuschnigg jedoch erkannte dass seine Mitregenten ihm innerhalb weniger Wochen den Boden den Füßen wegzogen und dabei waren die zu übernehmen setzte Schuschnigg für den 9. März 1938 eine Volksabstimmung an: Die Frage lautete das Volk ein "freies unabhängiges deutsches und Österreich" wolle oder nicht.

Mängel in der Wahlvorbereitung gaben jedoch einen Vorwand die Abstimmung zu verhindern. In Ultimatum forderte er die Machtübergabe an die Nationalsozialisten und drohte erneut mit dem Einmarsch Truppen in Österreich. Da der österreichische Präsident weigerte den nationalsozialistischen Nachfolger zu ernennen gab für den 12. März den Einmarschbefehl. Die Wehrmachtstruppen stießen auf Widerstand sondern wurden von der deutschen Bevölkerung willkommen geheißen und es wurde ihnen zugejubelt dem Motto: "Ein Volk ein Reich ein Allerdings hatten sich die Menschen durch den langem ersehnten Anschluss ein besseres Leben in vorgestellt. Aber ihr Landsmann Hitler ließ seinen jetzt auch in seiner früheren Heimat wüten. den ersten Tagen nach der Machtübernahme ließ durch seine Schergen etwa 72.000 Menschen verhaften in Wien darunter viele Politiker und Intellektuelle ersten Republik. Die Polizei die jetzt Heinrich Himmler unterstellt war unterband jeden nachhaltigen Widerstand. Brenner trafen sich schließlich deutsche und italienische zu freundschaftlichen Zeremonien.

Die Westmächte England und Frankreich die den Beitritt Deutschösterreichs zu einem föderalistischen Deutschen und 1931 sogar die Zollunion verboten hatten jetzt lediglich diplomatische Protestnoten. Die London Times dazu schließlich habe sich Schottland vor 200 auch England angeschlossen. Nun da sich die deutsche Macht die auch über Österreich ergoß und im Zeichen Morden und Selbstmorden und dem Ruin vieler geschah was sonst friedlich und würdig geschehen wandten sie sich gleichmütig ab (aus Golo Mann: Deutsche Geschichte des und 20. Jahrhunderts S. 875)

Am folgenden Tag wurden die Gesetze den "Anschluss" an das Deutsche Reich erlassen und auf dem Heldenplatz in Wien verkündet. Der Name Österreich durch "Ostmark" später durch "Donau- und Alpengaue" Bis 1945 war das Gebiet des ehemaligen Österreich unbedeutende Provinz im Großdeutschen Reich dessen Entwicklung bis dahin teilte.

Die Zweite Republik

Am 27. April 1945 wurde noch vor der bedingungslosen Kapitulation ( 8. Mai 1945) mit Billigung der sowjetischen Besatzungsmacht Wien eine provisorische Staatsregierung unter Dr. Karl Renner bestehend aus Vertretern der Parteien SPÖ ÖVP und KPÖ gebildet. Diese Regierung wurde im Lauf Jahres 1945 von den Westalliierten anerkannt und konnte neben ersten Aufbauleistungen Einheit des Staatsgebietes -trotz Aufteilung der ehem. und Alpengaue” in vier Besatzungszonen- sichern und 25. November 1945 erste Nationalratswahlen durchführen.

Die Sowjets demontierten in ihrer Zone und vieles was als "Deutsches Eigentum" deklariert wurde unter dem Namen USIA beschlagnahmt. In den westlichen Besatzungszonen der Großbritanniens und Frankreichs wurde der sogen. Marshall-Plan aufgelegt. Nicht zuletzt deswegen kam es Westen des Landes erstmals zu einer eigenständigen

Schließlich erlebte Österreich 1955 seine zweite Geburtsstunde. Das Land bekam einen Staatsvertrag mit den Besatzungsmächten seinen alten Namen seine Souveränität zurück. Als Gegenleistung dafür musste 2. Republik Österreich ihre "immerwährende Neutralität " erklären und per Verfassungsgesetz festschreiben.

In weiterer Folge nahm die neue Österreich eine parallele Entwicklung zur neuen Bundesrepublik und den anderen westeuropäischen Ländern.

Mit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regimes den Ostblockländern dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Öffnung der Grenzen zu in 1989 verlor das Land seinen Charakter als demokratischer Vorposten. Konsequenterweise trat Österreich daher 1995 der Europäischen Union bei was lange Zeit aufgrund des für undenkbar galt und unterschrieb in der auch das Schengener Abkommen zur Grenzöffnung. Seitdem hat Österreich auch offene Grenzen zur bundesdeutschen Republik aber auch Republik Italien.

Die Einbeziehung der rechtspopulistischen FPÖ in Bundesregierung im Januar 2000 führte zu Sanktionsmaßnahmen seitens der anderen EU-Staaten die dadurch die europäischen Grundwerte bedroht Die Sanktionen erwiesen sich aber letztlich als (von dem Rat der drei Weisen festgestellt).


Siehe auch: Liste der Markgrafen und Herzöge von Österreich Mittelalter Habsburg Liste der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Liste der Kaiser von Österreich-Ungarn Bundeskanzler (Österreich)


Siehe auch: Portal Österreich Geschichte Deutschlands Geschichte Tschechiens Geschichte Ungarns Geschichte Sloweniens



Bücher zum Thema Geschichte Österreichs

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