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Geschichte Chinas


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China gehört zu den ältesten Zivilisationen bzw. Hoch-Kulturen der Menschheit als Träger Kultur und als dominierende Volksgruppe haben sich der chinesischen Geschichte die Han-Chinesen etabliert. Schriftliche Aufzeichnungen reichen über 3500 zurück. Im Mythos geht die chinesische Kultur auf die drei Urkaiser zurück: Fu-Xi Shan-Nung schließlich der Gelbe Kaiser Huang-Di als eigentlicher Kulturbringer - ihnen gingen 16 irdische und eine Reihe himmlischer Historische Belege für die Existenz dieser Persönlichkeiten es allerdings keine sie sollen laut Überlieferung 5000 bis 6000 Jahren gelebt haben.

Für eine schematische zeitliche Übersicht siehe Zeittafel der chinesischen Geschichte .

Inhaltsverzeichnis
3.1 Qin-Dynastie (221 - 207 v. Chr.): des Reiches
3.2 Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 Chr.): Konsolidierung des Kaiserreichs
3.3 Die Drei Königreiche (220 - 280 Chr.): Kampf um das Han-Erbe
3.4 Jin-Dynastie (265 - 420): Die kurze
3.5 Die Südlichen und Nördlichen Dynastien (420 589)
3.6 Sui-Dynastie (589-618): Ein kurzes Intermezzo
3.7 Tang-Dynastie (618-907): Der Gipfel der Kaiserzeit
3.8 Die Fünf Dynastien und Zehn Königreiche - 960): Erneute Teilung des Landes
3.9 Der chinesische Dreibaum (960 - 1279): Liao-Dynastie Jin-Dynastie und die Westliche Xia-Dynastie
3.10 Yuan-Dynastie (1261 - 1368): Die Mongolen-Herrschaft
3.11 Ming-Dynastie (1368 - 1644): Ein Land sich ab
3.12 Qing-Dynastie (1644 - 1911): Die letzte

Vorgeschichte

Die frühesten menschlichen Funde auf dem des heutigen Chinas sind zwei Zähne und die in der Yunnan -Provinz gefunden wurden ( Yuanmou-Menschen ). Diese Artefakte werden auf 1 7 Jahren vor unserer Zeit datiert. Diese frühen waren Angehörige der Hominiden Gattung Homo erectus . Auch die späteren Peking-Menschen von denen zwei guterhaltene Schädel gefunden und die vor etwa 400.000 Jahren in Nähe des heutigen Peking lebten werden den Homo erectus Hominiden zugerechnet. Die gefundenen Schädel sind in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren gegangen.

Der Homo sapiens der anatomisch dem modernen Menschen entspricht nach der Out-of-Africa-Theorie etwa vor 65.000 Jahren heutige chinesische Gebiet vor. Viele chinesischen Wissenschaftler aber die These wonach sich der moderne weltweit gleichzeitig entwickelt habe.

Auffälligerweise wurden bei allen vorgeschichtlichen Funden wenige Steinwerkzeuge gefunden. Es wird deshalb allgemein dass in Asien das leichter zu bearbeitende seltenere Material Bambus für den Werkzeugbau verwendet wurde.

Archäologische Funden vor allem im mittleren des Gelben Flusses und des Yangtse zeigen dass die Menschen vor etwa Jahren Landwirtschaft betrieben und unter anderen bereits Reis anbauten. Die vor 20 Jahren noch der Fachwelt vorherrschende Ansicht dass der mittlere des Gelben Flusses das zentrale Kerngebiet der Kultur sei gerät Angesichts der Ergebnisse neuerer am mittleren und unteren Lauf des Yangtse unter Druck. Mittlerweile geht die Mehrheit der eher von einer multizentralen Entstehungsgeschichte aus.

Antike Geschichte

Vor etwa 4000 Jahren existierte die die angeblich auf den Kaiser Yu zurückgeht. es aus dieser Zeit kein direktes schriftliches gibt und die späteren Berichte nicht besonders sind wurden die Existenz dieser Dynastie und der überlieferten Kaiser für lange Zeit von Gelehrten bezweifelt. Die archäologischen Funde scheinen jedoch Existenz zu bestätigen. Es handelte sich bei Dynastie wahrscheinlich um eine Art Stammeszusammenschluss.

Noch zur Zeit der Xia-Dynastie (ab v. Chr.) soll das Volk der späteren Hunnen entstanden sein: Kia das 17. Mitglied Herrscherhauses wurde durch eine blutige Rebellion entthront zog sich mit einer kleinen Schar in nördlichen Gebiete zurück.

Abgelöst wurde die Xia-Dynastie von der (ca. 1570 - 1066 v. Chr. auch genannt). Aus dieser Zeit stammen die ersten von Schrifterzeugnissen es wurde bereits Bronze verarbeitet Wälle gebaut und es gab Die Shang-Dynastie verfügte über eine gut ausgebaute Zu ihre stärksten Zeit reichte ihr Einfluss über das gesamte Gebiet des mittleren und Laufs des Gelben Flusses bis in das Gebiet der heutigen Liaoning -Provinz hinein und bis zum Lauf des Yangtse .

Funde legen nahe dass es parallel eigenständige Kulturen gab. Am bekanntesten sind die Gold Bronze und Jade gefertigten Objekte die Sanxingdui ( Chengdu ) gefunden wurden.

Die Zhou-Dynastie (1045 - 221 v. Chr.) wird die beiden Perioden Westliche Zhou-Dynastie und Östliche Zhou-Dynastie aufgeteilt. Letztere wiederum in die Periode des Frühlings und des Herbstes und die Periode der kämpfenden Staaten. aus der ersten Periode nur späte Überlieferungen sind gibt es aus der Östlichen Zhou-Zeit zeitgenössische Dokumente. Die Zhou-Dynastie war wahrscheinlich ein verschiedenener kleiner Stämme die Kleinstaaten bildeten und Oberhaupt Zhou war. In der Östlichen Zhou-Zeit sich nur die Zhou-Herrscher König ( Wang ?) während sich die anderen Herrscher Gong (? gewöhnlich als Herzog übersetzt) nannten. in der Periode des Frühlings und des begannen die übrigen Herrscher sich ebenfalls König nennen was einen eindeutigen Hinweis auf den der Zhou-Herrscher darstellt.

Ab der Zhou-Zeit ist es auch historischen Ereignissen eindeutige Jahreszahlen zuzuordnen. Durch den der Zhou-Herrscher fand gleichzeitig eine zunehmende Zentralisierung Anfangs gab es etwa 170 kleine Königreiche denen es zwar nur einen lockeren Zusammenhalt die sich allerdings schon als ein Volk - vor allem in Abgrenzung zu den Barbaren ' der umliegenden Nomadenstämme .

Durch Kriege Heirat und Diplomatie schlossen sich die Königreiche immer weiter zusammen. Zur Zeit der der kämpfenden Staaten existierten nur noch sieben In jener Zeit wuchsen die Bevölkerungszahlen durch landwirtschaftliche Anbaumethoden stark an. Es wurden Waffen Eisen benutzt. Die Zhou-Zeit war die Blütezeit großen Philosophen Chinas.

Kaiserzeit

Die über 2000 Jahre währende Zeit chinesischen Kaiserreiche ist sowohl geprägt von Zeiten Stabilität als auch von heftigen Verwerfungen zwischen Dynastien. Dabei kam es zu langandauernden Teilungen zu einem Einfall nomadischer Völker vor allem den nördlichen Regionen.

Die traditionelle chinesische Geschichtsschreibung legt großen auf die Beschreibung der jeweiligen Hauptdynastien während Zeiten der Teilung eher vernachlässigt werden. Nachfolgend eine Auflistung aller Epochen mit jeweils einer Beschreibung. Die detaillierte Beschreibung der jeweiligen Dynastien oder Staaten finden sich im ausführlichen Artikel.

Qin-Dynastie (221 - 207 v. Chr.): Einigung Reiches

Das Reich Qin war eines der Königreiche am Ende der Zhou-Dynastie. Es verfügte eine effektive Verwaltung und eine äußerst restriktive die das Leben der Bauern regelte. Durch erreichte der Kaufmann Lü Buwei dass der Zhuangxiang die Thronfolge erlangte. Dafür wurde Lü zum Kanzler ernannt.

Nach dem Tod des Prinzen wurde Sohn Zhao Zheng neuer König. Er zeichnete durch seine besondere Brutalität aus. Es gab Attentatsversuche die jedoch scheiterten. In mehreren Feldzügen Zheng die anderen Reiche und führte dadurch 221 v. Chr. die Reichseinigung herbei. Er ließ sich erster Kaiser krönen und nannte sich Qin Shi Huangdi - 'Erster Gottkaiser Qin'. In der wurden eine Reihe von Reformen durchgeführt. So wurde das effektive Verwaltungssystem Reiches Qin auf ganz China übertragen. Außerdem Maße und Gewichte standardisiert. Durch den Minister Si wurde die Schrift vereinheitlicht.

Gegen die Nomadenstämme im Norden und ( Hsiung-nu u.a.) ließ er in Zwangsarbeit die große chinesische Mauer durch die Verbindung bereits bestehender Mauern sieben Reiche errichten. Auch erste Kanäle für den Transport von Waren wurden

210 v. Chr. starb Kaiser Qin Shi Huangdi. Er in einer großen Anlage beigesetzt die berühmte Terrakottaarmee ist eine seiner Grabbeigaben (und eine unbedeutende dass sie in der Geschichtsschreibung nicht Erwähnung fand). Sein Grab ist bislang ungeöffnet die bisherige Erkundung ergab dass es bislang von Grabräubern angetastet wurde. Kurz nach seinem kam es unter seinem Sohn zu Aufständen Bauern die in einem Bürgerkrieg zur Gründung Han-Dynastie führten.

Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Konsolidierung des Kaiserreichs

Angesichts des desolaten Zustands des Landes die ersten Han-Kaiser das Land durch niedrige und großzügige Landverteilung zu erholen. Die erfolgreichen machten die Han-Zeit zu einer der Blütenzeiten Kaiserperiode. In der Tat war die Han-Dynastie militärisch und wirtschaftlich so erfolgreich dass fortan das chinesische Volk auch Han-Chinesen nannte. Han-Zeit wurde auch die Volksgruppen im heutigen angegliedert (111 v. Chr. Eroberung von Kanton ).

Mit die Eroberung der Kleinstaaten entlang Seidenstraße wurde eine allerdings nicht direkte Handelsbeziehung Rom hergestellt. Gleichzeitig erreichte der Buddhismus über Seidenstraße China.

Die Han-Dynastie ist auch die erste die den Konfuzianismus als Staatsphilosophie einführte (eine Staatsphilosophie die den nächsten zwei Jahrtausenden Gültigkeit behalten sollte).

Die Han-Dynastie wird durch die knapp jährige Usurpation Wang Mangs in die Zeit der westlichen und östlichen Han-Dynastie aufgeteilt. Am Ende der Han-Dynastie die Herrschaft des Kaisers vor allem durch Machtkämpfe im Kaiserhaus und durch das Erstarken Militärmachthaber geschwächt. Der Aufstand der Gelben Turbane angeführt von einer Sekte des Taoismus stürzte das Land schließlich ins Chaos.

Die Drei Königreiche (220 - 280 n. Kampf um das Han-Erbe

Noch lange bevor der letzte Han-Kaiser wurde war er bereits ein Machtinstrument ambitionierter Warlords geworden die ihn gefangenhalten konnten. Das war längst in Teile zerbrochen mit regionalen die kurzzeitige Bündnisse untereinander eingingen nur um Zeit später wieder gegeneinander zu kämpfen.

Im Jahre 220 als der Han-Kaiser musste hatten sich drei regionale Mächte aus Kämpfen herauskristallisiert: Cao Caos Wei kontrollierte das chinesische Kernland am und unteren Lauf des Gelben Flusses Shu Kanzler Zhuge Liang ) hatte sich in der schwer zugänglichen Sichuan eingeigelt während Wu das fruchtbare Land südlich des Yangtse kontrollierte und den Strom als natürliche gegen die starken Wei behaupten konnte.

Durch einen sehr populären Roman (Die Geschichte der drei Königreiche) sowie Theaterstücke sind viele Geschichten und Helden aus Periode unter den Chinesen so bekannt wie und Eva in der westlichen Welt. Einige Helden werden sogar als Götter verehrt oder von späteren Kaisern zum Gottkaiser erhoben.

Schließlich konnte der Jin-Kaiser Sima Yan der ursprünglich ein General Wei war den Wei-Kaiser absetzen. Er konnte die Schwäche der anderen beiden Reiche ausnutzen das Land nach einer 60jährigen Teilung und längerer Unruhe wieder einen.

Jin-Dynastie (265 - 420): Die kurze Vereinigung

Die Jin-Dynastie wurde nach kurzer Zeit inneren Machtkämpfen erschüttert als zwischen den Brüdern Kaisers bewaffnete Auseinandersetzungen ausbrachen. Diese Schwäche konnten Nomaden aus dem Norden ( Hsiung-nu ) ausnutzen. Mit der Gefangennahme und der des Jin-Kaisers endete die Westliche Jin-Dynastie. Ein des Kaisers flüchtete ins heutige Nanjing und gründete die östliche Jin-Dynastie während alte chinesische Kernland ins Chaos abdriftete. Die eingefallenen Nomaden konnten keine Regierung aufstellen so lösten sich sechs Königreiche schneller Folge ab.

Die Südlichen und Nördlichen Dynastien (420 -

Am Ende der Jin-Dynastie hatten sich Machtblöcke etabliert: Im Lauf des Gelben Flusses die fremde Nördliche Dynastie und im des Yangtse eine nationalchinesische südliche Dynastie. Beide Machtblöcke miteinander mehr oder weniger intensiv um das Land keiner von beiden konnte jedoch das einen. Ein Ergebnis dieser Kämpfe war die Macht der Militärbefehlshaber. So konnten im Süden von knapp 150 Jahren vier Dynastien einander immer in dem Muster dass der Militärbefehlshaber jeweils herrschenden Kaiser absetzte und sich selbst Kaiser einsetzte. Im Norden konnten sich die Nördlichen Wei über längere Zeit behaupten ihr Reich aber schließlich in zwei Teile.

Ausgerechnet in dieser Periode der Unruhe eine fremde Religion in China ihre erste Blütezeit: der etablierte sich in dieser Periode in China. Norden sind einige Königreiche sogar dazu übergegangen Buddhismus als Staatsreligion zu installieren. Viele alte Klöster entstanden zu dieser Zeit.

Sui-Dynastie (589-618): Ein kurzes Intermezzo

Die kurzlebige Sui-Dynastie stellte eine Vereinigung Landes nach einer fast 300-jährigen Teilung dar. führten die hohe Steuer und die schwere die der Sui-Kaiser den Bauern auferlegte schnell Aufständen die den Weg für die Tang-Dynastie Diese profitierte von Reformen und Bauvorhaben der Das beste Beispiel hierfür ist der Kaiserkanal der unter dem Sui-Kaiser Wen Di begonnen wurde und bis heute das Yangtse -delta mit Nordchina verbindet.

Tang-Dynastie (618-907): Der Gipfel der Kaiserzeit

Wie die Han-Dynastie stellt die Tang-Dynastie einen Gipfel der chinesischen Kaiserzeit dar. Chinatowns in den amerikanischen Städten heißen auf ( Tang-Ren-Jie Straßen der Tang-Menschen). Auch wenn die der späteren Geschichtschreibung nicht immer zutrifft -so stellte die Heirat einer Tang-Prinzessin mit dem von Tibet keineswegs eine Akt der Souveränität sondern eine Beschwichtigungspolitik dar- so bleiben die ersten Jahren der Tang-Zeit eine friedliche und prosperierende Die klassischen fünfsilbrigen und siebensilbrigen Gedichte erreichten Blütenzeit (Dichter Li Bo ) auch der Handel mit dem Westen die Seidenstraße florierte. Das Christentum erreichte zum ersten China. Auch nach Japan und Korea pflegte intensive Beziehungen. Über Seeweg erreichte der Zen-Buddhismus Japan.

Eine Schwäche der Tang-Dynastie waren ihre Machtkämpfe. So konnte die einzige Kaiserin in chinesischen Geschichte Kaiserin Wu Zetian (reg. 690-705) Intrigen und sehr brutalen Methoden an die kommen. Auch der Rebell An Lushan war Adoptivsohn des Kaisers. Die Rebellion von An (756-763) stürzte Tang-China ins Chaos und schwächte Dynastie auf Dauer.

Die Fünf Dynastien und Zehn Königreiche (907 960): Erneute Teilung des Landes

Der neu an die Macht geputsche der Späteren Liang Dynastie konnte jedoch keines die Situation kontrollieren. Nicht nur dass bereits Sohn von einem neuen Putsch gestürzt wurde hatten sich überall in den fernen Provinzen regionale Militärführer eigenständig gemacht. Innerhalb von 50 Jahren wechselten sich in rascher Folge Dynastien in der Hauptstadt ab.

Der chinesische Dreibaum (960 - 1279): Song-Dynastie Liao-Dynastie Jin-Dynastie und die Westliche Xia-Dynastie

Der Song-Dynastie (960-1279) gelang zunächst die Wiedervereinigung Chinas nach einer 53jährigen Periode innerer (Fünf Dynastien). Als Lehre aus dem Untergang Tang-Dynastie wurde die Armee unter ziviles Oberkommando gestellt. Das ganze das die chinesischen Kernprovinzen umfasste war mit Polizeistationen und Ämtern überzogen die die Zentralmacht des Kaisers Es wurde Papiergeld ausgegeben und der Seehandel an Bedeutung. Die Song-Dynastie war nicht zuletzt Erfinder vom Staat entlohnt wurden eine Zeit kulturellen Blüte und Erfindungen (um 1100 gab große Eisengießereien die ca. 150.000t Eisen und Stahl verarbeiteten).

Die in der Song-Zeit zu ihre entwickelte Gedichtsform Ci durchbrach die einheitliche Silbenzahl der Tang-Gedichte Rythmik in den Vortrag ein und wirkte lebhafter und intensiver.

Ein radikalprogressiver Reformversuch des Wang An-schi um die ungerechte Landverteilung und das Beamtensystem zu mildern scheiterte am Widerstand der Beamten die sich benachteiligt sehen (1069-85).

Militärisch war die Song-Dynastie eine unentschlossene Nicht nur dass sie gegen die Selbständigkeitsbestrebungen ihrer Grenze ( Tangutenreich Nanchao ) nichts entgegen zu setzen hatte bedingt das zivile Oberkommando konnte die Nördliche Song-Dynastie nichts wirksames gegen die Liao- und später die Jin-Dynastie in Nordchina unternehmen so dass im 1126 die Hauptstadt Kaifeng fiel und der Kaiser Hui-tsung gefangengenommen Die von einem Verwandten des Kaisers gegründete Südliche Song-Dynastie konnte sich durch den Yangtse als natürliche Grenze und durch eine annäherend weitere 150 Jahren halten.

Obwohl China schon früher öfters von Völkern regiert wurde erhob sich in der erstes Nationalbewusstsein. Der Grund dafür lag wahrscheinlich der Diskriminierungspolitik der Liao- und der Jin-Herrscher die Han-Chinesen im eroberten Nordchina zu Menschen zweiter degradierten. An diese Stelle tauchte zum ersten in der chinesischen Geschichte der Begriff Nationalhelden Yo-Fei ) auf.

Yuan-Dynastie (1261 - 1368): Die Mongolen-Herrschaft

Dem mongolischen Heer das den eurasischen überrollte fiel zuerst die Jin-Dynastie zum Opfer später die Westliche Xia-Dynastie und zum Schluß Südlichen Song. Kublai Khan errichtete in China die Yuan-Dynastie. Die setzten eine Politik der Rassentrennung fort was führte dass sie in China nie richtig wurden. Von der traditionellen Geschichtsschreibung wurden die und ihre Herrscher allgemein sehr abschätzig behandelt. erlebte der Handel mit Zentralasien und darüber eine Blüte. Marco Polo gelangte über die Seidenstraße nach China. Plan einer Eroberung Japans machte ein Taifun zunichte.

Ming-Dynastie (1368 - 1644): Ein Land schottete ab

Das Volk in China war mit Fremdherrschaft unzufrieden. Dies führte schließlich zu einer ( Roten Turbane ) durch die die Mongolen zurückgedrängt wurden. Ming-Dynastie übernahm 1368 die Herrschaft. China blühte wieder auf. und Kunsthandwerk insbesondere die Porzellan -Herstellung (Ming-Vasen) erreichten neue Höhen. Bücher wurden beweglichen Lettern gedruckt lange vor Gutenberg .

Gründer der Dynastie war Zhu Yuanzhang (Hong Wu). Er legte - nicht wohl aufgrund seiner bäuerlichen Abstammung - besonderen auf die Landwirtschaft. Große Latifundien wurden vom konfisziert aufgeteilt und an Kleinbauern verpachtet. Private wurde verboten. Die Rolle des Kaisers wurde autokratischer. Fremde Kaufleute unterlagen den gleichen Restriktionen einheimische.

Während der Mongolenherrschaft hatte die Bevölkerung 40 Prozent auf etwa 60 Millionen abgenommen. Jahrhunderte später hatte sie sich unter den verdoppelt. Die Urbanisierung nahm zu. Große Städte Nanking und Peking trugen zum Wachstum des Handwerks bei.

Die Anfangszeit der Ming-Dynastie war eine besonderer seefahrerischer Leistungen unter Kaiser Zhu Di und seinem Admiral Zheng He die China zur technologisch und nautisch Seenation der damaligen Welt machten.

Die späteren Ming-Kaiser nahmen eine defensive ein. Gegen das aufkommenden Piratentum an der und der Emigration nach Südostasien verfügten sie Seeverbot. Um gegen die Mongolen zu schützen ließen sie die Große Mauer reparieren und auf den heutigen Stand Selbst im Land ließen sie mächtige Schutzwällen die Städte aufziehen.

Gleichwohl legten die Reisen Zheng Hes Grundstein für die folgende Besiedlung Südostasiens durch und für weiteren Handel über See. 1550 wurde das Seefahrtsverbot ( Hai jin ) wieder gelockert.

Während der Ming-Zeit wurde der erste Handelsposten von den Portugiesen in Macao eröffnet.

Nach innen errichteten die Ming-Kaiser ein in der chinesischen Geschichte beispielsloses von Geheimdienst bald angeführt von mächtigen Eunuchen . Als der letzte Ming-Kaiser Chongzhen an Macht kam versuchte er die Macht der zu beschneiden und durch eine Landreform den der Landbevölkerung zu lindern. Dennoch kamen die zu spät. Als in der Provinz Shaanxi die Bauern rebellierten war die Situation mehr unter Kontrolle zu bringen. Der Kaiser sich als die Aufständischen in Peking einmaschierten.

Der General Wu Sangui der die Mauer nordöstlich von Peking bewachen sollte rief Mandschu zu Hilfe und öffnete die Tore Mauer für die Qing-Armeen.

Qing-Dynastie (1644 - 1911): Die letzte Dynastie

Die letzte chinesische Dynastie wurde 1644 gegründet als die Mandschu die Ming-Dynastie stürzten. Bis Ende des hatten sie ihre Macht im ganzen Territorium die Ming beherrscht hatten konsolidiert und mit Aufwand um Xinjiang Tibet und die Mongolei erweitert. Der Schlüssel zum Erfolg war Kombination aus kriegerischer Begabung der Mandschu und Verwaltung.

Unter den Qing wurden einige herausragende Leistungen vollbracht. Unter Kaiser Kangxi wurde das größte Wörterbuch zusammengestellt und Kaiser Qianlong wurde ein Lexikon aller wichtigen Arbeiten geschrieben. Das berühmte Buch " Der Traum der roten Kammer " stammt ebenfalls aus dieser Periode. Die der Landwirtschaft erreichten Fortschritte erlaubten es der sich zwischen 1700 bis 1800 von 180 auf 400 Millionen mehr als zu verdoppeln.

Trotzdem ist es eine verbreitete historische daß die Qing den Niedergang der Ming nur fortgesetzt haben. Um ihre Herrschaft befestigen setzten die frühere Qing-Kaiser gezielt Intellektuellen Druck. Grausame Verfolgungen wie zum Beispiel Vernichtung gesamten Hauses wurden bereits wegen Verwendung bestimmter verhängt. Im 19. Jahrhundert erlebte China massive Spannungen eine Wirtschaftsstagnation gepaart mit starkem Bevölkerungswachstum zu Verarmung der Massen.

Der Versuch sich gegen das zunehmend Ausland und seine Freihandelspolitik abzuschotten schlug fehl. Großbritannien setzte im Ersten Opiumkrieg und im Zweiten Opiumkrieg das Recht durch mit Opium handeln zu dürfen. China mußte weitere an ausländische Mächte abgeben und im Vertrag von Nanjing 1842 Hongkong an Großbritannien abtreten.

Der Taiping-Aufstand und Nian-Aufstand sowie von Russland unterstützte islamische und separatistische Bestrebungen in Mongolei und Xinjiang bringen die Qing-Dynastie in und können teilweise nur mit ausländischer militärischer niedergeschlagen werden. Damit gerät China mehr und auf das Niveau einer Kolonie.

Zwar versuchen die Qing-Kaiser mit Modernisierungsbestrebungen z.B. mit der sogenannten Kampagne zur Selbststärkung. Kräfte allen voran Kaiserinwitwe Cixi vereiteln das indem sie 1898 einen anzetteln und die Reformer von ihren Ämtern Korruption lähmt die Armee; so werden die Truppen in mehreren Kriegen vernichtend geschlagen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag die Qing-Dynastie in Trümmern. Das wurde von Kaiserinwitwe Cixi dominiert die sich tiefgreifenden Reform widersetzte. Am Tag vor ihrem ließ sie den Kaiser Guang Xu vergiften. Damit stand China ohne wirkliche da.

Republik (1912 - 1949)

1911 kam es zum Sturz der Qing-Dynastie Letzten Kaisers Pu Yi . Der gewiefte General Yuan Shikai verhandelte einerseits mit den Revolutionären unter Sun Yatsen der am 1. Januar 1912 die Republik China ausrief andererseits setzte er das Kaiserhaus Druck. Um einen Bürgerkrieg und unnötiges Blutvergiessen verhindern verzichtete Sun auf das Präsidentenamt zugunsten falls letzterer die Dynastie kampflos zum Verzicht konnte.

Yuan Shikai war ein Mann der Tradition. Von Demokratie und Republik hielt er nichts. Als bekannt wurde er 1915 selbst den Kaiserthron besteigen wollte nicht nur die Provinzen selbst seine eigene entsagten ihm die Unterstützung. Zutiefst enttäuscht und starb Yuan kurz darauf (6. Juni 1916).

In der Folgezeit kam es zu Aufständen. Die mächtige Beiyang Armee von Yuan zerfiel in mehreren Fraktionen die einander bekämpften. Südprovinzen erklärten sich für unabhängig. Sun Yatsen 12.3.1925) versuchte in Kanton eine eigene Machtbasis aufzubauen um seine einer Republik wieder herzustellen (ab 1921).

Die ausländische Mächte versuchten die Situation um ihre eigene Privilegien im Land zu sichern. Vor allem Japan nutzte die Gelegenheit um seinen Einfluss China zu vergrößern. In Reaktion darauf entwickelte ein chinesischer Nationalismus der in der Bewegung des vierten Mai ausbrach. Schließlich konnte sich der Nachfolger Yatsens Chiang Kai-shek militärisch durchsetzen und das Land unter Flagge der Republik vereinen.

Japan sah sich dadurch zur Aktion gezwungen die Mandschurei und errichtete dort 1932 den Marionettenstaat Mandschuko . Später wurde auch das chinesische Kernland der Krieg endete erst 1945 . Der im Kampf gegen Japan ruhende zwischen Kommunisten und Nationalisten flammte danach wieder 1949 besiegten die Truppen Mao Zedongs endgültig die Kuomintang unter Chiang Kai-shek. Die Nationalisten flohen das erst kürzlich von Japan zurückgewonnene Taiwan wo die Republik bis heute fortbesteht. dem Festland dagegen wurde die Volksrepublik China gegründet.

Volksrepublik und Taiwan (seit 1949)

Nach dem Sieg der Kommunisten über Kuomintang im Bürgerkrieg wurde am 1. Oktober 1949 die Volksrepublik China ausgerufen. Die neue übernahm schnell die Kontrolle über das jahrzehntelang Kriegen heimgesuchte Land und formte einen Staat dem Beispiel der Sowjetunion .

Erfolge bei der Bekämpfung der Inflation und dem Wiederaufbau der Infrastruktur bescherten kommunistischen Führung große Popularität. Unter dem Slogan "Laßt hundert Blumen blühen" wurden Vorschläge und Kritik von der gefördert.

In einem Versuch schnell die Industrie- Landwirtschaftsproduktion zu steigern wurde von Mao Zedong 1958 ein neues Wirtschaftsprogramm der Große Sprung nach vorn verkündet. Diese Politik der Bildung landwirtschaftlicher der Volkskommunen und der Errichtung Tausender industrieller Produktionsbetriebe dem Lande hatte allerdings gegenteilige Auswirkungen und in einer Hungersnot . Mao der nach diesem Fehlschlag in Defensive gegenüber pragmatischeren Parteigenossen geriet inszenierte 1966 die Große Proletarische Kulturrevolution die das Land in ein Jahrzehnt Anarchie und Chaos stürzte.

Die Außenpolitik jener Zeit war von besonders dem Zerwürfnis mit der Sowjetunion gekennzeichnet.

Mao starb 1976 und pragmatischere Politiker die Macht allen voran Deng Xiaoping . In dieser Phase wurden die Beziehungen Westen verbessert die VR China wurde international und das Land wurde auf den Weg sozialistischen Marktwirtschaft gebracht. Sonderwirtschaftszonen wurden versuchsweise an der Küste eingerichtet in eng begrenzten Räumen zu experimentieren; Chinas gehört seitdem zu den am schnellsten wachsenden Welt.

Innenpolitische Spannungen brachen vor allem in Ereignissen rund um das Massaker auf dem 1989 auf.

Nach dem Tod Dengs 1997 hat eine jüngere Führungsgeneration die Aufgabe Balanceakt zwischen Marktwirtschaft und kommunistischer Staatsform zu schaffen. Diese Generation" trat 2003 "hinter den Bambusvorhang" d.h. den Hintergrund zurück und machte einer neuen vorläufigen "vierten Generation" Platz. Ministerpräsident Wen hielt Vertreter dieser Generation auf dem Volkskongress 2004 erstaunliche Rede die auf die neuen sozialen im Land eingehend eine Trendwende einläuten könnte. der Zukunft könnte das reine Mengenwachstum der durch eine Berücksichtigung auch ökologischer Aspekte abgelöst werden.

Am 1. Juli 1997 wurde Hongkong chinesische Sonderverwaltungszone . Am 1. Dezember 1999 folgte das dahin portugiesische Macao als zweite Sonderverwaltungszone.



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