Der griechische Mythos erzählt dass Europa die Tochter des phönizischen Königs Agenor sich mit ihren Gefährtinnen am Strand Mittelmeeres vergnügt habe. Zeus verliebte sich in schöne Mädchen und beschloss es zu entführen. Er die Gestalt eines weißen Stiers an der dem Meer entstieg und Europa näherte. Das Mädchen streichelte das überaus zutrauliche Tier und fand sich schließlich bereit dessen Rücken zu klettern. Darauf erhob sich Stier und stürmte ins Meer das er Europa auf dem Rücken durchquerte. Zeus entführte nach Kreta wo er sich ihr in seiner Gestalt zu erkennen gab und mit ihr Söhne zeugte: Minos Rhadamanthys und Sarpedon.
Neandertaler lebten in Europa lange bevor sich der moderne Mensch Homo sapiens entwickelte. Das früheste Auftreten moderner Menschen in Europa ist auf 35000 v. datiert worden. Hinweise auf dauerhafte Siedlungen gibt es von 7000 v. Chr.
Die erste wohlbekannte Zivilisation in Europa war die der Minoer Achäer auf der Insel Kreta und dem nahe gelegenen Griechenland die um 2000 v. Chr. begann. zur gleichen Zeit breiteten sich die Kelten über Mitteleuropa bis nach Spanien und die heutige Türkei aus. Da sie keine Schrift besaßen das Wissen über sie nur bruchstückhaft. Die Römer begegneten ihnen und schrieben etliches über nieder. Diese Aufzeichnungen und archäologische Grabungen bilden Kern unserer Informationen über diese sehr einflussreiche Die Kelten stellten einen gewaltigen wenn auch organisierten Gegner für die Römer dar die große Teile Südeuropas eroberten und kolonialisierten.
Am Ende der Bronzezeit brachen die älteren griechischen Königreiche zusammen eine brillante neue Zivilisation erwuchs an ihrer Stelle. Die hellenische war eine Ansammlung von Stadtstaaten die bedeutendsten waren Athen und Sparta . Unter den Stadtstaaten gab es viele verschiedene Regierungsformen und Kulturen und sie brachten neue der Regierung hervor und entwickelten Philosophie Wissenschaft Politik Sport Theater und Musik weiter. Die hellenischen Stadtstaaten gründeten viele Kolonien an den Mittelmeerküsten vor allem im Gebiet der heutigen auf Sizilien und in Süditalien. Aber im 4. v. Chr. wurden diese Kolonien zu einer Beute für König Philipp II. von Makedonien weil die Stadtstaaten durch Kriege untereinander waren. Die Feldzüge von Philips Sohn Alexander Großen verbreiteten die griechische Kultur nach Persien Ägypten und Indien brachten die Griechen aber auch in mit dem Wissen dieser Länder wodurch eine Entwicklung der Hellenismus entstand.
Der neue entstehende Staat Rom übernahm viel vom Wissen der Griechen er sich von Italien her ausbreitete. Die Römer nutzten es ihrem Vorteil dass ihre Gegner nicht in Lage waren sich gegen Rom zu vereinigen. einzige wirkliche Gefahr für Roms Aufstieg kam der phönizischen Kolonie Karthago . Mit der Niederlage Karthagos am Ende 3. Jahrhunderts v. Chr. begann die Vormachtstellung Zunächst durch Könige regiert wandelte sich Rom einer Republik die gegen Ende des 1. v. Chr. unter Augustus zum römischen Kaiserreich wurde.
Das Römische Reich hatte sein Zentrum am Mittelmeer und kontrollierte alle Länder die ans grenzten. Unter Kaiser Trajan im 2. Jahrhundert erreichte das Römische Reich seine größte England Rumänien und Teile Mesopotamiens waren Teil des Reichs. Das Reich Frieden Zivilisation und eine effiziente Zentralregierung in Territorien aber im 3. Jahrhundert wurde es durch Bürgerkriege geschwächt. Im 4. Jahrhundert gelang es dem Kaiser Diokletian den Niedergang Roms zu verlangsamen indem die Verwaltung des Reichs einschneidend reformierte. Sein Konstantin I. machte das Christentum zur römischen Staatsreligion wodurch die orthodoxe und die spätere katholische Kirche zu einer wichtigen Institution wurde.
Vieles vom alten Wissen der antiken Hochkulturen ging verloren der Handel verkümmerte und Leute kehrten in ihre ländlichen Gemeinschaften zurück. Feudalismus ersetzte die römische Zentralverwaltung. Die einzige die den Zusammenbruch des Reiches überlebte war Katholische Kirche die einen Teil des römischen kulturellen bewahrte und bis zum 13. Jahrhundert neben Byzanz der einzige Ort für und Wissenschaft war. Der Bischof von Rom gleichzeitig Papst wurde zum Oberhaupt der westlichen Kirche der östlichen (orthodoxen) Kirche wurde seine Führungsposition anerkannt.
Die erste entscheidende neue Entwicklung war Auftauchen des Heiligen Römischen Reiches um 800 n. Chr. als der fränkische König Karl der Große Deutschland Frankreich große Teile von Italien und Teile der umliegenden Länder unterwarf. bekam dabei entscheidende Hilfe durch den Papst der die letzten Bindungen zum Byzantinischen abbrechen wollte. Auf diese Art wurden die des Papstes ein unabhängiger Staat in Mittelitalien.
In der darauf folgenden Periode bis 1000 n. Chr. nahm der Einfluss des Feudalismus weiter zu wodurch das Reich geschwächt und die Katholische Kirche wurde zu einer mächtigen Institution.
Die ersten Anzeichen einer Wiedergeburt einer Zivilisation erschienen im 11. Jahrhundert als der Handel in Italien bedeutender wurde wodurch wirtschaftliches und kulturelles der unabhängigen Stadtstaaten wie Venedig und Florenz begannen. Gleichzeitig formten sich Nationalstaaten wie England Frankreich und Spanien obwohl dieser Prozess eigentlich mehrere Jahrhunderte Im Gegensatz dazu blieben Deutschland und Italien noch in eine Vielzahl kleiner Feudalstaaten unabhängiger Städte zersplittert die dem Kaiser nur unterstanden.
Eine der größten Katastrophen die Europa haben war die Pest . Es gab eine Reihe von Epidemien die schwerste von allen war die erste von 1346 - 1352 die vermutlich ein Drittel der Bevölkerung ausgelöscht hat.
Die neuen Nationalstaaten waren andauernd in Zustand politischer Veränderung und in Kriege verstrickt. nachdem Martin Luther 1518 die Reformation ausgelöst hatte verwüsteten politische Kriege und den Kontinent. Die Trennung ( Schisma ) der Katholischen Kirche sollte große politische und kulturelle Auswirkungen auf Europa haben. Der zwischen dem Katholizismus und dem Protestantismus war besonders deutlich in England wo König Heinrich VIII. mit Rom brach und sich selbst Oberhaupt der Kirche erklärte und in Deutschland die Reformation die verschiedenen protestantischen Fürsten gegen katholischen Kaiser aus dem Hause Habsburg einte.
Die zahlreichen Kriege hielten die neuen nicht von der Erforschung und Eroberung großer der Welt ab besonders im neu entdeckten Amerika . Im frühen 16. Jahrhundert waren Spanien und Portugal die bei der Erforschung führend waren ersten Staaten die Kolonien in Südamerika sowie Handelsposten an den Küsten Afrikas Asiens gründeten aber Frankreich England und die Niederlande taten es ihnen bald nach.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts führte die Weigerung von König Ludwig XVI. von Frankreich unterstützt vom Adel und der Kirche so genannten 3. Stand mehr Einfluss zu geben zur Französischen Revolution von 1789 . Es war ein maßgeblicher Versuch einen Staat nach den Prinzipien der Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit ( Liberté Egalité Fraternité ) zu schaffen. Der König wurde hingerichtet Frankreich wurde die Republik ausgerufen und eine Art demokratischer Regierung errichtet. In den darauf folgenden Wirren die anderem durch die Kriegserklärungen der meisten europäischen ausgelöst wurden übernahm General Napoleon Bonaparte die Macht.
In den zahlreichen Kriegen des napoleonischen besiegte er mehrmals Österreich dessen Kaiser den Titel Kaiser des heiligen römischen Reiches ablegen musste sowie Russland Großbritannien Preußen und andere Mächte. 1804 ließ er sich zum französischen Kaiser ernennen und 1815 wurde er endgültig bei Waterloo geschlagen.
Nach der Niederlage Frankreichs versuchten die europäischen Mächte nach dem Wiener Kongress von 1814 / 1815 unter Federführung des österreichischen Staatskanzlers Fürst Metternich in der Zeit des Vormärz zwischen 1815 und 1848 die Situation wiederherzustellen wie sie vor 1789 gewesen war. Sie waren jedoch längerfristig in der Lage die Ausbreitung der revolutionären aufzuhalten. Die Mittelschicht war stark von den Idealen der Französischen Revolution beeinflusst. Außerdem brachte die Industrielle Revolution tief greifende wirtschaftliche und soziale Veränderungen die Arbeiterschicht wurde von sozialistischen kommunistischen und anarchistischen Ideen zunehmend beeinflusst besonders von den die von Karl Marx im Kommunistischen Manifest 1848 zusammengefasst worden waren. Weitere Destabilisierung durch die Gründung nationalistischer Bewegungen unter anderem Deutschland Italien und Polen die die nationale Einheit und/oder die von Fremdherrschaft forderten. Als Folge all dessen es in der Zeit zwischen 1815 und 1871 eine stattliche Anzahl von Umsturzversuchen und (siehe auch Julirevolution 1830 Februarrevolution 1848 Märzrevolution 1848/1849). Auch wenn die Revolutionäre oft wurden waren 1871 die meisten Staaten nicht mehr absolutistisch sondern hatten eine Verfassung erhalten. Deutschland 1871 nach den drei deutschen Einigungskriegen ( 1864 gegen Dänemark 1866 gegen Österreich und 1870 / 1871 gegen Frankreich ) in Versailles zum deutschen Kaiserreich unter Wilhelm I. ausgrufen. Dessen Politik wurde bis 1890 wesentlich von Reichskanzler Otto von Bismarck bestimmt. Ähnlich wie in Deutschland wurde dem Scheitern der demokratisch und liberal gesinnten und Unabhängigkeitsbewegungen in den italienischen Fürstentümern der Nationalstaat von oben als Königreich Italien unter sardinischer Führung nach mehreren Kriegen allem gegen Österreich durchgesetzt (siehe auch Risorgimento ). 1861 wurde der sardinische König Viktor Emmanuel II. zum italienischen König proklamiert. Sein Ministerpräsident Camillo Benso Graf von Cavour spielte für Sardinien und Italien eine ähnliche Rolle wie Bismarck für Preußen und das Deutsche Reich. In Frankreich kam es nach dem Sturz von Napoleon III. in Folge der französischen Niederlage im gegen Preußen und den norddeutschen Bund zur der 3. französischen Republik . Im Verlauf der Umwälzungen in Frankreich sich 1871 die Pariser Bürger und Arbeiter gegen preußenfreundliche Politik der jungen Republik erhoben und Pariser Kommune gegründet. Sie gilt als der erste Revolutionsversuch wurde aber schon nach wenigen Wochen niedergeschlagen. Die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts durch eine zunehmende wirtschaftliche und machtpolitische Konkurrenz Großmächte Zentraleuropas insbesondere des deutschen Reiches Frankreichs Englands bestimmt. Diese Konkurrenz führte unter anderem einer verstärkten Militarisierung der jeweiligen Gesellschaften einem Rüstungswettlauf dem Kampf um Kolonien vor allem in Afrika und Asien Imperialismus ) und zu einer Überhöhung des Nationalismus . Diese Entwicklungen führten langfristig insbesondere nach Auflösung des Bismarckschen Bündnissystems das bis 1890 für eine gewisse zwischenstaatliche Stabilität gesorgt hatte unter Kaiser Wilhelm II. zum 1. Weltkrieg.
Im Friedensvertrag von Versailles erlegten die Sieger Deutschland harte Bedingungen und beschlossen eine Reihe neuer Nationalstaaten wie Polen die Tschechoslowakei und Jugoslawien in Osteuropa auf dem Gebiet des österreichisch-ungarischen Reiches zu schaffen mit dem Ziel nationale Selbstbestimmung zu fördern. In den folgenden führte die Angst vor dem Kommunismus und die wirtschaftliche Depression zur Wahl rechtsextremer Regierungen: Faschisten in Italien ( 1922 ) und Spanien (nach Ende des Bürgerkriegs 1939 ) Nationalsozialisten in Deutschland ( 1933 ) und auch in anderen Ländern wie Ungarn .
Nach der Allianz der so genannten Achsenmächte Deutschland Italien und Japan und nachdem ein Nichtangriffspakt zwischen Deutschland der Sowjetunion unterzeichnet war löste der deutsche "Führer" Hitler am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus. Nach anfänglichen Erfolgen hauptsächlich der von Polen Frankreich und dem Balkan bis 1940 übernahm sich Deutschland durch den Angriff die Sowjetunion und die Kriegserklärung an die USA zur Unterstützung Japans. Trotz anfänglicher Erfolge die deutsche Wehrmacht im Dezember 1941 kurz vor Moskau aufgehalten und erlitt ein Jahr später entscheidende Niederlage beim Kampf um Stalingrad . Die alliierten Streitkräfte gewannen in Nordafrika besetzten 1943 Italien und eroberten 1944 Frankreich zurück. Im Frühjahr 1945 wurde Deutschland von Osten von den Truppen und von Westen her von den und britischen Truppen besetzt. Nach dem Selbstmord kapitulierte Deutschland am 8. Mai 1945 . Japan ergab sich im August 1945 nachdem zwei Atombomben die Städte Hiroschima und Nagasaki zerstört hatten.
Die beiden Weltkriege besonders der zweite die herausragende Rolle Westeuropas. Die Landkarte Europas neu gezeichnet werden als Europa das Hauptspannungsfeld Kalten Krieg wurde zwischen den neu entstandenen Supermächten der kapitalistischen USA und der kommunistischen Sowjetunion . Die USA beanspruchten Westeuropa für ihre und gründeten die NATO als Schutz vor einer möglichen sowjetischen Die Sowjetunion beanspruchte Osteuropa ( Polen die Tschechoslowakei Ungarn Rumänien Bulgarien die DDR ) und gründete den Warschauer Pakt . Europa war durch den " Eisernen Vorhang " getrennt. Diese Situation hatte bis 1989 Bestand als die Schwächung der Sowjetunion zum Ende der Teilung Europas führte. Die Satellitenstaaten konnten ihre kommunistischen Regierungen abschütteln und beiden deutschen Staaten durften sich wieder vereinen. 1991 brach auch die Sowjetunion auseinander wodurch Reihe neuer Staaten in Osteuropa und Asien
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg begann in Europa langsam ein Prozess und wirtschaftlicher Integration durch den Wunsch ein geeintes Europa schaffen und weitere Kriege zu verhindern. Der Schritt dieser Entwicklung die immer noch anhält die Einführung einer gemeinsamen Währung des Euros in den meisten Ländern der Europäischen Union .