Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Haiti ist durch seine sehr wechselvolle und Geschichte geprägt. Stets stand es im Schatten Ereignisse und wurde des öfteren zum Spielball Machtinteressen jedlicher Art. Desweitern kämpfen Schwarze und französische Mulatten um die Vorherrschaft. So wundert es dass seit seiner Unabhängigkeit vor etwa 200 in Haiti 32 Militärputsche stattgefunden haben.
Im Frieden von Rijswijk verzichtete Spanien 1697 zugunsten Frankreichs auf den westlichen Teil der Insel
Im August 1791 nahmen die Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen Haitis die Postulate Französischen Revolution - Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit - wörtlich erhoben sich im Norden der Kolonie. In folgenden Jahren der Revolutionskriege zwischen Frankreich und Großbritannien schaffte es Toussaint L'Ouverture in wechselnden Allianzen eine weitgehende Selbstständigkeit Kolonie zu erkämpfen.
Am 22. Juli 1795 wurde zwischen Spanien und Frankreich der genannte Frieden von Basel beschlossen. Nun wird der Ostteil der Insel Frankreich zugeschlagen.
Von 1799 bis 1800 tobte der Bürgerkrieg zwischen Schwarzen und in dem letztere unterlagen. Der Schwarzenführer François Toussaint L'Ouverture (* 1743) wurde französischer Gouverneur . 1801 besetzte Toussaint L'Ouverture den Ostteil der (Santo Domingo); es kam zur Abschaffung der Sklaverei und zur Einführung einer Landreform.
1802 geriet Toussaint in Widerspruch zu Frankreich. Napoleon Bonaparte entsandte daraufhin Truppen die am 25. Februar Santo Domingo besetzten und die Sklaverei Toussaint wurde gefangen genommen und nach Frankreich wo er am 7. April in der Haft starb.
Geschickte militärische Operationen eine britische Seeblockade eine Gelbfieber-Epedemie machten den Interventionstruppen des Bonaparte schwer zu schaffen so dass sie 1803 kapitulieren mussten.
Am 1. Januar 1804 proklamierte Jean-Jacques Dessalines (*1760) der sich selbst zum Kaiser ernannte (Jacques I.) die Unabhängigkeit von Das Land erhielt den Namen Haiti die lautete damals erster freier Negerstaat . Aus dem einzigen erfolgreichen Sklavenaufstand der ging damit die erste selbstständige Nation Lateinamerikas
Neben dem ersten Kaiser wurden die Sklaven Toussaint L'Ouverture und Henri Christophe als des Freiheitkampfes Nationalhelden.
Am selben Tag noch besetzten französische Santo Domingo im spanischen Ostteil der Insel die Sklaverei wieder eingeführt wurde. Um die in den anderen Staaten zu rechfertigen wurden Bemühungen unternommen Haiti und die Voodoo -Religion zu dämonisiseren.
Dessalines ließ in der Zwischenzeit aus französischen Flagge die Farbe Weiß herausschneiden und mit Rot zu den heutigen haitianischen Nationalfarben Die meisten der im Lande verbliebenen Franzosen ermordet.
1805 eroberte Haiti den unter französischer Herrschaft Ostteil der Insel zurück.
Am 17. Oktober 1806 wurde Dessalines (Jacques I.) auf Veranlassung Henri Christophe ermordet. Das Land spaltete sich eine südliche Mulatten-Republik und in einen nördlichen verschiedenen rein schwarzen Kaisern regierten Staat. 1807 wurde Henri Christophe ( 1767 - 1820 ) zum Präsidenten ernannt. Zwei Jahre später Jahre 1809 gelangte der Osten der Insel (Santo wieder an die spanische Krone.
1811 proklamierte sich Henri Christophe zum Kaiser. dem 945 Meter hohen Pic La Fernere er von über 200.000 Zwangsarbeitern die mächtigste außerhalb Europas errichten.
Im Jahre 1825 kam es schließlich zur Anerkennung der Haitis durch Frankreich unter Zahlung einer horrenden welche die haitianische Wirtschaft für Jahrzehnte ruinierte im Osten des Landes zu Widerstand führte.
Am 28. Juli 1915 unmittelbar nachdem eine Menschenmenge Präsident Vilbrun Sam gelyncht hatte wurde Haiti durch die USA besetzt. Offizielles Ziel der Intervention war die öffentliche Ordnung in dem von inneren zerrissenen Land wieder herzustellen.
Nach Ansicht von Historikern richtete sie aber auch gegen den deutschen Einfluss in Deutsche Einwanderer dominierten damals die Wirtschaft des und in Washington fürchtete man dass das Reich Flottenstützpunkte in der Karibik-Republik einrichten könnte. 1918 kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs wurde Haiti gezwungen Deutschland den Krieg erklären womit der Weg zur Enteignung der frei war.
Die amerikanische Besatzung dauerte 19 Jahre war für Haiti in vieler Hinsicht traumatisch. bauten die Amerikaner Straßen Krankenhäuser und Telefonanlagen. mit ihrem rassistischen Hochmut gegen Schwarze und demütigten sie die Haitianer zutiefst. Die Besatzer für ihre Straßenprojekte Bauern zur Zwangsarbeit und Kampf gegen die "Caco"-Rebellen forderte tausende Menschenleben. Voodoo wurde als "Satanskult" unterdrückt.
1957 wurde der Arzt François Duvalier genannt Papa Doc mit Hilfe des Militärs zum Präsidenten und brachte so sich und seinen Familienclan die Schlüsselpositionen des Staates. Er entmachtete systematisch mulattische Elite. Nach seinem Tod 1971 trat sein Sohn Jean-Claude Duvalier genannt Baby Doc seine Nachfolge an und ließ sich Präsident auf Lebenszeit bestätigen. Im Jahr 1984 kam es zu ersten Unruhen. Zwei später wurde das Kriegsrecht ausgerufen. Jean-Claude Duvalier im weiteren Verlauf abgesetzt und ging ins Exil.
Nach Baby Docs Absetzung und Flucht begann die Zeit Übergangs mit weiteren Versuchen eine stabile Republik bilden. Das Einkammerparlament mit 59 Sitzen wurde Am 21. März 1986 ernannte sich General Henri Namphy zum Am 19. Oktober 1986 wurde bei einer nur fünfprozentigen eine verfassungsgebende Versammlung gewählt die für 1987 eine Präsidialrepublik mit einer entsprechenden Verfassung sollte. Am 29. März 1987 erfolgte mit großer Mehrheit die der neuen Verfassung durch das Volk.
Es wurde ein Abgeordnetenhaus mit 83 das alle vier Jahre gewählt wird und Senat mit 27 Mitgliedern der alle sechs gewählt wird installiert. Alle fünf Jahre sollte Staatsoberhaupt direkt gewählt werden.
Im November 1987 mussten die Wahlen Parlament abgebrochen werden da die immer noch Anhänger von Duvalier wahlwillige Bürger bedrohten und ermordeten.
Leslie Manigat wurde dann im Januar 1988 als Präsident gewählt aber schon im vom Militär wieder entmachtet. Der heutige Ministerpräsident Gerard Latortue war übrigens Außenminister im Kabinett. Nachdem Namphy eine nur aus Millitärs bestehende Regierung erfolgte drei Monate später schon der nächste diesmal durch Generalleutnant Avril.
Im Jahr 1990 stürzte General Hérard den Diktator Proper Avril und übergab die an Zivilisten um so dem Weg für Wahlen zu ebnen.
In diesen Wahlen gewann Jean Bertrand Aristide 1990 die Präsidentenwahlen wurde aber bereits 1991 durch einen Armeeputsch gestürzt. General Raoul Cédras übernahm die Es folgten drei düstere Jahre für das Mißwirtschaft Terror und Korruption bestimmten den Alltag Bürger eine Flüchtlichswelle zum US-Militärstützpunkt Guantanamo in setzte ein. Trotz verschiedenster Wechsel auf der des Ministerpräsidenten verbesserte sich die Lage nicht Gegenteil. Nun wurden Wirtschaftssanktionen verhängt und der Druck stieg.
Am 19. September 1994 intervenierte die USA in Haiti nach ein zweites Mal in der Geschichte und Jean Bertrand Aristide wieder ins Präsidentenamt ein. löste zu Beginn des Jahres 1995 das Militär auf stärkte aber im den Polizeiapparat (Chimeres). Der spätere Rebellenführer und Guy Philippe kehrte aus Ecuador in seine Heimat und stieg im neu geschaffenen Polizeiapparat schnell 1995 wurde er dann zum Polizeichef von Haitien. Ein weiteres Ziehkind von Aristide René Préval wurde zum ernannt.
Am 31. März 1995 wurde Haiti unter ein UNO-Mandat gestellt das Ende 1997 wieder auslief. Während dieser Zeit funktionierte öffentliche Leben einigermaßen.
Nachdem im Januar 2000 die Interventionstruppen der USA das Land fand vier Monate später umstrittene Parlamentswahlen statt. gewinnt die Partei Aristides (Lavalas(kreolisch f. Lawine)-Familie) Mehrheit der Parlamentssitze. Die internationale Hilfe für wird eingestellt.
Nachdem am 26. November 2000 Jean-Bertrand Aristide mit 91 8% der erneut zum Präsidenten gewählt wird wurden Vorwürfe dass diese Wahl manipuliert sei. Aristide trat Amt am 7. Februar 2001 an. Im November 2002 nahm die Zahl der Protestkundgebungen gegen weiter zu der Ruf nach Rücktritt wurde Immmer wieder kam es zu Zusammenstößen zwischen und regierungstreuen Demonstranten.
Am 200. Unabhängigkeitstag am 1. Januar 2004 kam es zu schweren Unruhen in die mit Schüssen gegen den Präsidenten Jean Aristide und seinen südafrikanischen Amtskollegen Thabo Mbeki in der Stadt Gonaives begannen. Haitianische und südafrikanische Sicherheitsleute erwiderten das Feuer. Im Land kam es daraufhin zu Zusammenstößen zwischen und den Sicherheitskräften.
Gegen Aristide gerichtete Aufstände vor allem "Revolutionären Widerstandsfront des Artibonite" (FRRA) brachten das Anfang Februar an den Rand eines Bürgerkrieges. 5. Februar 2004 hatten die Aufständischen unter ihrem Butteur Métayer in der Stadt Goniaves (160 nordwestlich von Port-au-Prince) die Macht übernommen.
Nachdem am 14. Februar 2004 die früheren Putschisten Louis-Jodel Chamblain Guy Philippe aus ihrem Exil in der Dominikanischen zurückgekehrt waren schlossen diese sich dem Aufstand Die Rebellen eroberten daraufhin in den folgenden zahlreiche Städte und Orte im Norden der
Schließlich erreichten die Truppen Ende Februar Port-au-Prince . Nun gab der amtierende Präsident Jean-Bertrand dem Druck der Rebellen und der USA die ihn bis dahin unterstützt hatten und das Land am 29. Februar 2004 (kurioserweise der Geburtstag von Guy Philippe ) mit zunächst unbekanntem Ziel. Nach Aristides übernahm der Oberste Richter Boniface Alexandre die des Staatsoberhaupts in der Hauptstadt. Bei den Auseinandersetzungen waren bis Anfang März 2004 mehr 200 Menschen ums Leben gekommen.
Am 4. März 2004 kündigte der Anführer der Rebellen Philippe an ihre Waffen niederzulegen was er später wieder relativierte. In der Hauptstadt Port-au-Prince demonstrierten am selben Tag tausende von für die Rückkehr von Aristide. Am 7. März 2004 schossen unbekannte Täter auf friedliche Demonstranten und töteten mindestens sechs Menschen. Erstmals Beginn der Unruhen kam auch ein ausländischer Journalist ums Leben.
Von seinem Exilort in Bangui Zentralafrikanische Republik aus warf Aristide am 1. März 2004 den USA vor ihn gegen seinen Willen aus Land gebracht zu haben. Die US-Regierung dementierte man sei lediglich bei der Flucht ins behilflich gewesen hieß es weiter.
Am 9. März 2004 teilte ein Rechtsanwalt von Aristide dass man die USA und Frankreich wegen verklagen will. Der konkrete Vorwurf lautete die von US-Präsident George W. Bush habe Aristide aus Haiti entfernen wollen Frankreich habe im Verstoß gegen internationales Recht geholfen.
Unterstützung erhielt Aristide am 9. März 2004 jetzt auch von der Afrikanischen Union (AU) und der Gemeinschaft der Karibikstaaten. 53 Staaten umfassende AU erklärte an ihrem Addis Abeba die Entfernung Aristides aus seinem Amt verfassungswidrig. Dabei gehe es nicht um Personen um die Grundsätze der Demokratie . Außerdem forderte die aus 15 Staaten Karibische Gemeinschaft eine internationale Untersuchung der Entführungsvorwürfe. Anwalt hatte vorher erklärt dass man auch bei den Vereinten Nationen einlegen wolle wenn die Unterstützung einiger afrikanischer Staaten bekomme.
Weiterhin rief Aristide zum Widerstand gegen seiner Meinung nach inakzeptable Besatzung auf. So sagte er bei seinem öffentlichen Auftritt: Ich bin der demokratisch gewählte Präsident und es auch .
Die Ankündigung südafrikanischer Regierungsvertreter vom 5. März 2004 der Aufenthalt Aristides in der Zentralafrikanischen Republik sei nur vorrübergehender Natur bestätigte sich Tage später. Jamaika gewährte am 13. März 2004 dem Ex-Präsidenten ein vorübergehendes Aufenthaltsrecht. neue Regierung zeigte sich darüber besorgt könne eine solche Nähe Aristides zu Haiti weitere schüren. Als weitere Reaktion auf diesen Vorgang die neue Regierung am 15. März 2004 ihren Botschafter von der jamaikanischen Jamaika ab und fror die Beziehungen zu Staat ein. Jamaikas Premierminister Percival J. Patterson jedoch dass er Aristide ausschließlich aus "humanitären einreisen lasse bevor ein endgültiges Exilland außerhalb Region für ihn gefunden werde. Er müsse jeglicher politischer Betätigung enthalten.
Der 22. März 2004 brachte eine neue Wendung der Nigeria will dem gestürzten nun Asyl gewähren. sei dazu vorübergehend bereit teilte das Präsidentenamt der nigerianischen Hauptstadt Abuja am mit.
Am 1. April 2004 kündigte die haitianische Übergangsregierung an unabhängige Kommission zur Untersuchung von Korruptionsvorwürfen gegen gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide einrichten. Das Gremium alle Verstöße auflisten um dann formell seine zu beantragen.
Nachdem die Gemeinschaft der karibischen Staaten - Caribbean Community) Südafrika am 10. Mai 2004 offiziell darum gebeten hat den Staatschef einreisen zu lassen hat die südafrikanische am 13. Mai 2004 bekanntgegeben dass sie nach Rücksprache den Regierungen von Frankreich und den USA Aristid zeitweilig aufnehmen wird.
Die USA Frankreich und Chile entsandten am 29. Februar 2004 also noch am selben Tag dem Aristide das Land verlassen hat erste nach Haiti. Insgesamt befanden sich im März 2004 1.600 US-Soldaten 800 französische und 130 Soldaten im Land.
Brasilianische Regierungsvertreter teilten am 4. März 2004 mit dass sie sich wenn mit 1.100 Soldaten an einer UN-Truppe für beteiligen könnten. Brasilien ist damit das erste Land das solches Angebot unterbreitet. Und tatsächlich am 9. April 2004 teilte der brasilianische Verteidigungsminister José mit dass Brasilien im Juli 2004 die Führung der UN-Friedenstruppen in Haiti übernehmen wird. Das südamerikanische werde dazu 1.470 Soldaten von Heer Marine Luftwaffe in die Karibik-Republik schicken. Viegas legte auf die Klarstellung dass der militärische Einsatz der Brasilianer Haiti ganz anderer Natur sei als jener USA in Irak .
In Port-au-Prince traf am 17. März 2004 ein ersten 170 Mann starkes Kontingent der offiziellen internationalen Friedenstruppe ein welches Eingreiftruppen ablösen soll. An der auf 90 ausgelegten Mission beteiligen sich auch die USA und Chile die bereits Truppen außerhalb des entsandt hatten.
Französische Soldaten rückten am 19. März 2004 von der Hauptstadt Port-au-Prince aus den Norden des Landes aus der bisher den Rebellen gehalten wurde. Ein Konvoi von Mitgliedern der französischen Fremdenlegion erreichte die Stadt 250 Soldaten nahmen in der Hafenstadt Cap-Haitien Positionen ein. In beiden Städten haben sich Rebellen nur dann zur Niederlegung ihrer Waffen erklärt wenn die Anhänger Aristides gleichziehen. Rebellenführer Metayer sagte in Gonaives man werde den Franzosen alle Gewehre aushändigen mit denen man den letzten Wochen gekämpft habe.
Am 1. Mai 2004 erteilte der UN-Sicherheitsrat offiziell das für den Einsatz von 6700 Blauhelmen und Zivilpolizisten. Die UN-Soldaten werden die zur Zeit Haiti stationierte multinationale Truppe unter US-Führung im ablösen.
Die Bemühungen um die Bildung einer Regierung kamen am 5. März 2004 weiter voran. Es wurde eine gebildet die dem neuen am 8. März 2004 vereidigten Übergangspräsidenten Boniface Alexandre einen Premierminister vorschlagen soll. Am 9. März 2004 schlug die Kommission den Juristen Wirtschaftsexperten Gerard Latortue als neuen Ministerpräsident vor. Er nahm Berufung an und kehrte einen Tag später seinem Exil in Florida nach Haiti zurück. 12. März 2004 wurde er vereidigt und trat offiziell sein Amt an. Hauptaufgabe seiner Regierung es sein freie Wahlen zu organisieren.
Bei der Regierungsbildung solle nach Willen Latortue auch der gemeinsam mit ihm nach zurückgekehrte frühere General Hérard Abraham eine führende spielen sagte Latortue. Abraham hatte 1990 nach Sturz des Diktators Prosper Avril die Macht Zivilisten übergeben und den Weg für die freien Wahlen in der Geschichte des Landes
Latortue löst damit seinen Vorgänger Yvon ab der noch die alte Regierung unter gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide geführt hatte. Präsident Alexandre rief seine derweil zur Versöhnung auf. Bei seiner Amtseinführungszeremonie er sich ausdrücklich bei der internationalen Gemeinschaft deren Hilfe. Dieses Ziel verfolgt er der Minsterpräsident der sich am 12. März 2004 bereits mit Vertretern der Aristide-Partei traf um seinem Ziel der nationalen Versöhnung der Einbindung aller relevanten Kräfte des Landes
Am 17. März 2004 wurde das neue Kabinett vorgestellt diesem Zweck traf sich im Vorfeld der mit Vertretern aller Seiten zu einem Gespräch. ernannte 13 neue Minister jedoch kein Mitglied Lavalas-Partei des gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide wurde Latortues Vorgänger Yvon Neptune warnte deshalb vor weiteren Polarisierung in Haiti.
Am 6. April 2004 einigte sich die Übergangsregierung schließlich auf einen Fahrplan für Neuwahlen. Der neue soll sein Amt dann am 7. Februar 2005 antreten zuerst hatt man Ende die Wahlen geplant.
Nach der Nominierung des neuen Ministerpräsidenten Gerard Latortue durch den Rat der Weisen warf der ehemalige Oberst Himler Rebu Kommission vor man hätte einen taktischen Fehler sich nicht für Herard Abraham zu entscheiden. war der ehemaliger Oberbefehlshaber der haitianischen Armee. unmittelbare Priorität müsse sein bewaffnete Unruhen zu und dafür sei Abraham der bessere Mann. in den späten achtziger Jahren selber Putschführer für eine starke Persönlichkeit die nun das des Verteidigungs- und Innenministers besetzen müsse.
Nachdem Latortue dieser Forderung Folge leistete Herald Abraham in das Amt berief gab neue Innenminister am 18. März 2004 sogleich bekannt wieder eine Armee zu wollen. Aristide hatte diese Anfang 1995
Die Streitkräfte des Nachbarlandes Dominikanische Republik nach den Ereignissen eine Verstärkung ihres Einsatzes der Grenze an. Dies habe Staatspräsident Hipolito aufgrund von Berichten angeordnet wonach die haitianischen mehr als 3000 Gefangene befreit hätten. Am 12. März 2004 nahmen haitianische Rebellen 36 Geschäftsleute der Dominikanischen Republik als Geiseln um einen aus dem Gefängnis freizupressen. Die Entführer drohten die Verschleppten zu töten falls der Haitianer freikomme.
Im März 2004 wird mit Dominique Villepin erstmals seit dem Ende der französischen in dem Karibikstaat vor 200 Jahren ein Außenminister besuchen.
Venezuelas Präsident Hugo Chavez kündigte am 18. März 2004 jedoch an die neue Regierung nicht anzuerkennen und bot Aristide ebenfalls Asyl Auch Jamaikas Premier P. J. Patterson betrachtet der dort zu Gast ist weiter als legitimen Präsidenten .
Nach der Verurteilung des Sturzes von durch die Karibische Gemeinschaft CARICOM am 1. März 2004 setzte Latortue die Mitgliedschaft Haitis dem Staatenbündnis CARICOM aus. Der Vorsitzende der Patterson hatte zuvor Aristide in Jamaika Asyl angeboten. Nun erwägen die Mitgliedstaaten Bündnis aus Protest gegen den von USA unterstützten Regierungswechsel ihrerseits die Suspendierung der des Landes in der Organisation. Ein geplantes mit dem neuen Ministerpräsidenten Gerard Latortue am 24. März 2004 wurde abgesagt. Am 26. März 2004 beschloss der Karibikgipfel in St. einstimmig die neue Regierung nicht anzuerkennen.
Die Übergangsregierung wird definitiv von den unterstützt. Bei einem Besuch des US-Außenministers Collin Anfang April 2004 vereinbarte man ein mehrköpfiges Expertenteam nach entsenden das die Übergangsregierung beraten soll. Zudem Washington rund 50 Millionen Dollar für ein zur Verfügung.
Kurz nach dem Sturz von Aristide es zu vereinzelten Übergriffen auf US-Soldaten Dabei bis zum 10. März 2004 vier Haitianer getötet.
Das Pentagon erklärte am 11. März 2004 man werde die Mission zur Haitis ausweiten. Man plant ein rasches Handeln im Land stationierten Marineinfanteristen um die Gewalt der Bevölkerung zu stoppen. Diese ging auch Wochen nach der Flucht von Aristide weiter. Port-au-Prince kam es wieder zu Schießereien zwischen des Ex-Präsidenten und Sicherheitskräften. Zuvor wurde eine für Aristide mit Tränengas aufgelöst.
Menschenrechtsgruppen kritisierten Ende März 2004 die schlechte Sicherheitslage im Norden Haitis. Organisation Human Rights Watch erklärte Anhänger des Präsidenten Jean-Bertrand Aristide und Journalisten die auf Seite gestanden hätten würden unerlaubt von Kämpfern Die Leiterin der Organisation Joanne Mariner forderte Ausweitung des Einsatzes internationaler Truppen.
Schwere Vorwürfe artikulierte die Organisation auch die Rebellen. Sie werden verdächtigt nach ihrer der Stadt Cap Haitien im Februar Menschen hingerichtet zu haben. Die Menschen seien getötet mit Zementblöcken sowie Metall beschwert ins Wasser worden.
Nach einer ersten Kabinettssitzung der neuen am 24. März 2004 erwägt man nach dem Vorbild eine Wahrheitskommission einzurichten um Gewalttäter aus der Vergangenheit Rechenschaft zu ziehen. Am 6. April 2004 wurde der frühere haitianische Innenminister Privert verhaftet. Der Politiker wird für ein an Oppositionellen während der Unruhen im Februar verantwortlich gemacht.
In einem dringenden Spendenappell der Vereinten an die internationale Gemeinschaft Anfang März 2004 bat man um Spenden für die Millionen Haitianer. 35 Millionen Dollar seien für humanitäre Hilfe notwendig mit dem Geld könne Haiti sechs Monate mit Medikamenten und Nahrungsmitteln Das Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF teilte darüber hinaus mit dass rund 5 Millionen Kinder und Jugendliche dringend humanitäre brauchen. Viele seien seit langer Zeit unzureichend und besonders von Infektionskrankheiten bedroht.
Die Lage im Norden Haitis verschlechtert unterdessen nach Angaben von Hilfsorganisationen täglich. Viele dort hätten wegen der unsicheren Lage schon Wochen nicht mehr mit Lebensmitteln versorgt werden Babys sind nach Angaben von Ärzten die Opfer. Zehn sollen in Monat März 2004 bereits wegen Unernährung und Flüssigkeitsmangel gestorben