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Geschichte Kroatiens


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Kroatien war bis zum Zusammenbruch des osteuropäischen Kommunismus Teil von Jugoslawien . Die im Juni 1991 nach einer Volksabstimmung einseitig erklärte Unabhängigkeit wurde am 8. Oktober 1991 offiziell in Kraft gesetzt und im 1991 / Januar 1992 international anerkannt.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Die ersten namentlich bekannten Sielder im des heutigen Kroatien waren die Kelten udn die Illyrer . An der Adriaküste entstanden auch frühe einige griechische Kolonien. Das gesamte heute kroatische Territorium dann Teil des Römischen Reiches .

Im Laufe der Völkerwanderung zogen unter Goten Vandalen und Gepiden durch das Gebiet und siedelten sich hier auch an. Nach dem Untergang des Reiches fielen Istrien und Dalmatien an Byzanz .

Slawische Besiedelung

Manchen Historikern zufolge soll die älteste Erwähnung der Kroaten aus dem zweiten Jahrhundert Christus stammen: Auf zwei steintafeln die in Tanais einer griechischen Koloniestadt im Nordosten des Meeres (Südrussland) gefunden wurden ist von einem Horovathos die Rede. Tatsächlich konnte bisher jedoch weiterer Zusammenhang zwischen dem heutigen kroatischen Volk diesen Steintafeln nachgewiesen werden.

Dass diese und ähnluiche Spekulationen Verberitung haben beruht darauf dass die Etymologie des Kroate oder in der Selbstbezeichnung Hrvat bis heute nicht abschleießend geklärt ist. scheint jedoch keine slawische Wurzel zu haben. Forscher vermuten eine iranische Herkunft des Namen. Neben den Griechischen wurden in Persien schriftstücke gefunden welche von Volk namens "Harauvat-is" bzw. "Hu-urvatha" sprechen.

"Horovathos": die Älteste Erwähnung der Kroaten

Im 6. und 7. Jahrhundert nach siedelten sich slawische Stämme darunter die vermutlich aus dem Gebiet nördliche der Karpaten (heute Westukraine und Südostpolen) stammenden Kroaten den ehemals römischen Provinzen Dalmatien und Pannonien Dem legendenhaften Bericht Konstantin VII. Porphyrogennetos' zufolge die Kroaten im 7. Jahrhundert von dem Kaiser Herakleios aus ihrer Heimat an der als Schutz gegen die Awaren ins Land Während die Vorbevölkerung so sie nicht geflohen im Landesinneren schnell slawisiert wurde konnte sich auf den Inseln und in den Küstenstädten romanische Bevölkerung halten.

Aus dem 8. Jahrhundert stammen die ersten sicheren Nachrichten über kroatisches Fürstentum im Bereich des heutigen Norddalmatien.

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wurde nach dem Sieg Karl über die Awaren des Großen Teil des Frankenreiches Dalmatien des Byzantinischen Reiches. In dieser Zeit kam zu sporadischen arabischen Angriffen auf die Adriaküste.

843 n. Chr. wird im Vertrag Verdun Kroatien zwischen Italien und dem Frankenreich

924 trat der Kroatische König zum Christentum über. Damit wurden die Kroaten das slawische Volk mit römisch-katholischem Glauben. Die sprachverwandten die Teil des Bulgarischen Reiches waren nahmen darauf das orthodoxe Christentum an. Eine endgültige zwischen Ost- und Westkirche fand jedoch erst 11. Jahrhundert statt.

Neben der von Rom gesteuerten Slawenmission Aquileia und der Beinflussung durch die christlichen leisteten auch die Slawenapostel Kyrill und Method einen wichtigen Beitrag zur Christianisierung der Von ihnen stammt auch die Glagoliza eine spezielle slawische Schrift welche an nördlichen Adria regional bis ins 19. Jahrhundert

Die Quellenlage im frühen Mittelalter und unter der Awarenherrschaft ist äußerst dürftig sodass Angaben über diese Zeit auf Spekulationen und Jahrhunderte später verfassten byzantinischen Chroniken beruhen sodass äußerste Vorsicht geboten ist.

Kroatisches Königreich

Trpimir (845-864) war ein kroatischer Fürst. Sein Tomislav sollte zum ersten kroatischen König werden.

Im Jahr 924 krönte sich Tomislav 910-928) zum ersten König von Kroatien vermutlich selbst da keine für eine Verleihung durch den fränkischen oder Kaiser vorliegen. Jedoch wurde seine Königswürde zumindest Papst anerkannt. Während seiner Regierungszeit fielen die im pannonischen Becken ein wodurch es zu für die weitere Entwicklung der europäischen Geschichte bedeutenden Teilung der Slawen in Nord- und einerseits sowie Südslawen andererseits kam.

König Tomislav konnte sein Land - aus Zentralkroatien Slawonien und Teilen Dalmatiens sowie Bosniens - erfolgreich gegen die Ungarn verteidigen. Er aber noch weitgehendere Ziele. Er baute eine auf die laut Konstantin VII. 100.000 Mann 60.000 Reiter und 180 Kriegsschiffe umfasste. Die waren über die kroatische Bundesgenossenschaft froh da Alliierte gegen die Bulgaren brauchten. Die Bulgaren ihrerseits hatten die nicht in einem Staat geeinten Serben unterworfen zur ersten serbischen Massenflucht (wie später vor Türken) nach Kroatien führte. Durch das Bündnis Byzanz bekam Kroatien auch die Adriainseln und Städte Spalato/ Split Traù/ Trogir und Zara/ Zadar zugesprochen welche bis dahin formell unter Herrschaft gestanden hatten. Dieser Staat welcher später als "dreieiniges Königreich" bezeichnet werden sollte umfasste bis auf Istrien alle kroatischen Gebiete.

928 verschwand König Tomislav spurlos. Unter Nachfolgern wurde Kroatiens Machtstellung geschwächt. Durch innere begünstigt machten sich die durch die Völkerwanderungszeit romanisch gebliebenen Küstenstädte selbstständig und suchten Kontakt Venedig welches dadurch seine Oberhoheit in der erreichte. Einzig Ragusa ( Dubrovnik ) blieb unabhängig und konnte durch geschicktes mit den Großmächten Venedig Österreich und dem osmanischen Reich bis in die napoleonische Zeit als Stadtrepublik bestehenbleiben. Unter König Držislav (969 - 997) sprach Byzanz Kroatien einem neuerlichen Bündnis jedoch wieder die Hoheit Dalmatien wieder zu. Zu dieser Zeit erschien ersten Mal das noch heute gebräuchliche kroatische ein rot-weißes Schachbrettmuster die šahovnica . In der heutigen Version wird es einer Krone aus fünf regionalen Wappen geschmückt.

In der folgenden Zeit geriet Kroatien Venedig im Westen und Ungarn im Osten mehr in Bedrängnis. Die byzantinische Politik verlegte mehr auf die Beziehungen mit Venedin und durch Thronstreitigkeiten geschwächte Kroatien wurde sich selbst Der byzantinische Kaiser Basileos II. übertrug die Dalmatiens eines ehemaligen oströmischen Themas an Venedig. Im Mai 1000 besiegte eine venezianische Kriegsflotte Kroatien Zadar und Split wurden unter venezianische Verwaltung gestellt mit Dubrovnik ein Vertrag geschlossen. König Krešimir hob die ohnehin nur noch formell bestehende Venedigs auf erkannte den venezianischen Dogen Peter Orseolo als Fürst von Dalmatien und musste auch noch seinen Sohn als ausliefern.

Doch der Kampf um Dalmatien war nicht vorbei. Zvonimir I. (1075-1089) dem letzten kroatischer Abstammung gelang ein Vordringen an die und die Hauptstadt wurde nach Biograd na verlegt. Nach dem Zvonimir der mit einer Prinzessin verheiratet war kinderlos starb stellte Ungarn auf Kroatien. König Ladislaus I.und Koloman besiegten Bündnisse des heimischen Adels beschränkten sich dann in der "pacta conventa" statt auf Eingliederung eine Personalunion. Die Verwaltung übernahm ein einheimischer der Ban . Die ungarischen Könige nahmen den Titel von Ungarn Kroatien und Dalmatien" an wobei de facto Dalmatien venezianisch kontrolliert war.

(Quelle der Aussagen: Der Standard gründlich umformuliert)

Siehe auch: Liste der kroatischen Könige

Ungarische Herrschaft

Dieser Text behandelt den ungarisch-kroatischen Nationalitätenkonflikt im Staat bitte um andere Aspekte erweitern! Nachdem in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts das mittelalterliche kroatische Königreich seine Blütezeitzeit übernahm die ungarische Dynastie der Arpaden 1102 so genannte Pacta Conventa die kroatische Königskrone. Verbindung blieb mit Ausnahme der Türkenkriege im 17 und früheren 18. Jh. und einiger Unterbrechungen in verschiedener Form bis zum Jahre bestehen. In dieser Zeit war Kroatien aber wirklich ein gleichgestellter Verbündeter es war immer Ungarn abhängig oder wie das magyarische Verfassungsrecht nennt Kroatien gehörte zu den „partes adnexae“ ungarischen Krone. Kurz gesagt es war ein Ungarns. Anderseits war Kroatien mit Ausnahme einer Zeit nach dem 1699 mit den Türken Frieden von Karlowitz niemals eine ungarische Provinz. hatte immer einen autonomen Charakter obwohl die dieser Autonomie im Laufe von 700 Jahre niedriger wurde. Im Allgemeinen kann man sagen diese Autonomie bis zum Jahre 1848 auf Zivilverwaltung unter einem königlichen Banus stützte. Dieser kroatischer Nationalität und hatte ausgedehnte Machtbefugnisse. Seine wurde weitgehend durch den kroatischen Ständelandstag kontrolliert. die gesetzlichen Beschlüsse die dieser Landtag fasste mit denen der ungarischen Gesetzen übereinstimmen. Trotzdem zwei der wichtigsten Staatsakte in der kroatischen der Neuzeit - Wahl der Dynastie Habsburger und die Anerkennung der Pragmatischen Sanktion 1712 die freie Entscheidungen der kroatische Stände und klarer Ausdruck der autonomen Stellung Kroatiens als Individualität in seiner Beziehung zu Ungarn und Reich. Die kroatischen Länder standen stets im ungarischer österreichischer venezianischer und osmanischer Interessen. Deshalb der Rückgriff auf die Beschlüsse der kroatischen wie Pacta Conventa und andere historische Dokumente als Beweis einer ununterbrochenen jahrhundertlangen Autonomie - wesentlicher Bestandteil der kroatischen Nationsbildung. Noch in franzisko- josephinische Epoche erlebte die kroatische Historiographie Grundlegung als wissenschaftliche Disziplin. Die vielbändigen Quelleneditionen Gesamtdarstellung vollbrachten eine umfassende Aufarbeitung der nationalen und fanden zunehmend breite Resonanz in der Damit wurde ein Mobilisierungsmittel für die künftigen Auseinandersetzungen geliefert dessen unmittelbare Folge die Forderung politischen Aktion für ein freies politisches Leben Kroaten war. Durch die Französische Revolution verkehrte der Begriff Nation von einer Bezeichnung der Adelsschichten ins Gegenteil einer tendenziell unbegrenzten sozialen des Geltungsanspruches und bewirkte die Entdeckung des Bewusstseins auch bei den Kroaten. Den Namen für die südslawischen Gebiete holte Napoleon I den Jahren von 1805 bzw. 1809 bis aus der Vergessenheit zurück indem er seine Illyriennes“ errichtete. Nach seinem Dekret von 1811 zum ersten Mal slowenische und kroatische Gebiete: Kärnten Istrien Zivilkroatien Dalmatien Dubrovnik und Militärgrenze einer Verwaltung. Der Gouverneurmarschall Marmont der aus der illyrischen Hauptstadt das Land verwaltete setzte für die Einführung der Volkssprache die er nannte im öffentlichen Dienst und anderen Domänen Damit war der Stein für die Entwicklung „illyrischen“ Sprache und der illyrischen Bewegung gelegt. Hauptanliegen der napoleonischen Zeit jedoch war die dass unter dem französischen Regime zum ersten seit vielen Jahrhunderten die kroatischen zerstreuten Siedlungsgebiete gewesen waren. Nach der großen wenn auch vorübergehenden Veränderungen der napoleonischer Zeit waren die Beziehungen durch einen ständig wachsendem Konflikt gekennzeichnet sich vor allem in dem Kampf der und magyarischen mittelalterlichen Stände d.h. der kroatischen magyarischen Vertretern im ungarischen Reichstag äußerte. Die in diesem Zwist war scheinbar ob sich kroatischen Vertreter in den Sitzungen der magyarischen lateinischen Sprache bedienen sollen. Dieser ursprünglich eng Sprachstreit nahm aber in den ungarischen Reichstagen 1840 1843 1847 und 1848 viel größere an als die Magyaren gegen die heftige der kroatischen Abgeordneten ein Gesetz verabschiedeten wonach Einwanderung in die Länder der ungarischen Krone Kroatiens von der Kenntnis der ungarischen Sprache sein sollte. Ebenso sollte das Magyarische anstelle Lateinischen die offizielle Sprache im magyarisch-kroatischem Verkehr Die weitreichenden Folgen dieser magyarischen Gesetzgebung und heftige kroatische Widerstand dagegen machten den Sprachkonflikt Hauptfaktor wenn auch nicht zum letzten Grund kroatischen antimagyarischen Politik im Vormärz. Die Kroaten sich gegen durch nationalen Egoismus“ geprägte ungarische und gegen das chauvinistische Großmachstreben“ Ungarns vom 1848 leicht gewinnen da sie eben in Kampf einen Kampf gegen die Magyarisierungspolitik sahen. kämpfte geleitet von der Idee eines Kaiserreiches dem alle Völker gleichberechtigt leben sollten und am 19. April 1848 alle Beziehungen zu für beendet.

Die Venezianer in Dalmatien

Siehe auch : Dalmatien#Geschichte

Jugoslawien

Erstes Jugoslawien

Bereits 1917 vereinbarten das von aus Österreich-Ungarn emigrierten südlawischen Politikern gegründete Südslawische Komitee und die Exilregierung des Königreiches Serbien in der Erklärung von Korfu die eines gemeinsamen Staates der Serben Kroaten und

Nach der Niederlage der Mittelmächte erklärte neugebildete Nationalrat der Slowenen Kroaten und Serben Österreich-Ungarns dem auch der letzte kroatische Sabor seine Befugnisse übertragen hatte am 29. 1918 in Zagreb die Loslösung der südslawischen Länder der Diese bildeten zunächst vorübergehend den Staat der Slowenen Kroaten und Serben . Dem Nationalrat gelang es jedoch nicht Autorität durchzusetzen vielmehr herrschte auf großen Teilen theoretischen Territoriums praktisch Anarchie. Im Vorgriff auf Italien in Geheimverträgen von den Alliierten zugesagte Dalmatiens begannen zudem italienische Truppen mit der von Gebieten längs der Ostküste der Adria . Angesichst dessen beschloss der Nationalrat Ende 1918 die sofortige Vereinigung mit dem Königreich Serbien .

Aleksandar I. Karađorđević Thronfolger und Prinzregent Serbien proklamierte daraufhin am 1. Dezember 1918 Königreich der Serben Kroaten und Slowenen ( Kraljevina Srba Hrvata i Slovenaca abgekürzt auch SHS-Staat ).

In den Friedenverhandlungen gelang es dem Außenminister des neuen Staates dem aus Dalmatien vormaligen Vorsitzenden des Südslawischen Komitees Ante Trumbić einen Anschluss Dalmatiens an Italien zu verhindern. Lediglich die Stadt Zadar und das ehemaligen österreichischen Küstenland (das Istrien umfasste) kamen zu Italien. Rijeka wurde zunächst zur Freistadt erklärt dann von irregulären italienischen Truppen besetzt. Der Streit die Zugehörigkeit der Stadt wurde erst 1924 durch einen Vertrag beigelegt der Rijeka Italien beließ die unmittelbar östlich angrenzende Stadt hingegen dem SHS-Königreich zusprach.

In den Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung Königreiches der Serben Kroaten und Slowenen bei denen erstmals in Kroatien das Wahlrecht für Männer galt gewann in Kroatien-Slawonien 1904 gegründete Kroatische Bauernpartei unter Stjepan Radić vor dem Krieg nur eine geringe Rolle hatte die absolute Mehrheit der Stimmen. In hingegen behielten zunächst bürgerliche Gruppierungen aus dem des vormaligen Südslawischen Komitees die Mehrheit.

Die Kroatische Bauernpartei lehnte die Gründung Königreich der Serben Kroaten und Slowenen in der From wie sie stattgefunden ab. Unter Berufung auf das vom amerikaniechen Woodrow Wilson proklamierte "Selbstbestimmunsgrecht der Völker" verlangte sie die Anerkennung eines separaten für Kroatien und ebenso die anderen südslawischen Zudem lehnte sie die monarchische Staatsform ab und verlangte für Kroatien Gründung einer Republik .

Da im Prozedere der Verfassungsgebenden Versammlung Vetorecht der einzelnen Völker nicht anerkannt wurde zudem die monarchische Staatsform nicht in Frage werden durfte boykottierten die Abgeordneten der Kroatischen diese und erarbeiteten stattdessen eine Verfassung für Bauernrepublik Kroatien die Teil einer zukünftigen Konföderation südslawischer werden sollte. Diese blieb jedoch augfrund der Machtverhältnisse bloßes Papier.

Die durch den Boykott der Kroatischen und das Fehlen der Abgeordneten der Kommunistischen Partei Jugoslawiens die kurz nach den Wahlen als "staatsfeindlich" verboten worden war zahlenmäßig geschrumpfte Verfassungsgebenden verabschiedete 1921 mit knapper Mehrheit eine Verfassung eine zentralistische Staatsorganisation und die Auflösung der Provinzen vorsah was denen Serben als zahlenmäßig größtem Volk de facto Vorherrschaft sicherte.

Die Kroatische Bauernpartei verzeichnetet in der weiteren Zulauf und wurde auch in Dalmatien und unter den Kroaten Bosnien-Herzegowinas zur Partei. Nachdem sie mit reiner Boykottpolitik keinen gehabt hatte gab sie den Boykott des und die Ablehnung der Monarchie auf und sich zeitweise auch an der Zentralregierung. Zu dauerhaften Übereinkunft der unterschiedlichen politischen Kräfte über künftige Staatsordnung des süslawischen Königreiches kam es nicht.

Am 20. Juni 1928 erschoss ein Abgeordneter in der laufenden Parlamentssitzung vier Abgeordnete kroatischen Bauernpartei darunter deren Führer Stjepan Radić.

Banovina Kroatien

Zweiter Weltkrieg

Nach dem Überfall Deutschlands auf Jugoslawien am 6. April 1941 wurde am 10. April 1941 der Unabhängige Staat Kroatien proklamiert. Dies geschah durch die faschistische Ustaša -Bewegung unter Führung von Ante Pavelić . Dieser formal unabhängige Staat wurde aber politisch als auch militärisch von Deutschland gestützt bei den ab 1942/43 aufkommenden Kämpfen gegen Jugoslawischen Partisanen unter Führung des Kroaten Josip Broz Tito und gegen die Serbisch-Nationalistischen Tschetniks . Das am 29. November 1943 im bosnischen Jajce als provisorische Regierung Nationalkomitee des Antifaschistischen Rates des Volksbefreiung Jugoslawiens (AVNOJ) erhob folglich auch den Anspruch für vom Faschismus befreite Kroatien zu sprechen. Die schafften es durch breite Unterstützung in der aber auch durch geschicktes Taktieren mit den Alliierten große Teile Kroatiens und Bosnien-Herzegowinas ohne ausländische Unterstützung in ihre Hand zu bringen. allem in der Krajina aber auch in waren schon 1943 große Gebiete unter ihrer Kontrolle.

Näheres unter Ustascha Jugoslawische Partisanen

Zweites Jugoslawien

Kroatien wurde nach Kriegsende entsprechend den der zweiten AVNOJ-Konferenz eine von sechs Teilrepubliken neugegründeten Sozialistischen Föderalen Republik Jugoslawien. Ebenso wie den anderen Republiken wurde in Kroatien der Sozialismus eingeführt. Politische Gegner und besonders ehemalige der Ustascha wurden in den ersten Jahren verfolgt. Die ehemals große deutsche Minderheit im des Landes d. h. in Slawonien der und Syrmien wurde unter dem Vorwurf der Kollaboration mit den faschistischen Besatzernfast vollständig enteignet ausgesiedelt. Ebenso wurde dei Mehrzahl der Italiener in Istrien und in Küstenstädten wie Rijeka Zadar und Split ausgesiedelt.

Nach dem Bruch zwischen Stalin und Tito und besonders nach den der 1960er Jahre nahm die Entwicklung der politischen in Jugoslawien ihren eigenen Lauf. Besonders hervorzuheben eine zunehmende Öffnung zum Westen hin die privater Familienbetriebe und landwirtschaftlicher Güter bis zu Höchstgröße von 20 Hektar und eine relative des Staates in private Angelegenheiten. Öffentlich auftretende Gegner mussten aber weiterhin mit Repressionen bis zu lebenslänglicher Haft auf der Gefängnisinsel Goli otok rechnen.

Durch die Weitgehende Öffnung des Landes zum Westen hin konnte sich der Tourismus der Adriaküste entfalten. Bis zum zum Zusammenbruch war der Tourismus eine der wichtigsten Devisenquellen. andere wichtige Geldquelle waren Sendungen von Gastarbeitern (kroat. gastarbajteri ). Vor allem im Großraum Zagreb und Slawonien konnte sich auch die Industrie entfalten Dalmatien in dieser Hinsicht rückständig blieb.

Kroatien war v. a. durch den insgesamt eine der wohlhabendsten Republiken im damaligen auch wenn etwa die Lika und Teile der Krajina stark zurückblieben durch massive Landflucht gekennzeichnet waren. Die Tatsache dass Kroatien Regionen finanziell unterstützen musste führte zu Spannungen der Zentralregierung.

Siehe auch: Geschichte Jugoslawiens Titoismus

Der Kroatische Frühling 1971

Als kroatischer Frühling wird eine Reformbewegung bezeichnet zuerst unter die aber bald auch die Zagreber Parteispitze Die Vertreter machten durch eine Reihe ökonomischer aber auch nationalistischer Forderungen auf sich aufmerksam: von Zahlungen an ärmere Republiken stärkere Autonomie Republiken Autobahn Zagreb-Split ...

Der Kroatische Frühling 1971 entflammte ursprünglich Sprachenstreit: die kroatischen Intelektuellen kämpften um die der kroatischen Sprache. Denn schon damals übervog Alltag der Gebrauch der serbischen Variante. Begonnen alles mit einer Deklaration über die Bezeichnung Stellung der kroatischen Literatursprache vom 17. März Diese Deklaration unterzeichneten die wichtigsten Schriftsteller und Kroatiens darunter Miroslav Krleža ...usw. Natürlch war der Tenor nicht nur der Sprache gesetzt nach und nach kamen nationale Bestrebungen zum Ausdruck. Am Ende wurde der Intellektuellen auch Studenten und die Spitze Bundes der Kommunisten Kroatiens in der Strömung 29. November 1971 wurde die gesamte Führung Bundes gesäubert.Bis Mitte 1972 wurden 550 Personen insg. 2000 Menschen verurteilt. Es folgt die des kroatischen Schweigens (hrvatska šutnja).

Siehe auch: Vom "kroatischen Frühling" zur Selbstständigkeit

Die Krise der 1980er

In der tiefen Krise in welcher Jugoslawien in den späten 1980er Jahren befand wuchs ein immer stärkerer zwischen zentralistischen und großserbischen Tendenzen einerseits und wiedererwachenden kroatischen Nationalismus andererseits. Nach dem Tod Titos 1980 war ein wichtiger Stabilisierungsfaktor weggefallen. In Situation suchten Kroatien und Slowenien größere Autonomie später auch Unabhängigkeit. Dabei spielte neben nationalen Frage vor allem die Wirtschaft eine Rolle: Die durch die günstige Lage zum hin und durch den Tourismus an der Küste verhältnismäßig wohlhabenden Republiken nicht mehr ärmere und weniger entwickelte Regionen

In der zunehmend vergifteten Atmosphäre waren und gegenseitige Verleumdungen an der Tagesordnung.

Der kroatische Unabhängigkeitskrieg (1990 - 1995)

Während die Kriegshandlungen in Slowenien binnen kurzer Zeit zugunsten Sloweniens eingestellt entbrannte in Kroatien und auch Bosnien-Herzegowina ein Jahre dauernder Bürgerkrieg .

Als nach den ersten freien Wahlen 1990 die HDZ unter Franjo Tuđman in Kroatien mit Abstand gewann und Trend zur Unabhängigkeit aber auch steigender Nationalismus wurden war es leicht den Krajina -Serben einzureden sie seien in einem solchen in ihrer Existenz gefährdet. Dabei spielten vor die von der Belgrader Regierung kontrollierten serbischen eine große Rolle.

Belgrad versorgte sie mit Waffen damit sich gegen die Kroaten „verteidigen“ konnten von man sie glauben machte sie wollten das wiederauferstehen lassen. Straßensperren wurden errichtet um Nicht-Serben abzuhalten in das als serbisch proklamierte Gebiet der Krajina zu gelangen. die kroatische Regierung Polizisten sandte kam es ersten Kämpfen. Der Krieg in Kroatien war

Bald griff die (sogenannte) Jugoslawische Volksarmee nach der de-facto Auflösung des Bundesparlaments keiner Kontrolle mehr unterstand auf Seiten der Aufständischen in den Konflikt ein während aus der die kroatische Armee improvisiert wurde.

Der HDZ-Regierung gelang es mit Hilfe Kriegsgesetzen bei Wahrung einer äußerlichen Demokratie autoritäre gegen Minderheiten und Regimekritiker durchzuführen. Die katholische Kirche bekam großen Einfluss auf das politische

Republik Serbische Krajina

Im Dezember 1991 errichteten die Serben der Krajina die sogenannte Republik Serbische Krajina etwa 30% der Staatsfläche Kroatiens umfasste. Sie den Anschluss an die "Republika Srpska" in und an Rest-Jugoslawien.

Während die westlichen Regionen tatsächlich mit Mehrheit serbisch bevölkert waren hatten Westslawonien um und Pakrac sowie Ostslawonien sehr gemischte Bevölkerungen. kam es zu Massenvertreibungen. Allerdings kam es im kroatischen Kernland vor allem in Slawonien Dalmatien zur Inhaftierung und Ausweisung von Tausenden Zivilisten.

Zu schwereren Kämpfen kam es im 1991 in Vukovar im Osten Slawoniens. Dabei kam es den ersten großen Massakern an Zivilisten im des Balkankriegs. Näheres unter Vukovar .

Im Mai 1992 wird Kroatien Vollmitglied der Vereinten Nationen .

1993 waren Teile der kroatischen Armee im in Bosnien-Herzegowina involviert.

Rückeroberung Westslawoniens und der Krajina

1995 eroberten die kroatische Armee und der Polizei in zwei Militäraktionen ( Blijesak / Aktion Blitz in Westslawonien und Oluja / Aktion Sturm in der Krajina im engeren Sinne) sogenannte Republik Serbische Krajina (mit Ausnahme ihres Gebietes in Ostslawonien) den Serben zurück. In einer dritten Militäraktion die Kroatische Armee zusammen mit bosniakischen Kräften Armee der Republika Srpska in Westbosnien weit Die Angriff verliefen sehr schnell und erfolgreich. die USA die Kroaten bei ihrer letzten nicht gestoppt hätten diese möglicherweise den Westteil heutigen Republika Srpska in zwei bis drei erobert. Es ist bekannt dass die Aktionen langer Hand und mit amerikanischer Unterstützung geplant

Nach diesen Militäraktionen wurde der Krieg Bosnien-Herzegowina durch das Abkommen von Dayton beendet. serbisch kontrollierten Gebiete an der Grenze zur Vojvodina Ostslawonien um Vukovar und die Baranja kamen unter eine UN-Verwaltung (UNTAES - United Nations Transitional Administration of Eastern Slavonia and Western Syrmia ) und wurden erst 1998 auf friedliche in Kroatien wiedereingegliedert. In diesen Gebieten kam nach 1995 zu keinen ethnischen Säuberungen mehr dass hier anders als in der Krajina heute eine bedeutende serbische Minderheit lebt.

Während und nach diesen Aktionen flohen weitaus meisten der in der Krajina ansässigen großteils in die Republika Srpska in Bosnien-Herzegowina und nach Serbien und Montenegro aber auch in die UNTAES-Zone. Dabei bis heute umstritten ob es sich um Vertreibungen von Seiten der kroatischen Streitkräfte gehandelt Die politische Führung der Krajina-Serben hatte angesichts sich abzeichnenden Niederlage die Evakuierung angeordnet. Danach jedoch etwa 80 - 90 % der serbischen Häuser vernichtet oder es wurden dort Flüchtlinge aus Bosnien angesiedelt was die Rückkehr serbischen Bevölkerung bis heute sehr schwierig macht. auch hier ist umstritten welche Rolle die hatten und inwiefern es sich um Zerstörungen rückkehrenden kroatischen Zivilisten handelt.

Von den ursprünglich mehr als 220.000 Serben sind mindestens ca. 140.000 bis heute zurückgekehrt. Dazu tragen auch weiterhin hohe ethnische in diesen Regionen bei. In der Krajina es heute keine größeren geschlossenen serbischen Siedlungsgebiete

Wegen Verbrechen an der Menschlichkeit die im Zuge von Oluja und Blijesak angeordnet zumindest bewusst zugelassen haben sollen sind mehrere kroatische Offiziere vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt so unter anderem der seit flüchtige General Ante Gotovina damals Kommandant der Zadar stationierten Einsatztruppe West.

Kroatien hat mit der Vertreibung der die gleichen Probleme wie Serbien und Montenegro mit den ethnischen Säuberungen in Kosovo oder Bosnien : Man ist anscheinend nicht bereit die Verantwortung abzuarbeiten.

1996 - heute

Am 6. November 1996 wurde Kroatien in den Europarat aufgenommen.

Von 1995 bis Anfang 1998 bereitete UNTAES die endgültige Eingliederung der Gebiete um und in der Baranja vor.

Nach dem Tod Tuđmans am 11. 1999 und den Parlamentswahlen am 3. Januar 2000 kam es zum ersten Regierungswechsel in Jahren. Eine breite Koalition aus sechs bisherigen Oppositionsparteien unter Führung der SDP übernahm die Regierung. Präsident wurde nun Mesić und Premier Ivica Račan.

Die anfängliche Euphorie bei vielen Gegnern HDZ legte sich schnell als offensichtlich wurde die erhofften Veränderungen nicht über Nacht stattfinden 2001 kam es zu ersten internen Konflikten die Zusammenarbeit mit dem internationalen Gerichtshof in Den Haag und die HSLS unter Dražen Budiša die Regierung. Der Koalitionsregierung wird oft vorgeworfen sie sei zu mit der Aufarbeitung von 10 Jahren HDZ-Regierung und habe vor wichtigen Reformen zurückgeschreckt.

Am 21 Februar 2003 stellte Kroatien Beitrittsantrag zur Europäischen Union . Die Chancen für eine Aufnahme in EU in der zweiten Erweiterungsrunde (neben Bulgarien und Rumänien ) werden als gut eingeschätzt. Größte Stolpersteine dabei nicht sosehr die Wirtschaft wie gesellschaftliche - unter anderem die Aufarbeitung des Krieges. die Niederlande und Großbritannien haben angekündigt vor der Verhaftung Ante auf keinen Fall grünes Licht geben zu Bei einem Beitritt wäre Kroatien der zweite des ehemaligen Jugoslawien welcher Mitglied der Union

Bei den Wahlen im November 2003 die HDZ wieder stimmenstärkste Partei und bildet eine Minderheitsregierung mit Unterstützung durch die Pensionistenpartei und weiterer Kleinparteien sowie die meisten Vertreter ethnischen Minderheiten.

Siehe auch: Liste der Kroatischen Könige Liste der Bane von Kroatien Liste der Präsidenten und Ministerpräsidenten von Kroatien Geschichte Jugoslawiens Balkankonflikt

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