Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Geschichte des Landes Sachsen bzw. jener Territorien an der mittleren die als seine mittelalterlichen Vorgänger gelten können. sind jene Gebiete die im Laufe der in den Besitz der Wettiner gelangt sind und von den Herzögen Kurfürsten von Sachsen regiert worden sind. Die des frühmittelalterlichen Stammesherzogtums Sachsen (siehe dazu Herzogtum Sachsen ) ist in diesem Sinn nicht Teil Geschichte des heutigen Sachsen. Ebenso bleibt die der ernestinischen Herzogtümer nach 1547 ausgespart sie ist Teil thüringischen Landesgeschichte .
Nach dem Aussterben der Askanier 1423 die Wettiner zur Mark Meißen und ihren thüringischen Besitzungen das Herzogtum hinzugewinnen. Mit diesem Territorium an der mittleren war gemäß der Goldenen Bulle von 1356 die Kurwürde verbunden. Die meißnischen Wettiner waren Kurfürsten von Sachsen und gehörten damit zu bedeutendsten Fürsten im Reich. Schnell breitete sich Name iheres wichtigsten Territoriums Sachsen auf alle ihnen beherrschten Länder aus. In ihrer Titulatur die Wettiner aber zumeist ihre ganzen Besitzungen sie waren Kurfürsten und Herzöge von Sachsen von Meißen Landgrafen von Thüringen usw. Auch es noch sehr lange bis die verschiedenen zu einem einheitlichen Staatswesen zusammengewachsen waren was bis ins 17. Jahrhundert immer wieder vorgenommene nicht eben erleichtert wurde.
Die wettinischen Lande gehörten nicht nur ihrer Größe sondern auch wegen ihrer Wirtschaftskraft den bedeutendsten Territorien des Reiches. Die Meißener und Kurfürsten konnten bedeutende Einnahmen aus dem im Erzgebirge ziehen sie geboten mit Leipzig eines der wichtigsten Handelszentren im Reich und im 14. Jahrhundert hatten sie mit der genannten Amtsverfassung eine fast flächendeckende Verwaltung geschaffen dem Hof aus den einzelnen Ämtern stabile zuführte. Durch Bergbau und Handel war im des 15. Jahrhunderts viel Geld im Umlauf auch die anderen Wirtschaftszweige nachhaltig belebt wurden. von den Kurfürsten geprägte Meißener Groschen war über die Grenzen der wettinischen Lande hinaus anerkannte Währung .
Am 26. August 1485 vereinbarten die Brüder Ernst und Albrecht der Beherzte in Leipzig die Trennung ihres Besitzes sie bisher gemeinsam regiert hatten. Damit entstanden beiden wettinischen Linien der Ernestiner und der Der ältere Bruder Ernst erhielt das Herzogtum um Wittenberg herum mit dem die Kurwürde war dazu auch die thüringischen Gebiete und in der Mark Meißen. Albert regierte als von Sachsen den größeren Teil der meißnischen mit den Städten Leipzig und Dresden (siehe dazu auch Leipziger Teilung ).
1806 beteiligte sich Sachsen an der Seite am Krieg gegen das napoleonische Frankreich. In Doppelschlacht von Jena und Auerstedt im Oktober 1806 kämpften auch 22.000 sächsische Soldaten. Sie für Preußen und seine Verbündeten mit einer Niederlage. Sachsen kam kurzzeitig unter französische Besatzung es mussten 40 Millionen Franc Kriegskontributionen bezahlt Hilfslieferungen zur Versorgung der französischen Armee geleistet Mit dem Friedensschluss von Posen wurde der zwischen Sachsen und Frankreich beendet. Sachsen wurde des Rheinbunds und Friedrich August I. wurde Napoleon im Dezember 1806 zum König erhoben. Auf Veranlassung des Kaisers hatte der neue sächsische König seinen Glaubensfreiheit gewähren müssen. Von da an waren Katholiken gleichberechtigte Staatsbürger. Die napoleonische Kontinentalsperre hatte starke Auswirkungen auf die sächsische Sie verhinderte einerseits den Handel mit Großbritanien andererseits aber günstige Bedingungen für den Absatz sächsischen Gewerbes auf dem Kontinent weil die der Briten ausgeschaltet war. Insbesondere die gewerbliche im Erzgebirge und in der Oberlausitz nahm dadurch zu.
1812 mussten sächsische Truppen am Russlandfeldzug teilnehmen. Von den 21.000 sächsischen Soldaten kehrten knapp 1.000 in die Heimat zurück. 1813 wurde Sachsen zum Hauptkriegsschauplatz der antinapoleonischen Dementsprechend hatte auch die sächsische Zivilbevölkerung in umkämpften Gebieten viel zu leiden. Besonders betroffen durch die Gefechte die westliche Oberlausitz ( Bischofswerda wurde in Brand geschossen und verwüstet) die Dörfer in der Umgebung von Leipzig während der Völkerschlacht verwüstet wurden. Im Gegensatz zu den anderen Rheinbundstaaten hatte sich Sachsen im Herbst nicht rechtzeitig auf die Seite der Sieger und die Preußen wollten das Land daher Staatswesen einverleiben. Die völlige Beseitigung des sächsischen wurde auf dem Wiener Kongress jedoch durch den österreichischen Staatskanzler Metternich Preußen konnte nur drei Fünftel des sächsischen an sich reißen. Sachsen verlor unter anderem Kurkreis mit Wittenberg und Torgau die Niederlausitz Hälfte der Oberlausitz und alle Gebiete in Hatte Kursachsen um 1800 etwa 2 Millionen gehabt so lebten 1815 im verbliebenen Rumpfstaat mehr 1 2 Millionen Menschen.
Nach dem Wiener Frieden folgte auch Sachsen eine Zeit der politischen Restauration. Kabinettsminister Graf von Einsiedel versuchte jegliche Reformen zu Die bürgerlichen Eliten drängten jedoch auf Beteiligung der politischen Macht. Die Julirevolution von 1830 in Frankreich löste auch in Deutschland und Aufstände aus die in den verschiedenen infolge der lokalen Besonderheiten einen unterschiedlichen Verlauf und sehr unterschiedliche Ergebnisse zeitigten. In Sachsen der Aufstand 1831 zwar militärisch bekämpft die machte aber auch politische Zugeständnisse mit denen die Forderungen des liberalen Bürgertums teilweise aufgegriffen Es kam zu gemäßigten Reformen; am wichtigsten dabei der Erlass der ersten Verfassung im 11831. Das Königreich Sachsen war nun konstitutionelle Monarchie geworden bürgerliche Freiheiten waren erstmals verfassungsmäßig und es sollten Wahlen zum Landtag stattfinden. der Allgemeinen Städteordnung von 1832 erhielten die Städte eine weitgehende Selbstverwaltung mit dem Gesetz über Ablösungen und Gemeinheitsteilungen die Befreiung der Bauern von den Feudallasten Auch Justiz und Verwaltung wurden in den Jahren grundlegend neu gestaltet.
Nach 1815 erlebte Sachsen einen enormen Aufschwung. Das Land war die erste wirkliche Deutschlands. Die Bevölkerung der Städte nahm wegen Bedarfs an Arbeitskräften rasch zu. Es kam Entstehung eines Industrieproletariats dessen Lebensverhältnisse sehr schlecht Die Kommunen konnten die sozialen Probleme kaum bzw. hatten die bürgerlichen Führungsschichten wenig Interesse
Im Frühjahr 1848 war Leipzig eines Zentren der Revolution in den deutschen Staaten. 13. März musste der König eine bürgerliche einsetzen. Allerdings zeigte es sich bald dass Vertreter des Großbürgertums ihre eigenen familiären Verbindungen Adel und Gruppeninteressen sicherten und Aktivitäten der bremsten. Angesichts von 60nbsp;000 Arbeitslosen in Sachsen Frühjahr 1848 und dem Unmut der ländlichen Bevölkerung am 5. April das Waldenburger Schloss in Flammen aufgehen war das kein leichtes Unterfangen. Am 1. löste der König das Parlament auf was Auslöser des Maiaufstandes war. Zwei Tage später eine Demonstration der Bürgerwehr verboten und offiziell dem Einmarsch preußischen Militärs gedroht was den Zündfunken für den bewaffneten Widerstand lieferte. In Folge kam es in Dresden zu Kämpfen der König flüchtet auf die Festung Königstein. 6. Mai trafen jedoch wie angedroht preußische ein. Das Resultat nach vier Tagen Kämpfen 30 gefallene Soldaten und ca. 200 tote sowie zahlreiche politische Gefangene. Die Revolution wurde ohne dass größere politische Zugeständnisse gemacht worden
Am 14. Juni 1866 stellte sich Sachsen im österreichisch-preußischen Konflikt die Seite Wiens. Sachsen wurde schnell von Truppen besetzt und seine Armee musste bei Königgrätz die Niederlage der Österreicher teilen. Im von Berlin musste die sächsische Regierung schließlich politischen Veränderungen anerkennen und das Land wurde im Norddeutschen Bund unter preußischer Führung. Sachsens staatliche Souveränität seitdem stark eingeschränkt. Sachsen nahm 1870 am Krieg teil und 1871 wurde das Land neu begründeten Deutschen Reiches dessen Geschichte es teilte. Sachsen profitierte nach 1871 besonders von allgemeinen Aufschwung in Deutschland. Es war das mit der höchsten Industriedichte und dem höchsten (pro Kopf) unter allen deutschen Bundesstaaten. Nach kam es auch zu einem Modernisierungsschub auf Gebiet der Verwaltung während das politische System blieb. Das geltende Wahlrecht sicherte einer kleinen der besitzenden Schichten die Macht. Gleichzeitig war im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts ein der deutschen Arbeiterbewegung unter Führung August Bebels und Wilhelm Liebknechts . Bei den Reichtagswahlen von 1874 wurden die Sozialdemokraten in Sachsen die Partei weshalb man auch vom "roten Königreich"
Als gegen die Wahlerfolge der Sozialdemokraten Maßnahme führte die sächsische Regierung das Dreiklassenwahlrecht ein bei dem alle Nichtsteuerzahler vom ausgeschlossen waren. Dies bedeutete für die sozialdemokratische im sächsischen Landtag das vorläufige Ende da Gesetz fast 80 Prozent der sozialistischen Wählerschaft den Wahlen ausschloss.
Am 8. November 1918 übernahmen in Sachsen Arbeiter- und Soldatenräte Macht der SPD-Politiker Fleißner rief am 10. November 1918 die Republik aus und zwei Tage dankte der sächsische König Friedrich August III. Schloss Gutenborn bei Ruhland ab.
Am 28. November 1918 wurde das allgemeine gleiche unmittelbare und Verhältniswahlrecht für Männer und Frauen über 21 eingeführt nach dem das erste demokratische Parlament im Februar 1919 gewählt wurde. Am 25. Februar 1919 trat die neue Verfassung in Kraft.
Am 23. Juli 1952 wurde Sachen durch das Gesetz über „Verwaltungsreform und die Auflösung der Länder der in die Bezirke Dresden Leipzig Chemnitz (später geteilt. Ein kleiner Teil wurde dem Bezirk zugeschlagen.