Das MfS entführt am 16. Juni den ehemaligen SED -Funktionär und nach seiner Flucht nach West-Berlin als Redakteur der westdeutschen Gewerkschaftszeitung "Metall" Heinz Brandt aus West-Berlin .
Walter Ulbricht erklärt am 15. Juni auf einer Pressekonferenz: "Niemand hat die eine Mauer zu errichten!". Im Juli 1961 die Zahl der Flüchtlinge aus der DDR Ost-Berlin mit 30.415 Menschen den höchste Stand Juni 1953 erreicht.
Am 13. August wird auf Weisung von Walter Ulbricht unter Zustimmung der Sowjetunion und unter der Koordination von Erich Honecker die DDR-Grenze zu West-Berlin geschlossen und die so genannte Berliner errichtet. Ihre Errichtung wird die DDR noch 28 Jahre am Leben halten. Ihre Öffnung Jahre 1989 läutet den Untergang der DDR ein.
Am 22. August wird die "Anwendung der Waffe" gegen befohlen.
Am 24. August wird der 24-jährige Günter Litfin in Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße von Transportpolizisten bei Fluchtversuch erschossen. Er ist damit der erste 270 Menschen die nach offizieller Zählung der Staatsanwaltschaft an der Innerdeutschen Grenze und der Mauer starben.
Die Deutsche Grenzpolizei (DGP) wird am 15. September in Grenztruppen der DDR umbenannt und Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt.
Heinz Brandt wird am 10. Mai zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Am 23. Mai beschießen West-Berliner Polizisten ostdeutsche Grenzsoldaten um einen bei der Spree von Schüssen der Grenzer schwer Flüchtling zu bergen einen 15-jährigen Jungen. Der der DDR-Grenztruppen Peter Göring wird dabei getötet.
Der 18-jährige Ost-Berliner Peter Fechter wird am 17. August bei einem Fluchtversuch an der Berliner angeschossen und verblutet im Todesstreifen. Rund 50 lassen die DDR-Grenzposten den schwer verletzten schreienden liegen. Im Westen kommt es zu Protestdemonstrationen. der Mauer schießt Westberliner Polizei mit Tränengas Richtung Osten nachdem DDR-Grenzpolizisten eine Protest-Kundgebung auf Seite mit Tränengas beschossen hatten.
Die Wirtschaftskonferenz des ZK der SED ( 24. / 25. Juni ) beschließt mit dem "Neuen ökonomischen System Planung und Leitung der Volkswirtschaft" (NÖSPL) eine
Am 22. Oktober schließen die Mitgliedsstaaten des "Rates für Wirtschaftshilfe" ( RGW ) ein Abkommen über die Einführung des als Verrechnungseinheit und die Gründung der Internationalen für Wirtschaftliche Zusammenarbeit in Moskau.
Der Chemie-Professor an der Ost-Berliner Humboldt-Universität Robert Havemann wird am 13. März wegen regimekritischer Äußerungen amtsenthoben. Der Kommunist Widerstandskämpfer gegen die Nazis hatte die dogmatische von Ideologie und Politik in der DDR
Auf der zweiten Bitterfelder Konferenz für Nationalkultur in der DDR ( 24. April - 25. Mai ) rückt die DDR-Führung vom Programm der Bitterfelder Konferenz von 1959 dem so genannte "Bitterfelder Weg" ab.
Die Sowjetunion garantiert am 12. Juni in einem Freundschafts- und Beistandsabkommen die der Staatsgrenzen der DDR.
Die Volkskammer bestätigt am 1. September die Straffreiheit für "Republikflüchtlinge" die vor 13. August 1961 (dem Tag des Baus der Berliner die DDR verlassen haben.
Am 7. September wird der Wehrdienst als Bausoldat ohne in der Nationalen Volksarmee ( NVA ) eingeführt.
Erich Apel Kandidat des Politbüros und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission beendet 3. Dezember sein Leben wegen eines die DDR Handelsvertrages mit der UdSSR durch Selbsttötung . Alfred Neumann unterzeichnet den Vertrag. Gerhard wird Apels Nachfolger.
Das 11. Plenum des ZK der SED ( 15. - 18. Dezember ) beschließt die zweite Etappe des "Neuen Systems des Planung und Leitung" (NÖSPL) und rigorose Kritik an unbotmäßigen Schriftstellern und Künstlern
Am 12. Januar wird der Minister für Kultur Ernst wegen eines "ernsten Fehlers" abberufen. Sein Nachfolger Klaus Gysi.
Das Mitglied des Politbüros des ZK der SED Erich Mückenberger bezeichnet den Liedermacher Wolf Biermann den Schriftsteller Stephan Heym und den Robert Havemann als "Verbündete der Gegner des Sozialismus".
Obwohl ihre Mitglieder sich am 23. April mit einer Stimme Mehrheit dagegen aussprechen Robert Havemann am 1. April aus der Akademie der Wissenschaften der ausgeschlossen.
Die Volkskammer verabschiedet am 20. Februar das Gesetz über die Staatsbürgerschaft der das die bisherige deutsche Staatsbürgerschaft ablöst. Ost-Berlin ist in diese Regelung einbezogen.
Die Volkskammer verabschiedet am 12. Januar ein neues Strafgesetzbuch. Danach werden politische härter bestraft. Nach § 213 gilt ein Grenzübertritt sog. Republikflucht als Verbrechen und wird bis zu acht Jahren Haft bestraft.
Die neue Verfassung der DDR wird am 6. April durch Volksentscheid angenommen und tritt am 8. April in Kraft. Sie bestimmt die DDR "sozialistischen Staat deutscher Nation" und schreibt die Rolle der SED fest.
Kambodscha nimmt am 8. Mai als erstes Land außerhalb des sowjetichen volle diplomatische Beziehungen zur DDR auf. Es der Irak und weitere Staaten der Dritten Welt .
Die bisher der EKD angehörenden Landeskirchen der DDR schließen sich 10. Juni zum Bund der Evangelischen Kirchen in DDR (BEK) zusammen.
Das 2. Fernsehprogramm der DDR beginnt 3. Oktober mit seinen Sendungen. Einige Tage später die ersten Farbsendungen auf der Basis des SECAM -Systems.
Am Rande der Feierlichkeiten zum 20. der DDR am 7. Oktober führt das Gerücht auf dem Dach Springer-Hochhauses unweit der Berliner Mauer würden die Rolling Stones spielen zu schweren Jugendkrawallen.
Am 17. Dezember unterbreitet die DDR Vorschläge zur Normalisierung Beziehungen mit der Bundesrepublik auf der Grundlage "friedlichen Koexistenz". Staatsratsvorsitzender Walter Ulbricht schlägt am 18. Dezember in einem Brief an Bundespräsident Gustav Heinemann die Aufnahme gleichberechtigter Beziehungen zwischen der und der Bundesrepublik vor. Der Bundespräsident teilt einem Antwortschreiben mit dass er den Brief an die Bundesregierung weitergeleitet habe.
Am 27. November beginnt ein Meinungsaustausch zwischen dem Staatssekretär Bundeskanzleramt Egon Bahr und dem Staatssekretär beim Ministerrat der Michael Kohl. Die vom 9. Dezember bis 11. Dezember stattfindende 14. Tagung des ZK der SED beschließt Modifikationen des ökonomischen Strategie.
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