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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Geschichte der DDR. Stabilität und Krise 1971-1980


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Inhaltsverzeichnis

Geschichte der DDR

  1. Geschichte der DDR. Vorgeschichte 1945-1949
  2. Geschichte der DDR. Aufbau des Sozialismus 1949-1961
  3. Geschichte der DDR. Stabilisierung 1961-1970
  4. Geschichte der DDR. Stabilität und Krise
  5. Geschichte der DDR. Krise und Ende 1981-1990

1971

Am 1. Januar werden die Ergebnisse der Volks- Berufs- und Gebäudezählung veröffentlicht: Die DDR hat zum 17.053.699 Einwohner. Am 29. Januar erfolgt ein Ministerratsbeschluss über sozialpolitische Maßnahmen. sind unter anderem Preissenkungen für verschiedene Textilien andere Industriewaren und Verbesserungen im Sozialversicherungswesen. Der zwischen Ost - und West-Berlin wird am 31. Januar wieder auf genommen.

Am 1. Februar werden Grundlöhne und Mindestrenten erhöht. An Tagen 24. / 25. Februar findet ein Briefwechsel zwischen dem Vorsitzenden Ministerrats der DDR Willi Stoph und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Schütz über die Aufnahme von Verhandlungen

Die DDR und Chile nehmen am 16. März diplomatische Beziehungen auf; inzwischen haben 28 die DDR diplomatisch anerkannt.

Auf der 16. Tagung des ZK der SED am 3. Mai wird Erich Honecker als Nachfolger von Walter Ulbricht zum ersten Sekretär des ZK der gewählt. Er löst den "aus Altersgründen" zurückgetretenen ab. Die Schauspielerin und Witwe von Bertolt Brecht Helene Weigel (* 12. Mai 1900 ) stirbt am 6. Mai in Berlin.

Vom 15. bis 19. Juni findet der VIII. Parteitag der SED statt. Er formuliert als neue Hauptaufgabe von Wirtschafts- und Sozialpolitik" und verabschiedet die für den Fünfjahrplan 1971-1975. Die Volkskammer wählt Erich Honecker am 24. Juni zum Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates der

Am 5. August kommt es zu Gesprächen zwischen Erich Honecker Leonid Iljitsch Breschnew und Nikolai W. Podgorny über "Vervollkommnung Vertiefung der Zusammenarbeit" zwischen der DDR und UdSSR.

Am 3. September unterzeichnen die Botschafter der USA der UdSSR Großbritanniens und Frankreichs das Viermächteabkommen über Berlin. Vom 18. bis zum 20. September weilt eine Partei- und Regierungsdelegation der unter der Leitung von Erich Honecker in Polen . Es kommt zu einem Beschluss über und visafreien Reiseverkehr zwischen der DDR und Am 30. September wird ein Protokoll über Postverhandlungen zwischen Bundesrepublik Deutschland und der DDR unterzeichnet. Es kommt zu Verbesserungen im Postverkehr.

Ein Ministerratsbeschluss über die Förderung des Wohnungsbaus ab 1972 wird am 21. Oktober veröffentlicht.

Am 14. November finden Wahlen zur Volkskammer und zu den Bezirkstagen statt. Offiziell werden 99 85% der für die Kandidaten der Nationalen Front abgegeben. ZK der SED und der Ministerrat beschließen am 18. November einen Preisstopp für Konsumgüter und Dienstleistungen 1975. Am 26. November findet die konstituierende Sitzung der Volkskammer statt. Vorsitzender des Staatsrates ist Walter Ulbricht Vorsitzender des Ministerrates Willi Stoph .

Der Staatssekretär im Bundeskanzleramt der BRD Egon Bahr und der Staatssekretär beim Ministerrat der DDR Michael Kohl unterzeichnen 17. Dezember das Abkommen über den Transitverkehr zwischen Bundesrepublik Deutschland und der DDR . Die Volkskammer verabschiedet am 20. Dezember ein Gesetz über den Fünfjahrplan 1971-1975.

Eine Vereinbarung zwischen dem Senat von West-Berlin und der DDR über Reise- und sowie über Gebietsaustausch wird unterzeichnet.

1972

Im Januar wurde Pass- und visafreier zwischen der DDR und Polen ( 1. Januar ) sowie zwischen der DDR und der ČSSR ( 15. Januar ) eingeführt.

Der "Deutsche Fernsehfunk" wird am 11. Februar in "Fernsehen der DDR" umbenannt.

Die Volkskammer verabschiedet am 9. März das Gesetz über den Schwangerschaftsabbruch (erstmals Gegenstimmen und acht Enthaltungen).

DDR-Außenminister Otto Winzer weilt am 11. März in Moskau. Es kommt zur Unterzeichnung internationalen Konvention über das Verbot der Entwicklung und Lagerung bakteriologischer und toxischer Waffen sowie Vernichtung.

Am 27. / 28. April findet die 5. Tagung des ZK der SED statt. Es wird ein gemeinsamer Beschluss ZK des Bundesvorstandes des FDGB und des Ministerrates über sozialpolitische Maßnahmen unter anderem Erhöhung Mindestrenten und teilweise Mietpreissenkungen für Neubauwohnungen gefasst.

Am 12. Mai wird der Vertrag über Freundschaft Zusammenarbeit gegenseitigen Beistand zwischen Rumänien und der DDR unterzeichnet.

Der Bundestag der Bundesrepublik Deutschland beschließt am 17. Mai die Ratifizierung der Ostverträge (-> Oder-Neiße-Grenze ).

Das Transitabkommen zwischen den beiden deutschen tritt am 3. Juni in Kraft.

Das ZK der SED und der Ministerrat beschließen am 23. Juni Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsbaus.

Am 6. / 7. Juli findet die 6. Tagung des ZK der SED statt. "Weite und Vielfalt" in der werden diskutiert eine Kommission zur Überarbeitung des und des Statuts der SED wird eingesetzt ein Beschluss über die Verstaatlichung von privaten und Betrieben mit staatlicher Beteiligung wird gefasst.

Bei den Olympischen Sommerspielen in München vom 26. August bis zum 11. September erreicht die DDR in der inoffiziellen vor der Bundesrepublik Deutschland den dritten Platz.

Aus Anlass des 23. Jahrestages der erlässt der Staatsrat der DDR am 6. Oktober eine Amnestie für politische und kriminelle Straftäter. Nach Angaben werden mehr als 30.000 Personen entlassen Teil von ihnen in den Westen.

Die Volkskammer verabschiedet am 16. Oktober das Gesetz über den Ministerrat der DDR: Aufwertung des Ministerrates als gegenüber dem Staatsrat .

Am 24. November tritt die DDR der UNESCO bei.

In der Zeit vom 7. - 28. Dezember nimmt die DDR zu verschiedenen neutralen westlichen Staaten diplomatische Beziehungen auf.

Am 13. Dezember wird die DDR Mitglied in der der UNO für Europa (ECE). Am 21. Dezember kommt es zur Unterzeichnung des Grundlagenvertrages der DDR und der Bundesrepublik Deutschland.

1973

In der Zeit vom 5. bis 22. Januar nehmen weitere 13 Staaten (darunter Spanien Italien und die Niederlande ) diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Kurt Hager Sekretär des ZK der SED wendet sich am 26. Januar auf einer Tagung der Präsidien des der Künstlerverbände und der Akademie der Künste DDR gegen die These von einer einheitlichen Kulturnation und betont die Herausbildung einer sozialistischen der DDR.

Am 2. Februar tritt die DDR der Wiener Konvention diplomatische Beziehungen bei.

Die NATO-Staaten Frankreich und Großbritannien nehmen 9. Februar diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Am 1. März wird die Verordnung des Ministerrates über die Tätigkeit ausländischer Publikationsorgane und Korrespondenten in der DDR veröffentlicht.

In der Zeit vom 5. bis 7. März werden Korrespondenten der ARD des ZDF sowie von Zeitungen und Zeitschriften aus Bundesrepublik Deutschland der DDR akkreditiert.

Die DDR lehnt am 8. März Wiedergutmachungszahlungen an Israel in jeder Form ab.

Am 14. / 15. März trifft sich in Düsseldorf eine Delegation des FDGB mit Vertretern des DGB .

Japan nimmt am 15. April diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Am 4. Mai stirbt der SED-Politiker Anton Ackermann (* 1904) in Berlin.

Am 30. / 31. Mai findet ein Treffen des Bundestagsfraktionvorsitzenden Herbert Wehner ( SPD ) und Wolfgang Mischnick ( FDP ) mit Erich Honecker statt.

Der Vertrag über die Grundlagen der zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland tritt am 21. Juni in Kraft.

Eine Einigung der Sportverbände DTSB und DSB über innerdeutsche Sportbeziehungen scheitert am 2. Juli an der Frage der Einbeziehung West-Berlins .

Vom 28. Juli bis 5. August finden in Ost-Berlin die X. Weltfestspiele der Jugend und statt. Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 31. Juli dass der Grundlagenvertrag mit dem Grundgesetz vereinbart ist. Am 1. August stirbt Walter Ulbricht (* 1893) in Ost-Berlin.

Die DDR und die Bundesrepublik Deutschland am 18. September Mitglied der UNO . Auf der 10. Tagung des ZK der SED am 2. Oktober wird über ein Wohnungsbauprogramm für die 1976-1990 beraten.

In der Nachfolge von Walter Ulbricht wird am 3. Oktober Willi Stoph von der Volkskammer zum Vorsitzenden des Staatsrates der DDR gewählt. Horst Sindermann wird Vorsitzender des Ministerrates .

Am 5. November wird eine Verdopplung des Mindestumtausches durch DDR verkündet. Besucher aus "nichtsozialistischen Staaten und müssen ab dem 15. November beim Besuch der DDR 20 - DM und beim Besuch Ost-Berlins 10 - DM zum Kurs 1:1 in Mark der DDR umtauschen.

1974

Auf Anordnung des Ministeriums des Inneren DDR müssen DDR-Kraftfahrzeuge ab dem 1. Januar anstelle des bisherigen "D" das Zeichen anbringen.

Die DDR wird am 1. Januar Mitglied der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Am 28. Januar wird das 3. Jugendgesetz von der Volkskammer verabschiedet.

Günter Guillaume persönlicher Referent Willy Brandts wird am 25. April unter dem Verdacht der Spionage für DDR festgenommen.

Am 30. April fällt der gemeinsame Beschluss des SED-Politbüros Ministerrates und des FDGB-Bundesvorstandes über weitere Maßnahmen Durchführung des sozialpolitischen Programms unter anderem eine des jährlichen Mindesturlaubes.

Die Ständigen Vertretungen in Bonn und Ost-Berlin werden am 2. Mai eröffnet. Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland der DDR wird Günter Gaus Ständiger Vertreter der DDR in der Deutschland Michael Kohl.

Das DDR-Außenministerium protestiert am 20. Juni gegen die beabsichtigte Einrichtung des Umweltbundesamtes Bundesrepublik Deutschland in West-Berlin .

Am 29. Juni trifft die Deutsch-deutsche Grenzkommission eine Vereinbarung den Grenzverlauf und den Fischfang in der Lübecker Bucht .

Die USA nehmen am 4. September diplomatische Beziehungen zur DDR auf.

Die Staatsbank der DDR gibt am 14. September neue Banknoten aus. " Mark der DDR " (M) löst als Währungsbezeichnung "Mark der Notenbank" (MDN) ab.

Die Volkskammer beschließt am 27. September das "Gesetz zur Ergänzung und Änderung Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik vom 7. 1974". Alle Bezüge auf die "deutsche Nation" gestrichen ein neues Gerichtsverfassungsgesetz wird erlassen und kommt zu einer personellen Umbesetzung des Ministerrates.

Der am 5. November 1973 verdoppelte Mindestumtausch für Besucher der DDR Ost-Berlins wird mit Beschluss vom 26. Oktober ab dem 15. November von 20 - DM auf 13 - DM bzw. von 10 - DM auf 6 50 DM gesenkt. Personen unter 16 Jahren und werden mit Beschluss vom 10. Dezember mit Wirkung vom 20. Dezember vom Mindestumtausch befreit.

In einem Hirtenbrief wenden sich am 17. November die katholischen Bischöfe der DDR gegen staatliche Erziehungsmonopol.

Am 11. / 12. Dezember wird ein Abkommen über die Verbringung Abfallstoffen von West-Berlin in die DDR geschlossen.

Ein Abkommen über Fortführung der Swing-Regelung innerdeutschen Handel für den Zeitraum 1976-1981 (Höchstgrenze Mio. DM ) wird am 12. Dezember abgeschlossen.

1975

Oskar Fischer wird nach dem Rücktritt Winzers am 20. Januar neuer Außenminister der DDR.

Am 26. Juli wird eine Vereinbarung über die Koordinierung Volkswirtschaftspläne der UdSSR und der DDR für Zeitraum 1976-1980 geschlossen.

Vom 30. Juli bis zum 1. August findet das KSZE -Gipfeltreffen in Helsinki statt. Es kommt am 1. August nach zweijährigen Verhandlungen zur Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki . Zu den Unterzeichnern gehören die Bundesrepublik und die DDR. Am Rande der Konferenz sich Bundeskanzler Helmut Schmidt und der Staatsratsvorsitzende Honecker.

Die Volkskammer verabschiedet am 16. September das neue Zivilgesetzbuch (ZGB).

Auf der UNO-Vollversammlung am 24. September in New York bringen die Außenminister DDR und der Bundesrepublik Deutschland die unterschiedlichen ihrer Regierungen zur deutschen Frage zum Ausdruck.

Leonid Iljitsch Breschnew und Erich Honecker am 7. Oktober in Moskau einen neuen "Vertrag über Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand" zwischen der UdSSR der DDR.

Die Regierung der DDR und der von West-Berlin treffen am 29. Oktober eine Übereinkunft über gegenseitige Hilfeleistung bei in Grenzgewässern.

Günter Guillaume und seine Ehefrau werden am 15. Dezember wegen Spionage für die DDR zu bzw. acht Jahren Haft verurteilt.

Am 19. Dezember kommt es zu einer Vereinbarung zwischen DDR und der Bundesrepublik Deutschland über den der Transitstrecken nach Berlin.

1976

Ein Post- und Fernmeldeabkommen zwischen der Deutschland und der DDR wird am 30. März unterzeichnet.

Am 23. April wird der "Palast der Republik" am (früher und heute wieder: Schlossplatz) im Zentrum Berlin Hauptstadt der DDR ( Ost-Berlin ) feierlich eröffnet.

Ein Konsularabkommen zwischen der DDR und Großbritannien wird am 4. Mai in Ost-Berlin unterzeichnet.

Vom 18. bis 22. Mai tagt der IX. Parteitag der SED im Palast der Republik. Die Delegierten ein neues Programm und ein verändertes Statut. Erich Honecker nimmt den Titel "Generalsekretär" an.

Das ZK der SED der Bundesvorstand des FDGB und der Ministerrat beschließen am 27. Mai gemeinsam über weitere sozialpolitische Maßnahmen. Unter werden die Mindestlöhne und die Mindestrenten erhöht Maßnahmen zur Förderung berufstätiger Mütter getroffen.

Am 24. Juni beschließt die Volkskammer alle Volksvertretungen künftig die Dauer von fünf statt wie bisher Jahren zu wählen. Das aktive und passive sinkt von 21 auf 18 Jahre.

Am 29. / 30. Juni findet in Ost-Berlin eine Konferenz der kommunistischen Arbeiterparteien Europas Unter den 29 teilnehmenden Parteien befinden sich die italienische und die spanische kommunistische Partei für den Eurokommunismus eintreten. Das Neue Deutschland die Parteizeitung der SED druckt ihre Stellungnahmen im Wortlaut ab.

Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) hält vom 7. - 9. Juli seine 30. Tagung in Ost-Berlin ab. Es werden unter anderem die zur EWG beraten.

Bei den Olympischen Sommerspielen vom 17. Juli bis 1. August in Montréal belegt die DDR in der inoffiziellen hinter der UdSSR und vor den USA den zweiten die Bundesrepublik Deutschland den vierten Platz.

Bei den Wahlen zur Volkskammer und den Bezirkstagen am 17. Oktober stimmen laut offiziellen Angaben 99 86 für die Einheitsliste der Nationalen Front.

Am 26. Oktober wird die Berliner Ordinarienkonferenz durch Dekret Vatikans zu einer von der Fuldaer Bischofskonferenz Berliner Bischofskonferenz.

Die konstituierende Sitzung der Volkskammer wählt 29. Oktober Willi Stoph zum neuen Vorsitzenden des und Erich Honecker zum Vorsitzenden des Nationalen Gleichzeitig löst Honecker Stoph als Vorsitzender des ab. Horst Sindermann wird Präsident der Volkskammer.

Am 16. November wird der Liedermacher Wolf Biermann ausgebürgert. Er befindet sich gerade auf Konzertreise in der Bundesrepublik Deutschland als ihm die Rückkehr in die untersagt wird.

In den Tagen 18. - 21. November findet eine breite Solidarisierung von DDR-Intellektuellen Wolf Biermann statt. Es kommt zu Verhaftungen (u.a. Fuchs). In der DDR-Presse werden Zustimmungserklärungen zur Wolf Biermanns abgedruckt.

Am 26. November wird Robert Havemann unter Hausarrest gestellt.

1977

Die 5. Tagung des ZK der SED berät am 17. / 18. März über Wirtschaftspolitik und fasst einen Beschluss Entwicklung des Bauwesens.

Rainer Kunze siedelt am 14. April in die Bundesrepublik Deutschland über. Weitere Schriftsteller und Künstler folgen den nächsten Monaten.

Am 16. Juni verabschiedet die Volkskammer ein neues Arbeitsgesetzbuch DDR (AGB).

Am 23. Juli wird Rudolf Bahro (nach der Veröffentlichung des Buches "Die in der Bundesrepublik Deutschland) verhaftet.

Am 7. Oktober kommt es auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin zu Jugendkrawallen. Dabei kommen drei Menschen Tode davon zwei Bereitschaftspolizisten .

Am 20. Dezember kommt es zu einer Einigung über Ausbau der Autobahn zwischen den Grenzkontrollstellen Helmstedt (BRD) und Marienborn (DDR).

1978

Das bundesdeutsche Nachrichtenmagazin " Der Spiegel " veröffentlicht am 2. Januar den ersten Teil eines "Manifest des der demokratischen Kommunisten Deutschlands". Die DDR-Behörden schließen das "Spiegel"-Büro in Ost-Berlin .

Am 6. März führt Erich Honecker ein Gespräch mit dem Vorstand der der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR unter Führung von Bischof Albrecht Schönherr.

Eine Staatsdelegation der DDR besucht von 5. - 8. Juni Paris . Es werden Gespräche über beiderseitige Wirtschaftsbeziehungen

Erich Honecker empfängt am 7. Juni eine Delegation der PLO unter der Leitung von Jassir Arafat .

Am 25. Juni ergeht ein bischöfliches Rundschreiben an die mit kritischen Bemerkungen zur Einführung des Wehrkundeunterrichtes den DDR-Schulen.

Rudolf Bahro wird am 30. Juni wegen "geheimdienstlicher Verbindungsaufnahme" zu acht Jahren verurteilt.

Am 26. August startet Sigmund Jähn an der Seite von Waleri Bykowski an Bord der sowjetischen Raumkapsel "Sojus in das Weltall. Er wird von den als "erster Deutscher im All" propagandistisch verarbeitet.

Mit Schuljahresbeginn am 1. September wird in den 9. und 10. der Polytechnischen Oberschulen der Wehrkundeunterrricht eingeführt.

Am 13. Oktober verabschiedet die Volkskammer ein neues Gesetz die Landesverteidigung.

Der DDR-Außenminister Oskar Fischer besucht vom 26. / 27. Oktober Italien . Es wird ein Abkommen über wissenschaftlich-technische geschlossen.

Am 16. Dezember kommt es zu einer Vereinbarung über Bau einer Autobahn Berlin - Hamburg die Instandhaltung der Transitwasserstraße nach West-Berlin und die Wiedereröffnung des Teltow-Kanals.

1979

Staatsratsvorsitzender Erich Honecker und Ministerpräsident Willi Stoph besuchen vom 8. bis 21. Januar Indien . Ein Abkommen über wirtschaftliche und wissenschaftliche wird unterzeichnet.

Vom 15. - 24. Februar reist Erich Honecker nach Libyen Angola Sambia und Mocambique .

Am 21. Februar wird eine Verordnung über Tätigkeit von und Korrespondenten anderer Staaten in der DDR

Am 7. April stirbt in Berlin der sozialistische Erzähler Bruno Apitz ("Nackt unter Wölfen").

Ab dem 14. April machen neue Durchführungsbestimmungen zur Verordnung über Tätigkeit von Journalisten in der DDR Interviews Reportagen genehmigungspflichtig und Reisen in die DDR Ost-Berlins meldepflichtig.

Die Volkskammer beschließt am 28. Juni eine Änderung das Wahlgesetzes. Künftig werden Berliner Abgeordneten der Volkskammer direkt gewählt. Das Strafrechtsänderungsgesetz wird verabschiedet. Es enthält Verschärfungen des Strafrechts. Ferner wird eine Ergänzung des Zoll- Devisengesetzes beschlossen.

Am 28. Juni stirbt in Berlin der Komponist Paul Dessau ein Freund Bertolt Brechts .

Am 4. September wird ein Konsularvertrag mit den USA abgeschlossen.

Das ZK der SED der Ministerrat und der Bundesvorstand des FDGB beschließen am 28. September die Erhöhung der Renten und eine der Sozialleistungen mit Wirkung zum 1. Dezember .

Anlässlich des 30. Jahrestages der DDR Leonid Iljitsch Breschnew der DDR vom 4. - 8. Oktober einen Besuch ab und kündigt den von 20.000 Soldaten und 1.000 Panzern an.

Am 7. November wird Klaus Gysi neuer Staatssekretär für

Rudolf Bahro wird am 10. November auf Grund einer Amnestie aus dem entlassen und reist in die Bundesrepublik Deutschland aus.

Die NATO -Staaten einigen sich auf einer Sondersitzung am 12. Dezember in Brüssel über den NATO-Doppelbeschluss .

Aus Anlass des 30. Jahrestages der wird am 14. Dezember eine Amnestie erlassen. 21.928 Strafgefangene werden

Am 21. Dezember unterzeichnen die DDR und die BRD Veterinärabkommen.

1980

Die DDR wird am 1. Januar für zwei Jahre nichtständiges Mitglied des UNO -Sicherheitsrates.

Die Einführung der Transitpauschale für den zwischen der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin am 1. Januar in Höhe von 50 Millionen D-Mark jährlich entbindet Bundesbürger und West-Berliner von Straßenbenutzungsgebühren bei Transitreisen.

Am 30. Januar wird auf beiderseitigen Wunsch der für geplante Besuch Bundeskanzler Helmut Schmidts in der DDR verschoben. Grund ist Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan.

Die 3. Rahmenvereinbarung über Verkehrsfragen zwischen Bundesrepublik Deutschland und der DDR wird am 30. April in Ost-Berlin unterzeichnet.

Der Schauspieler und Sänger Ernst Busch stirbt am 8. Juni in Ost-Berlin.

Bundeskanzler Helmut Schmidt sagt am 22. August auf Grund der angespannten Lage in Polen ein geplantes Treffen mit Erich Honecker am Werbellinsee ab.

Am 31. August wird das "Danziger Abkommen" unterzeichnet. Nach in ganz Polen gesteht die Staatsführung die Bildung freier das Streikrecht sowie soziale Verbesserungen zu. In folgenden Tagen wird das Aktionsprogramm der Gewerkschaft Solidarność " ausgearbeitet.

Am 30. Oktober wird der visafreie Verkehr zwischen der und Polen aufgehoben.

Erich Honecker besucht vom 10. - 13. November Österreich .

Siehe auch

Weblinks




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